Blog der Woche

Jede Woche erscheint hier ein Blog – ein guter Gedanke – ein Rat der alten Yogis, der uns im Alltag, wie auch auf dem spirituellen Weg  – Sinn, Erfüllung und Freude ins Leben bringt.

Neu!!! Ab sofort finden Sie hier den wöchentlichen Blog jeden Sonntag nicht ab 12.00, sondern ab 21.00 Uhr.

Dezember- 1. Advent-Woche

Warten – erwarten – abwarten – aufwarten …

Der Advent verkörpert das Warten auf Christus den Erlöser der Welt … und dies nun schon seit unendlich vielen Jahren … Ein Ende des Wartens ist nicht in Sicht. Schon als Kind überlegte ich mir, ob da von einem so kleinen Baby nicht etwas viel verlangt wird, bzw. die Erwartungen doch etwas zu groß sind. In der Zwischenzeit habe ich herausgefunden, dass jede Erwartung sowieso die Fatalität in sich trägt und schlicht und einfach, unglücklich macht. Also was ist zu tun: Keine Erwartungen aufkommen lassen – nicht uns selbst, wie auch andern gegenüber – auf der Hut sein, dass sich keine Erwartungen in unseren Köpfen oder Herzen einnisten – ohne Erwartung auf die Festtage zugehen – und jeden kommenden Tag einfach genießen – ohne Wenn und Aber. Übung macht bekanntlich den Meister – machen wir die Erwartungslosigkeit:-) also diese Woche, mit einer großen Portion Gelassenheit und einer Prise Humor zum Thema.

 

November 4. – Woche

Wenn er/sie erscheint,
geht die Sonne auf …

Könnte man dies auch von uns sagen? – Achten wir doch in den nächsten Tagen darauf, welche Stimmung wir selbst verbreiten. Tagsüber bei unseren Liebsten oder auch bei den verschiedenen Events und Begegnungen, die anstehen. Oft können wir eine Situation nicht ändern – aber wir haben es in uns, trotz allem Licht zu verbreiten; und wo Licht ist, muss das Dunkle weichen.

 

November – 3. Woche

Viele Menschen sind nur deshalb einsam, weil sie Dämme bauen statt Brücken. (Maurice Chevalier)

Zurzeit lese ich von Lynne McTaggart: The Bond. Die Wissenschaft der Verbundenheit. Hier wird aufgezeigt, wie lebenswichtig es für jede Zelle ist, mit anderen verbunden zu sein, um zusammen zu wirken und die gegebenen Aufgaben zu lösen. Auch wir sind ein Verbund von Zellen und für uns gelten die selben Regeln. Wir sind schon rein durch den Atem mit Allen und Allem verbunden. Dies im positiven Sinne – wir sind und tun einander gut – oder im negativen Sinne – wir liegen miteinander im Zwist – (dies kann von unserer Seite her auch nur in Gedanken sein) – und schaden den andern und uns selbst. Es kann auch sein, dass wir uns abschotten und zu oft und zu viel mit uns selbst beschäftigen. – Dies ist laut Forschung verheerend und beeinträchtigt unsere Gesundheit auf jeder Ebene. – Hmmm – schauen wir doch diese Woche etwas näher hin. Wir können jederzeit unsere Gedanken neu ausrichten und sie auf das Gute, statt auf die Fehler und Macken, der Mitmenschen richten; und wir können uns in Gedanken jederzeit auf das Schöne und Gute in der Natur und unserer gesamten Umgebung konzentrieren. Die Yogis haben diese Fähigkeit – überall das Gute zu sehen; und Allem und Allen wohlwollend und mit Respekt zu begegnet, zur Meisterschaft entwickelt. … Das können wir auch und der Gewinn daraus ist unvorstellbar – körperliche und seelisch-geistiges Wohlfühlen, inneren Frieden, Freude und viele kleine und große Wunder warten gleich um die Ecke.

 

November – 2. Woche

Manche Menschen sehen die Dinge, wie sie sind, und sagen: „Warum?“ Ich träume von Dingen, die es nie gab, und sage: „Warum nicht?“. (John F. Kennedy)

 Zurzeit lese ich das Buch von Roger G. Lanphear: Der Kurs zum Selbst – in Wahrheit und Liebe von Babaji. Es ist ein 24-Wochen-Kurs, der einen dem höheren Selbst näherbringt und aufzeigt, dass unser Guru im eigenen Herzen zu finden ist. Gleich für die erste Woche rät er, jeden Tag morgens glich nach dem Aufwachen und abends vor dem Einschlafen über den folgenden Satz nachzudenken und den Sinn tief in sich wirken zu lassen: Ich bin als Ebenbild Gottes geschaffen. – Er ist Licht – ich bin Licht; – Er ist Liebe – ich bin Liebe; Er ist Güte – ich bin Güte; Er ist Fülle, Frieden, Freude, Vollkommenheit, Schönheit, Glückseligkeit, usw., usw. – Dies sind wunderschöne Gedanken und ich freue mich, diese mit Euch zu teilen.

November – 1. Woche

Die Dankbarkeit ist der Schlüssel zur Zufriedenheit. (Ernst Ferstl)

Laut Forschung kurbelt eine Haltung (Einstellung) innerer Dankbarkeit das Immunsystem an; sie senkt den Blutdruck und reguliert die Herzfrequenz-Variabilität. Dankbarkeit erzeugt eine positive entspannte Haltung, von der jede Körperzelle profitiert und somit jeder Heilungsprozess unterstützt wird. Aber nicht nur das, Dankbarkeit bringt unsere Liebenswürdigkeit, unser Wohlwollen und unsere Zufriedenheit zutage. – Gönnen wir uns doch in den nächsten Tagen einige stille Minuten, in denen wir für alles danken. Da gibt es vieles aufzuzählen und jeden Tag wird mehr dazu kommenje länger wir darüber nachdenken.

Zurzeit lese ich von Sondra Barrett: Das geheime Wissen unserer Zellen. Mit Körperintelligenz heilen. (Goldmann). – Es ist ein wunderbares Buch und lehrt mich wieder das Staunen.  Von Herzen danke ich ihr, dass sie dieses Buch geschrieben hat.

 

Oktober-November – Woche

Das Wesen des Geistes in dir ist Licht. Es ist das Wesen seines Seins, deine Existenz. Mystiker, Heilige und Yogis sind Zeugen dieses Lichts. Es ist Leben. Es ist Liebe. Es ist Schönheit. Es ist Weisheit. Es ist alles und mehr als alles. (Swami Omkarananda: Aus dem Buch „Berühre das göttliche Licht in dir“)

Diese Woche wollen wir uns immer wieder in den Sinn des obigen Textes vertiefen. Und wenn wir dies tun, ist es, als würden wir uns dem Licht zuwenden und alle Schatten fallen hinter uns oder verschwinden ganz. Damit werden wir uns auch im Alltag immer mehr des Positiven in unserem Leben bewusst – und unsere Gedanken nähren somit das Gute und Schöne. Ich wünsche Ihnen eine wundervolle Woche und grüße Sie herzlich.

Oktober – 4. Woche

Keine Gewohnheit ist in Stein gemeißelt ….

…. aber belegt im Gehirn ihren eigenen Pfad. – Ein Großteil unseres Alltags beruht auf Gewohnheiten, die für uns günstig und gesund sind – und dann gibt es noch die anderen, die lästig und ungesund sind. Heute morgen musste ich mir eingestehen, dass die Versuche in der Vergangenheit, diese eine Gewohnheit zu minieren, nicht gefruchtet haben. Aber ich glaube, das habe ich früher nicht ganz richtig angegangen (obwohl ich es ja wissen sollte) – ich habe den entsprechenden Pfad im Gehirn nicht gelöscht … Dies werde ich nun diese Woche angehen, indem ich mir jeden Tag morgens und abends einige Minuten lang vorstelle, wie ich die neue Gewohnheit in meinen Alltag einbringe; und ich werde mir zusätzlich vorstellen, wie wunderbar ich mich dabei fühle. Gleichzeitig werde ich die neue Gewohnheit schon ein kleines bisschen in den Alltag integrieren. – Ich werde aber diese Kur nicht nur 7, sondern 21 Tage lang machen – damit sich im Gehirn der neue Pfad voll entwickeln kann. Vielleicht haben auch Sie etwas, das Sie angehen möchten, es freut mich, wenn Sie mitmachen. Heute in drei Wochen feiern wir das positive Resultat. Abgemacht!

Das Licht, das für uns scheint, soll unser Vorhaben begleiten, und uns Kraft und Beharrlichkeit schenken, das Ziel zu erreichen.

Foto von gestern im Garten

 

Oktober – 3. Woche

Es lebe die Hilfsbereitschaft!

Den Blog schriebe ich mit einem Augenzwinkern und schiefen Grinsen: Was kommt Ihnen in den Sinn, wenn Sie den Begriff “ Hilfsbereitschaft“ etwas näher unter die Lupe nehmen? Wo, auf der Skala von 1 bis 10, würden Sie Ihre eigene Hilfsbereitschaft ansetzen? Was ist die Schattenseite davon? Wem und wann kann die Hilfsbereitschaft sogar schaden? Ich sage es mal etwas böse: Hilfsbereite sind oft auch Kontroll-Fricks, Besserwisser, Perfektionisten, Angsthasen und Manipulierer, die sich mit dem Deckmäntelchen „Hilfsbereitschaft“ tarnen. Wer zu schnell und zu oft hilft, kann sich selbst schaden und ebenso dem anscheinend Hilfsbedürftigen, denn es ist der schnellste Weg zur Selbstüberforderung und andererseits zur Hilflosigkeit (dies gilt für die Kinder, wie auch für die Alten). – Wir könnten uns diese Woche mit der Kehrseite der hochgepriesenen Hilfsbereitschaft auseinandersetzen und bei uns gegebenenfalls neue Maßstäbe für die unsere setzen. Nehmen Sie es mit Humor!

Foto von gestern – der Herbstwald ist nun wunderschön …

Oktober – 2. Woche

Was steckt eigentlich dahinter …?

Die großen Yogis waren bekannt dafür, dass sie alles mit großer Sorgfalt und Respekt behandelten – wo sie standen war eiliger Boden, was sie aßen, genehmigten sie sich mit Dankbarkeit. Tieren und Pflanzen begegneten sie wohlwollend. Bücher, Reinigungsgeräte – einfach alles – benutzten sie mit äußerster Achtsamkeit. Mir wurde gestern das Thema bewusst, als mir ein Bekannter erzählte, dass er eigentlich keine Bücher kauft, sondern möglichst alles Wissen gratis im Internet sucht und herunterlädt. Na ja – und wie kam es ins Internet? Wer hat dieses Wissen erarbeitet? Welcher Autor hat sich monate- oder gar jahrelang lang damit auseinandergesetzt. Für mich ist jeder Kauf eines Buches auch ein Akt der Dankbarkeit dem Autor und dem Verlag gegenüber. – Ich denke, es ist ganz gut, sich wieder einmal  bewusst zu werden, woher unser Essen kommt, unsere Kleidung, unsere Körperpflegeproduktel, unsere Heimausstattung, und das Wissen und die Unterhaltung aus dem Internet – und unseren Respekt und Dankbarkeit zu zeigen.

 Oktober – 1. Woche

Je besser Du Ja sagen kannst,
umso besser kannst du Nein sagen.
Robert Holden/Louise Hay

Sie haben richtig gelesen – der Spruch oben scheint ein Paradox zu sein. Und man muss darüber vorerst etwas nachdenken – um den Sinn zu erfassen. Zu vielem sagen wir nur halbherzig Ja und zu vielem sagen wir voller Überzeugung Nein und dies immer wieder. Louise Hay bringt es auf den Punkt: „Je mehr wir uns auf das konzentrieren, was wir nicht wollen, umso mehr bekommen wir davon.“ Es gibt viele Varianten: beispielsweise sagen wir auch oft automatisch und zu schnell zu vielem Ja. Oder wir wissen gar nicht so recht was wir wollen, aber umso mehr, was wir nicht wollen. Oder, zu dem was wir gerne hätten, sagen wir nur halbherzig Ja. Kultivieren wir diese Woche also unser Ja- und Nein-Sagen und konzentrieren wir uns öfters auf das, was wir wollen und was uns guttut. Mit einer genügenden Portion Achtsamkeit werden wir dadurch wieder eine gute Balance zwischen Ja und Nein erreichen.

 

September – 4. Woche

Je weniger Dinge man auf Erden wichtig nimmt,
desto näher kommt man den wirklich wichtigen Dingen.
F.G. Lorca

Wie bei allem, gilt es wohl auch hier das gesunde Maß zu finden. Die Dinge ernst nehmen, aber eben nicht zu ernst. Jeder Moment bietet die Möglichkeit, dass Außen als einen Spiegel zu betrachten und ihn zu nutzen, um daran zu wachsen. Fließe ich durch das Leben oder stolpere ich vor mich hin? Begegnen mir immer wieder die gleichen Situationen und Thematiken? Agiere oder re-agiere ich?

Ist es nicht einfach wunderbar am Leben zu sein und in die Fülle des Daseins einzutauchen? Ganz nach dem Motto: „Wir sind nicht menschliche Wesen die eine spirituelle Erfahrung machen, sondern spirituelle Wesen die eine menschliche Erfahrung machen“. (Text aus dem inspirierenden Newsletter der Yogaschule Atlas)

 

September – 3. Woche

Die Liebe ist ein Spiegel.
Wenn Ihr den Mut habt,
ihr ins Gesicht zu sehen,
spiegelt sich in ihr euer wahres Wesen.
(Rumi)

Louise Hay, eine der größten spirituellen Lehrerinnen der Gegenwart lehrte, (sie verstarb vor einigen Tagen friedlich im Schlaf mit 91 Jahren)   dass wir vom Außen die Behandlung erfahren, die wir uns innerlich zukommen lassen. Alles was im Außen passiert, sei der Spiegel unserer Innenwelt. Ich sehe dies nicht ganz so eins zu eins, aber da ist sicher vieles dran und es lohnt sich, darüber nachzudenken und Neues zu wagen. In Gottes Augen sind wir alle gleichwertig und wir verdienen unsere ganze Liebe, unser Wohlwollen und Verständnis – Wir sind Geschöpfe Gottes und Gott macht alles perfekt, vollkommen, wunderbar … maßen wir uns also nicht an, Gott zu kritisieren, kleinzumachen oder gar sein Werk zu zerstören. –  Behandeln wir uns also diese Woche besonders wohlwollend, liebe- und verständnisvoll. Unsere scheinbaren Mängel und Fehler sind für unseren spirituellen Weg wichtig. Indem wir an ihnen arbeiten, kommen wir weiter … so einfach ist das. Jeder Tag bietet neue Gelegenheiten, an uns zu arbeiten – nicht verbissen, sondern geduldig und voller Liebe und Verständnis. Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche!

 

September – 2. Woche

Die Mitte finden und wahren – aus der Mitte wirken und in der Mitte ruhen.

Laut der chinesischen Heilslehre herrscht im Herbst das Erdelement und dies bedeutet: Erdverbundenheit, die innere Mitte wahren, bei sich selbst bleiben und die Ruhe pflegen – innerlich und äußerlich. – Wie oft sind wir in Gedanken nicht bei uns selbst, sondern bei den anderen (Kindern, Eltern, Freunde, Kursteilnehmern, Arbeitskollegen), und wir befassen uns mit ihren Problemen. Der Yoga lehrt, dass wir größtenteils nur durch unsere Erfahrungen lernen und auf dem spirituellen Weg weiterkommen. Mit unseren Gedanken, unserem Rat oder gar den Verpflichtungen, die wir für die andern übernehmen, verhindern wir oft, dass Erfahrungen gemacht werden können; und noch schlimmer: die Betreffenden werden zu selbstbezogenen Egoisten – dies gilt für den 5jährigen Knirps, wie auch für die 95jährige Lady:-). – Diese Woche wollen wir beobachten, wie oft unsere Gedanken bei den andern weilen – und wir wollen mehr bei uns selbst sein. Vielleicht müssen wir ja mit Schrecken feststellen, dass wir es mit uns selbst gar nicht so recht aushalten. Na ja, das können wir ändern – und ein neues Abenteuer steht an.  Toi. toi. toi.

 

September – 1. Woche

Was immer es ist, betrachte es ganz von der Nähe, danach aus einiger Distanz, von oben – von unten – und vor allem betrachte es mit Wohlwollen, Optimismus und Respekt.

Wir können uns viel Unangenehmes ersparen, wenn wir eine Situation ruhig und gelassen von allen Seiten betrachten. Wir verschaffen uns einen Überblick, wir gehen der Sache auf den Grund, wir schaffen Klarheit – und wenn es klar ist, ist das Wetter schön. Dasselbe gilt auch, wenn wir es mit Menschen zu tun haben; die einen sind pflegeleicht:-), die andern eher schwierig. Wenn wir aber allen vorurteilslos und wohlwollend begegnen, schaffen wir eine wunderbare Atmosphäre – in der sich alle wohlfühlen – und jede Situation wird dadurch einfacher und leichter. Bringen wir diese Woche vermehrt die diversen Betrachtungsweisen ins Spiel und leben wir so die yogische Achtsamkeit

August-September Woche

Ich bin ein Teil von jener Kraft, die steht’s das Böse will und steht’s das Gute schafft … (in Faust v. Goethe)

Gestern sagte mir eine Freundin sinngemäß: Die Situation war so grundschlecht und böse und doch ist daraus oder gerade deswegen, viel Gutes entstanden. Nachts hat mich diese Aussage noch lange beschäftigt und ich merkte, dass auch bei mir aus Unangenehmem oder auch in Bezug auf schwierige und bösmeinende Menschen, letztendlich immer etwas Gutes, ja oft sogar sehr Gutes, entstanden ist. Ich kann es selbst kaum fassen: bei näherem Hinschauen merke ich, einen Teil meines Erfolgs verdanke ich eigentlich genau diesen bösmeinenden Menschen. – Lassen Sie sich in den nächsten Tagen dieses Thema immer wieder mal durch den Kopf gehen – Sie werden Interessantes entdecken. Und Sie werden sicher jetzt und in Zukunft davon profitieren, indem Sie mit mehr Leichtigkeit und Gleichmut dem Unangenehmen und dessen Mitspielern, begegnen.

Gruß aus meinem Garten – trotz Hagel, heftigen Regengüssen und Sturm – die Rosen blühen wieder um die Wette – sind sie für uns nicht ein wunderbares Vorbild?

August – 4. Woche

Ich zähle täglich meine Sorgen, denn ich sorg mich sehr und wenn ich denk …. (Peter Alexander)

Wussten Sie, dass das Sorgen-machen schlicht und einfach schädlich ist? Es schadet dem Sorgenden und auch dem, um den sich die Sorgen drehen. Sorgen sind negative krankmachende Gedanken und immer auch negative Imaginationen und Mantras, die negative Energie in jede Situation ziehen. – Yogis kennen die Sorgen nicht, weil sie ganz in der Zuversicht leben und alle schwierigen Situationen dem Göttlichen überlassen. Was aber nicht heißt, dass sie die Hände in den Schoss legen und die Arbeit und Verpflichtungen Gott überlassen – sie geben immer ihr Bestes. –  Eine Woche lang alle Sorgen dem Göttlichen übergeben und positive und konstruktive Bilder und Worte einsetzen. Versuchen wir es doch einfach …. und es wird vieles, wenn nicht alles, in das rechte Licht rücken. Hier noch ein Mantra: Ich lebe in der Zuversicht – lasse Gott walten und alles ist gut.

August – 3. Woche

In der Wahrheit leben und wirken, um der Wahrheit willen und um ein yogisches Gesetz zu erfüllen (Yama). – Nur in der Wahrheit enthüllt sich uns das Wahre.   

Wie genau nehmen wir es mit der Wahrheit? Wie oft greifen wir zu einer Notlüge, um uns und andere vermeidlich zu schonen, – dem Frieden und Harmonie zuliebe, – weil wir nicht Nein sagen können …. usw.? Zurzeit lese ich ein Kapitel über die Wahrheit und wie viel Schaden wir bei uns selbst und anderen mit jeder Art von Lüge anrichten. Heutzutage wird mit der Wahrheit im Großen (auch in der Weltpolitik), wie im Kleinen sehr lasch umgegangen und damit wird viel Schaden angerichtet. –  Ich empfehle nicht, dass wir diese Woche jedem die nackte Wahrheit einfach so an den Kopf knallen, sondern  dass wir uns einfach jede kleinste Unwahrheit etwas genauer unter die Lupe nehmen – und es stattdessen mit der Wahrheit möglichst genau nehmen,  – ohne jemanden zu verletzten … nicht uns selbst und nicht die andern. Vielleicht können wir auch alte Lügen richtig stellen – dies wirkt enorm befreiend und kann neue Wege für alle Beteiligten öffnen. Wir machen das gut – OK?!!!

August – 2. Woche

Hier und Jetzt …

Alle großen Yogis plädieren für ein Leben, das man bewusst im Hier und Jetzt verbringt.  Die Vergangenheit sollte man ruhen lassen und die Zukunft ebenfalls. Was allerdings nicht heißt, dass man keine Zukunftspläne macht – dies machten auch viele der berühmten Yogis. Sie planten Bauprojekte, Reisen, Bücher, Hilfsprojekte, usw. Wir können also gerne Zukunftspläne schmieden, diese sogar schriftlich festhalten,  jeden Tag einmal durchlesen; und für einen Augenblick in der Vorstellung leben, dass wir und unsere Liebsten dabei glücklich sind. Aber die restlichen 23 Stunden und 30 Minuten verbringen wir möglichst in der Gegenwart. Wochenthema: Pläne schmieden und voll in der Gegenwart leben:-).

Juli – August – Woche

Frieden im Herzen …

Am ersten August feiern wir in der Schweiz den Nationalfeiertag und wir gedenken der Gründern der Schweiz, die zusammenstanden und einander halfen in Not. Wir gedenken auch dem Guten, das wir in der Schweiz haben und schauen in die Zukunft des Landes. Wir sind stolz auf unser Land; und ich im Besonderen auf den Frieden, den wir zu wahren wissen. Trotz der großen Verschiedenheiten unserer diversen Kulturen leben wir in Frieden zusammen. – Wie steht es in uns selbst, wie wahren wir Frieden in unserem Herzen?, – uns selbst gegenüber und unseren inneren Anteilen oder Körperbereichen, die nicht ganz so funktionieren, wie wir es gerne hätten? Wie steht es im Außen? Können wir Andersdenkende in der Familie, am Arbeitsplatz oder Nachbarschaft tolerieren, können wir vergeben? Viele Kriege finden nicht im Außen, sondern tief im Herzen und in der Gedankenwelt, statt.  – Wer mit sich und andern in Frieden ist, ist zufrieden und glücklich …kommen wir doch diese Woche diesem Glücklich Sein etwas näher. – Leben wir nach dem Motto: Große Gedanken weiten das Herz.

Juli – 4. Woche

Beten hilft immer …

Dass das Beten immer hilft, durften ich und eine meiner Bekannten in den letzten Tagen erneut erfahren und wir durften erleben, dass auch im täglichen Leben Wunder geschehen.  – Ich möchte Sie schlicht und einfach bitten, diese Woche Ihre eigene Einstellung zum Beten neu zu hinterfragen und eventuell neu zu definieren. In unseren guten Zeiten können wir täglich loben und danken (das macht zufrieden und froh) und in den schwierigen können wir alles, was uns belastet und bedrückt, Gott überlassen – ist das nicht wunderbar? Yoga fordert uns auf, überall und jederzeit mit Gott in Verbindung zu sein – und alles ist gut.

 

Juli – 3. Woche

Jedes Urteilen sollte durch drei Tore gehen: Beim ersten Tor steht die Frage: Ist es wirklich wahr? Beim zweiten: Ist es wirklich nötig? Beim dritten: Ist es freundlich und wohlwollend?

Diese Woche nehmen wir unser bewusstes, wie auch zum Teil unbewusstes, Urteilen, Beurteilen und Verurteilen – etwas näher unter die Lupe. Den großen Yogis war das vorschnelle Urteilen, über sich selbst oder auch andere, immer ein Dorn im Auge – und sie empfahlen, dies möglichst zu lassen. – Ich möchte Sie bitten, gründlich darüber nachzudenken, warum das Nicht-Urteilen so wichtig ist; und warum es uns und andern schadet und uns und andere unglücklich macht. Aber nicht nur das – denken wir doch auch darüber nach, was uns und unseren Nächsten das Nicht-Urteilen bringen kann. Und zur guten Letzt: Werfen wir das Urteilen dies Woche einfach immer wieder über Bord. –  Ich wünsche Ihnen in den folgenden Tagen viel Leichtigkeit, Freude und schöne Momente der Stille.

Juli – 2. Woche

Im Nichts ruhen! – Dieses Nichts ist reines Bewusstsein – grenzenloser Frieden und Glückseligkeit. Es ist bereits ganz, vollständig und erfüllt. – Du brauchst nichts zu tun – gar nichts – es ist einfach da. (Gangaji – Advaita-Lehrerin)

Auch im Sommer geschieht im Äußeren der Natur nicht viel – und doch, zum gegebenen Zeitpunkt sind die Früchte da, – die sich im Verborgenen bildeten, – die Pflanze hat ihren Sinn erfüllt. – Gönnen Sie sich doch in den nächsten Tagen auch immer wieder eine kleine Ruhezeit – eine Auszeit – einige Stunden oder auch einen ganzen Tag, wo Sie nur Ihren nötigen Verpflichtungen nachgehen und alles andere mit reinstem Gewissen ruhen lassen. Sogar Ihre spirituelle Praxis, Ihr Yoga, gesundes Kochen, Reisen, – einfach Alles, worauf Sie besonderen Wert legen, – lassen Sie einfach los. Genießen Sie das Nichts-Tun, und die Ruhe vor jedem „ich sollte – ich müsste“. Gönnen Sie sich an Ihrem Auszeittag etwas Besonderes, vielleicht etwas, das Sie sich normalerweise sogar vorenthalten. – Während oder nach solchen Tagen passiert vielleicht gar nichts, außer dass es Ihnen einfach sauwohl ist, und Sie mit einem Honigkuchen-Lächeln durch die Gegend schweben. Oder aber, auf einmal ist etwas Neues da, in Form von einer Idee, Begegnung, Zufall – da lauert vielleicht sogar ein besonderes Früchtchen gleich um die Ecke. Aber bitte, erwarten Sie gar nichts – einfach genießen was das Zeug hält! Ich bin mit dabei!

Juli – 1. Woche

Wenn uns negative Gedanken oder Gefühle umtreiben,
sollten wir gegenteilige Gedanken kultivieren.
Patanjali III, 33

Das Beherrschen, Kontrollieren und Kultivieren der Gedanken und Emotionen, war schon immer ein zentrales Anliegen der großen Yogis. Von unseren Gedankengängen hängt weitgehend unsere Lebensqualität ab, denn unsere Gedanken sind Energie und diese tendiert sich zu manifestieren. – Diese Woche wollen wir uns vermehrt mit diesem Thema beschäftigen. – Also, zwischendurch immer wieder kurz innehalten; und falls wir bemerken, dass unsere Gedanken sich in der Negativ-Spirale drehen, – die Richtung ändern und konstruktive und positive Gedanken kreieren. Oder hin und wieder einfach ein bisschen dem Nichts-Tun, wunderschönen Gedanken, Imaginationen und Mantras frönen. – Tut gut! Alles ist ganz einfach – und doch … Aber wie heißt es so schön: „Übung macht den Meister!“

Juni – 4. Woche

Das ist zu viel des Guten …

Meistens scheitert dann etwas in unserem Leben, wenn das Maß nicht stimmt, weil wir zu viel wollen (alles, jetzt und sofort) oder wir uns zu wenig zutrauen. Es ist zu viel oder es ist zu wenig – das Maß stimmt nicht. Den Yogis war das richtige Maß immer ein großes Thema, da sich Gelassenheit nur in einem ausgeglichenen Gemüt entfalten kann und diese Ruhe für die Meditation unbedingt erforderlich ist. – Oft machen wir uns unglücklich, weil wir uns an andern messen oder gar das Maß von andern übernehmen. Das richtige Matt ist individuell und das müssen wir berücksichtigen – immer – überall. Hinterfragen wir uns doch diese Woche diesbezüglich immer wieder. Oft müssen wir nur ganz kleine Korrekturen vornehmen – und alles ist für uns wieder richtig und stimmig. Wünsche Euch viel Freude mit dem Thema!

Juni – 3. Woche

Auch das geht vorüber …. lehrten schon die alten Weisen.

Letzte Woche war für mich nicht einfach, denn jeden Tag wachte ich auf und mir war speiübel u.m..  Gestern stellte die Ärztin in der Notfallstation fest, dass mich die Gallensteine plagen und dass eine Operation ansteht. – Eine große Hilfe in den letzten Tagen waren mir die Meditation, das Mantra-Rezitieren und die Imaginationen. Es war als würden sie mich wie ein leiser, aber steter Windhauch, über den Fluss des Grauens pusten. Ich habe dabei viele interessante und wundervolle Erkenntnisse gewonnen, die ich sicher in den nächsten Blogs mit Ihnen teilen werde. Heute geht es mir relativ gut und die Übelkeit ist weg – dies nach Tagen – ich bin ja soo glücklich … Morgen wird abgeklärt wann und wie die Operation aussehen wird – ich bin zuversichtlich und halte mich an den obigen Spruch. – Es gilt auch, weiterhin zu bedenken, egal wie mies eine Situation ist, dass wohl alles seine Richtigkeit hat und dass man sich trotz allem getragen und geborgen fühlen kann. Vielleicht sind dies auch Gedanken, in die Sie sich während der folgenden Woche vertiefen möchten.

Juni – 2. Woche

Das Leben ist das, was passiert, während du andere Dinge im Kopf hast. John Lennon 

Jeden Tag können wir mit wenig Aufwand so gestalten, dass er zu etwas Besonderem wird. Rituale und gute Gewohnheiten gehören zum Alltag. Sie bieten uns Halt und Sicherheit. Aber schon Novalis sagte:  „Gewohnheiten verewigen nach rückwärts.“  Somit heißt es, immer wieder innezuhalten und zu prüfen, ob uns das Liebgewonnene wirklich noch nährt und zu uns selbst bringt. Auch wenn der Tagesablauf durch Familie, Beruf und weiteren Verpflichtungen einen gewissen Trott aufweist, so ist es doch möglich, hin und wieder einen Moment bewusst innezuhalten, zu durchdringen und ihm damit die Frische des JETZT zurückzugeben. -Versuchen Sie diese Woche das Alltägliche so zu erleben, als ob es das erste Mal ist. Dabei wünsche ich Ihnen viel Freude.

Juni – 1. Woche

Wisse, dass Du nichts weißt und wisse, dass Du alles weißt, was nötig ist, um den Sinn deines Lebens zu erfüllen.

Vereinfacht ausgedrückt, könnte man Pfingsten als das Fest der höheren Erkenntnis bezeichnen. Diesem Fest wird im Christentum die Gründung der Kirche nachgesagt. Auch im Yoga spricht man viel von der höheren Erkenntnis und diese ist dem Stirn-Chakra zugeordnet. Im Westen, im Osten, wie auch in der Wissenschaft geht es also immer um das Streben nach Wissen, Weisheit und neuen Erkenntnissen, die den Menschen diesen sollten.  –  Punkto Wissen habe ich in den letzten Jahrzehnten interessante und erstaunliche Erfahrungen gemacht. Wenn ich innerlich mit Fragen anstand, und das Göttliche um Antwort bat, war die Lösung in Form einer inneren Einsicht, einem Gespräch, einem Text, usw., zur richtigen Zeit da. Dies war immer mit einem sehr beglückenden Gefühl verbunden. – Aber auch das Wissen hat zwei Seiten: Vieles möchten wir wissen oder wir meinen, wir sollten es wissen – dabei ist es gar nicht relevant. Oft ist es sogar besser, wenn wir etwas nicht wissen oder unsere Fragerei beruht auf zu wenig Gottvertrauen und Selbstvertrauen. Diese Woche beschäftigen wir uns mit den Fragen: Was muss ich wirklich wissen? Welches Wissen schadet mir? Was ist pure Neugierde? Was bedeutet für mich höhere Erkenntnis? – Ich schließe den Blog mit einem Mantra:

Göttliches Weisheit erleuchte meinen Geist,
göttliche Liebe erfülle mein Herz.
In Gedanken, Worten und Taten
bringe ich dies zum Ausdruck –
zum Segen und zur Freude aller Beteiligten.   

      

 

Mai – Juni

Wende dein Gesicht der Sonne zu und die Schatten fallen hinter dich. (aus Indien)

Laut der Gehirnforschung weiß man, dass Gedanken, die immer wiederkehren im Gehirn Pfade und Bereiche schaffen, die immer breiter, bzw. grösser werden; und damit von Neuem entsprechende Gedanken kreieren. Das sei bei negativem Denken fatal, denn jede Körperfunktion werde davon beeinflusst – man könne krank werden davon. – Sind die Gedanken vorwiegend konstruktiv und positiv – wohlan – dann weiter so.  Andernfalls ist es an der Zeit, dass man wieder einmal umdenkt, um neue Pfande und Hirnbereiche zu schaffen. Versuchen Sie diese Woche solch negativen Gedanken auf die Schliche zu kommen. Schlicht und einfach – denken Sie bewusst immer wieder etwas Schönes – danken, loben, staunen oder etwas Besonderes ausdenken, bewusst die vielen erfreulichen Kleinigkeiten geniessen. Wünsche Ihnen viel Vergnügen dabei!:-)

Mai – 4. Woche

Sei du selbst und gehe dem nach, was dir entspricht und dir Freude macht.

Stellen Sie sich in diese Woche jeden Tag die drei folgenden Fragen – ohne gleich eine Antwort zu erwarten. Diese Fragen werden in Ihnen etwas anrühren, – und zur gegebenen Zeit werden Sie nicht nur die Antwort haben, sondern auch die Umstände werden sich so gestalten, dass Sie dazu die Zeit, pfiffige Ideen und die Muße haben. Ich drücke Ihnen die Damen!

  • Was könnte ich ein Jahr lang jeden Tag machen, ohne dass es     mir langweilig wird?
  • Welche Gedanken möchte ich hegen und pflegen, weil sie mir guttun?
  • Was brauche ich tief in meinem Herzen, um inneren Frieden zu spüren?

Mai – 3. Woche

Innehalten – stille sein – staunen.

Gestern bemerkte ich, wie oft ich einfach fast unbewusst einen Augenblick innehalte und staue, wie nun eine Blume sich in den letzten Stunden geöffnet hat, wie saftig grün das Laub ist, wie gut der Tee riecht, wie gut sich die Katze anfühlt, usw., usw., usw. Die großen Yogis haben diese Augenblicke bewusst erlebt, Es war für sie immer ein kurzes Eins-werden mit der Natur. Für sie war die Natur der „Ausdruck“ des großen Etwas – des universellen Bewusstseins – egal wie wir es benennen. Die Yogis fühlten sich in diesen Momenten ALL-EIN. Machen auch wir uns in der folgenden Woche diese kleinen Pausen bewusst zu etwas ganz besonderem.

Mai – 2. Woche

„Du hast Vernunft und Verstand – nutze sie.“ (sinngemäß nach Sri Ramakrishna, einem der größten Yogis)

Es gibt Themen zur Woche, da fällt es mir leicht, diese zu „bloggen“. Aber dieses Thema gehört nicht dazu; denn ich möchte nicht belehrend wirken. Aber letzte Woche machte ich diesbezüglich einige interessante Erfahrungen. Und nachdem ich heute zufällig einem Sekten-Sonntagsprediger zusah und zuhörte, – da war mir klar, das Thema müssen wir angehen. – Setzen wir Vernunft und Verstand ein, dann wird vieles in Sekundenschnelle klar, einfach und meistens auch um einiges leichter. Dies gilt für uns selbst, wie auch für alle Beteiligten. – Ich denke, es lohnt sich, das Thema etwas näher zu hinterfragen, bzw. unser Verhalten diesbezüglich.  

Mai – 1. Woche

In diesem Leben können wir keine großen Dinge tun. Wir können nur kleine Dinge mit großer Liebe tun. – Genieße die kleinen Dinge im Leben … denn eines Tages wirst du zurückblicken und erkennen, dass diese die großen Dinge waren. (Mutter Teresa)

Mit yogischer Achtsamkeit wollen wir uns diese Woche immer wieder den kleinen Dingen zuwenden – mit dankbarem Herzen.

April – 4. Woche

Was tut mir gut und was ist richtig für mich?

Sie schreiben die Frage auf eine hübsche Karte und legen diese neben das Bett, kleben sie an den Badezimmerspiegel oder stellen sie auf dem Esstisch auf. Eine Woche lang stellen Sie sich jeden Tag diese Frage und nehmen sich vor, ein klitzekleines Etwas einzufädeln, das für Sie gut und richtig ist. – Sie machen dies für sich selbst – ganz klar. Aber auch für Ihre Umwelt, denn wer nicht nach diesem Prinzip lebt, wird meist irgendeinmal grantig und für die Umgebung ungenießbar – und das wollen wir schon gar nicht. – Wir können in dieser Woche eine neue Gewohnheit schaffen und diese die nächsten Wochen beibehalten.

April – 3. Woche

Vergeben, begraben, wieder auferstehen, auf eine neue Daseinsebene gelangen und innere Leichtigkeit, Freiheit und Frieden empfinden. …

Das Osterfest birgt viele Botschaften, und dieses Jahr beschäftigen mich drei davon besonders. Jesus betete (sinngemäß): „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun.“ Interessant finde ich, dass er seinen Vater darum gebeten hat und nicht er selbst … Auch uns wurde im Leben schon Unrecht getan, wir wurden verletzt – uns wurde weh getan. Vielleicht können auch wir in der heurigen Osterzeit, Gott darum bitten, dass er vergeben möge. Wir könnten alles Schmerzende, das uns je zugefügt wurde, mit einem kleinen Ritual begraben. – „Es ist vollbracht!“ – Feiern Sie in der nächsten Woche Ihre eigene neu gewonnene Leichtigkeit, Freiheit und Frieden, jeden Tag mit einem besonderen Ritual. Oder Sie zünden einfach eine Kerze an und sinnen ein bisschen über die drei Begriffe: Leichtigkeit – Freiheit – Frieden, nach.

April – 2. Woche

Jeden Tag wie der Frühling erwachen,
mit der Sonne im Herzen,
mit Schmetterlingen im Bauch und
mit der Lust und Laune einer ganzen Blumenwiese.
(Jochen Mariss)

Gleich dreimal ist mir diese Woche der Rat begegnet (Internet, Gespräch, Buch), wie wichtig es sei, sich immer wieder die Begeisterung des Anfängers zu wahren, neugierig zu sein und sich Neuem zuwenden. Dies sei das A und O für geistige Frische, und das beste Mittel für seelisches Wohlbefinden. Na ja – und das macht das Leben auch spannend. –  Lassen Sie also diese Woche Ihrer Neugierde freien Lauf – notieren Sie, wie, wo und wann Sie Neues anpacken möchten – könnten. Wenn Sie sich morgens schon beim Aufwachen darauf einstellen, werden Sie tagsüber sicher ein Minütchen haben, dem Neuen zu frönen. Ich wünsche Ihnen Spaß dabei!

April – 1. Woche

Da hilft nur noch ein Wunder…

Wunder geschehen immer wieder, und wir können dies sogar begünstigen, in dem wir unsere Vorstellungskraft einsetzen.  In einer fatalen Situation stellen wir uns vor, wie daraus eine Winwin-Situation entsteht und alle Beteiligten daraus glücklich hervorgehen. – In den letzten Wochen war ich selbst in gleich drei solch ungünstigen Situationen – und siehe da, alles hat sich zum Besten gewendet – und ich gehe wieder jede Nacht dankbaren Herzens ins Bett. – Eigentlich staune ich selbst immer wieder, dass es funktioniert. Wichtig ist, dass Sie sich beim Imaginieren nicht das perfekte Ergebnis vorstellen (wir wissen im Vornherein nie, was genau die perfekte Lösung ist), sondern wie alle Beteiligen glücklich sind. Wenn bei Ihnen nichts ansteht, dann machen Sie sich nächste Woche einige Gedanken über diese Möglichkeit – oder Sie probieren die Methode gleich aus. Ich wünsche Ihnen Erfolg. – Stellen wir alle uns jetzt sofort kurz vor, wie jede(r) Blog-Leser(in) lächelt und glücklich ist.

 

März – 4. Woche

„Leben ist Bewegung, Veränderung, Umwandlung und ein steter Neubeginn: Versteifung ist Tod.“ Elisabeth Haich

Wie alte, verwitterte Bäume jedes Frühjahr in einem neuen Blütenkleid erscheinen, so sollte auch für uns der Frühling geprägt von Neuem sein. – Wir sollten etwas neu zum Erblühen bringen – ein Talent, soziale Kontakte, Gartenplanung, Dekoration des Heims, Buchprojekt, Liedkomposition, Neues beim Backen und Kochen ausprobieren – kurz, etwas neues kreieren, das unsere Hirnzellen zum Tanzen bringt, unser Herz berührt – uns und anderen Freude macht. – Wollen wir Neues wagen und brauchen wir gute Ideen, dazu hilft verhilft beispielsweise eine Entrümpelung. Platz und Leerraum schaffen in Schubladen und Kästen, dies bringt auch Befreiung und Leichtigkeit im Kopf; und es ist ein Naturgesetz, dass Leere neue Fülle wie ein Vakuum anzieht. Wünsche Ihnen eine wunderschöne Woche voller guter Ideen – die Sie in den nächsten Frühlingswochen umsetzen können.


März – 3. Woche

Ein Leben lang lernen …

Das Lernen von Neuem war den großen Yogis ein wichtiges Anliegen auf ihrem spirituellen Weg. Sie selbst waren, solange sie lebten, interessiert an Neuem und ließen sich viele der neuen Errungenschaften (sogar in technischen Bereichen) von ihren Schülern erzählen und erklären. – Auch das Management unseres Lebens ist ein steter Lernprozess. Dasselbe gilt für die schlechten Erfahrungen, die wir alle machen, und die wir als Anstoß sehen sollten, etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Wir können uns dazu folgende Fragen stellen: Was kann ich daraus lernen und wie kann ich es besser machen. Also – wo drückt der Schuh – und was lernen wir dabei, und wie können wir es anders machen. Am besten legen Sie sich gleich eine pfiffige Strategie zurecht und/oder probieren diverse Optionen aus. – Nehmen Sie es spielerisch, dann fällt es Ihnen leicht und es kann sogar Spaß machen. Aber bitte, Selbstvorwürfe oder Schuldgefühle sind absolut tabu – versprochen!!! Es geht nie um das Können, es geht immer um das Lernen, das hält geistig jung und erfrischt auf allen Ebenen.

März – 2. Woche

In allem wohnt Gott, darum behandle alles mit äußerster Sorgfalt und Respekt – dementsprechend wirst auch Du behandelt.   

Diese yogische Weisheit hat mich schon vor einigen Jahrzehnten beeindruckt und ich habe sie mir zu Herzen genommen. Das Versprechen, das darin enthalten ist, kann ich voll bestätigen. In diesem Sinne habe ich nun auch meine Wohnung wieder neu eingerichtet und aus der Tätigkeit eine Meditation kreiert. Lassen auch Sie die folgende Woche Arbeiten im Haus zur Meditation werden – und sicher werden sie Ihnen viel leichter von der Hand gehen – Ihnen sogar Spaß machen.

März – 1. Woche

Alles wird gut, und wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht zu Ende. (unbekannt)

Unsere Wohnung wird renoviert und was machen wir nun mit unserem äußerst schreckhaften und ängstlichen Stuben-Tiger? Nach langen Überlegungen in Bezug auf die Frage, was stresst ihn am wenigsten, deponierten wir ihn für eine Woche im Hobbyraum. Es war offensichtlich, dass er sich unendlich ängstigte und leidete und mir brach es fast das Herz. Als besonders schlimm empfand ich, dass ich ihm die Situation nicht erklären konnte. – Wie oft meinen auch wir, das Schicksal sei uns ungnädig; es sei launenhaft, ja sogar gräulich oder boshaft. Die großen Yogis und Mystiker lehrten aber, dass das Göttliche die Liebe sei und uns den Weg in die himmlische Heimat weist und uns begleitet. Vielleich hinterfragen wir diese Woche einmal unser Vertrauen in Gott und malen uns aus, wie wir uneingeschränktes Vertrauen und die Zuversicht vermehrt in unseren Alltag bringen.

Februar – 4. Woche

Wir leben nicht wirklich,
wenn wir nicht Freude bewirken.
Thomas Romanus

Lachen ist gesund! Dies sagt ein altes Sprichwort und die Forschung bestätigt es. Schon der Gedanke, dass wir uns oder jemandem eine Freude machen wollen, zaubert ein Lächeln in unser Gesicht, und viele kleine Videos, die heute per SMS im Umlauf sind, lassen uns schallend auflachen. Jetzt, in der Faschingswoche, ist die richtige Zeit, uns mit unserer humorvollen Seite auseinanderzusetzen. Jeder hat Humor, oft ist er aber unter einem Riesenhaufen Ernsthaftigkeit vergraben. Also, auf was warten wir noch? –  Raussprudeln was das Zeug hält!

Februar – 3. Woche

Gute Freundschaften und interessante Begegnungen sind die Würze des Lebens.

Sind Sie sich selbst und anderen ein(e) gute(r) Freund(in)? Zeigen Sie es diese Woche mit kleinen Gesten und Aufmerksamkeiten. Viele vernachlässigen dies und staunen dann, wenn niemand da ist … oder sie warten ein Leben lang auf eine perfekte Freundschaft … oder sie erwarten alles vom andern ohne Gegenleistung … Im Trubel des Alltags kann auch uns dies passieren. – Es lohnt sich, dieses Thema wieder einmal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.   

Februar – 2. Woche

Eingrenzen, abgrenzen, ausgrenzen aber
Tor und Tür offen halten.

Wir können uns eingrenzen, abgrenzen oder noch schlimmer – ausgrenzen. Es sind meistens nicht die andern, die uns dies antun, das besorgen wir uns leider fast immer bewusst oder unbewusst selbst. Achten wir also diese Woche auf die Verbundenheit, die wir pflegen wollen mit andern, mit der Natur und mit dem Göttlichen. Vielleicht wagen wir sogar ein Experiment, indem wir auf jemanden zugehen, oder jemanden mit einbeziehen oder jemandem eine kleine Freude machen, der/die einen abweisenden Eindruck macht. Da können wir eventuell eine nette Überraschung erleben.

 

Februar – 1. Woche

Was und wer gibt und
was und wer nimmt mir Energie?

Diese Frage stellen wir uns diese Woche. Schon alleine durch das Fragen können wir viel erreichen, indem wir uns bewusstmachen, was und wer uns guttut und was und wer nicht. Aber nicht nur das, wir wollen uns auch gleich Strategien zurechtlegen, wie wir Energiespendendes mehr in unseren Alltag bringen und wie wir Energieräuber meiden.  – Was uns aber Energie raubt, hat nicht immer mit dem Aussen zu tun, wir tun dies uns oft selbst an. Beispielsweise raubt uns Zeitdruck, Eilen und Hasten, innere Abneigung, Beschwerungen, Widerstand und negatives Denken, Energie. –  Aber suchen wir nicht zu weit, sondern gehen wir jeden Tag neu an – mit der oben vorgestellten Frage, und überlegen wir uns dann, wie wir das eine meiden und das andere vermehren können.

Wer am Arbeitsplatz diesbezüglich Probleme  hat, beispielsweise  bei einer ungeliebten Tätigkeit oder mit dem Chef oder mit Kollegen, findet viele nützliche Tipps und Tricks und klugen Rat der großen Yogis, in meinem Buch Yoga@Work.

 

Januar/Februar

Achtung – Achtung – Achtung,
die Freude schlägt zurück …

Zum Jahresbeginn fasste ich den Entschluss, jeden Tag bewusst jemandem eine kleine Freude zu machen, die ihm ein klitzekleines Lächeln ins Gesicht zaubert. So brachte mir die Nachbarin vorgestern einen Strauß weißer Tulpen(knospen). Nun öffneten sich die Knospen und welch Wunder! – schauen Sie selbst. Ich beschloss nun, für sie eine kleine Dankeskarte zu kreieren. Ich suchte dafür Inspiration unter „Ornamente“ im Internet und bin dabei selbstvergessen in ganz neue wundervolle Welten getaucht. Dabei habe ich die ganze Zeit selbst gegrinst wie ein Honigkuchenpferd …  Und die Moral der Geschichte: Achte darauf, was Du andern tust … alles kommt auf dich zurück. Wünsche Ihnen, eine wunderschöne Woche mit vielen freudigen Momenten – die Sie selbst kreieren oder sich schenken lassen.

 

Januar – 4. Woche

Selbstbestimmt – oder fremdbestimmt, vollverplant und ausgebucht.

Unsere Pläne und Ziele kommen uns oft abhanden, weil wir es zulassen, dass uns Mitmenschen, Verpflichtungen oder Unwichtiges vollends in Beschlag nehmen. Oft kommt uns dies unbewusst oder bewusst ganz gelegen, weil wir uns dann nicht mit unserem eigenen Kram beschäftigen müssen.  Chronische Unzufriedenheit ist in Folge dessen der Preis, den wir dafür bezahlen. – Schauen wir doch diese Woche etwas genauer hin – durchschauen wir verführerische Manipulationen und besinnen wir uns wieder, auf uns und das wirklich Wichtige. Aber bitte – das nehmen wir sportlich und eine Prise Humor macht das Vorhaben erst richtig schmackhaft.

Das kleine, aber feine Buch von Franz A. Koch: Mein Onkel Will habe ich in den letzten Tagen in einem Zug gelesen. Es ist mir richtig unter die Haut gegangen, wie man so schön sagt – es rührte mein Herz, stimmte mich nachdenklich und rüttelte mich wieder wach. Wie oft meinen wir, alles liegt an uns und wir vergessen, dass Hilfe und Führung jederzeit für uns da ist – wir müssen uns ihr nur öffnen, fragen, danken und die Zuversicht walten lassen. Wenn uns dies geling, dann gibt es die grossen und keinen Wunder; und es ergeben sich glückliche Zufälle – aber was ist schon ein Zufall. Das Buch motiviert und ist witzig geschrieben – tut einfach gut. Ein schönes Geschenk an sich selbst und andere! – ich kann es nur empfehlen.

 

Januar – 3. Woche

Das Erreichen eines Zieles ist etwas Vorübergehendes, das Auf-dem-Weg-Bleiben eine lebenslange Aufgabe. (Ernst Ferstl)

Mit dem obigen Satz bringt Ernst Ferstl der Sinn des Ziele-Setzens auf den Punkt. Weiter ist zu bedenken, dass es nicht nur die grossen Ziele sind, welche Qualität, Erfüllung und Sinn des Lebens ausmachen – es sind hauptsächlich die kleinen Ziele, die es in sich haben. Beispielsweise die Abmachung mit sich selbst, aus jedem Tag der nächsten Woche das Beste zu machen – und am Ende des Tages sich selbst etwas Besondres zu gönnen. Ziele sind die Würze des Lebens; und ein Essen schmeckt nur, wenn Mass und Zutaten stimmig sind. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine wunderschöne Woche.

 

 

Januar – 2. Woche

2017 – 2. Woche

Wo kein Ziel, da kein Weg.

Auf dem Lebens-Weg Schritt für Schritt weiterkommen – oder in einem Hamsterrad rotieren, in einem Loch festsitzen oder wie ein aufgescheuchtes Huhn durch die Gegend schwirren, wir treffen letztendlich immer die Wahl. – Der Jahresbeginn eignet sich hervorragend, sich mit neuen Zielen zu befassen und zu kreieren.  Ein Ziel muss gut überdenkt werden, es muss unseren Stärken und Schwächen entsprechen, es sollte im Mass stimmen und es sollte uns nicht erst beim Erreichen, sondern auch auf dem Weg dahin, Freude machen. Es lohnt sich, einige Tage nur darüber nachzudenken – um es dann voller Elan, sportlich und spielerisch – mit einer ansehnlichen Portion Gelassenheit, anzugehen. – Bedenken Sie auch, Weg und Ziel sollten Ihnen Freude und Erfüllung bringen. Und es sollte Ihre ureigene Sache sein. Und zum guten Schluss auch ein klitzekleines Ziel hat es in sich und kann enorm beglücken. Na – da wünsche ich Ihnen ja was – ein dreifaches Hoch und Daumendrücken.

 

Januar 2017 – 1. Woche

Ich habe die Zeit für das, was wichtig ist und
für das, was mir Freude macht.

In dieser ersten Jahreswoche beschäftigen wir uns mit unserem Zeitmanagement – ich denke, das tut uns allen gut und bringt uns viel. Der oben zitierte Leitsatz wiederholen wir wie ein Mantra jeden Tag des Öfteren. Dabei stellen wir uns kurz vor, wie uns die Arbeit und Verpflichtungen leicht von der Hand gehen, wie wir die Zeit nutzen; und wie wir unseren Hobbys frönen, meditieren, Yoga üben oder bewusst das Nichts-Tun geniessen. – Die Mantras, wie auch die Imaginationen werden im Gehirn ungute Denkstrukturen, wie „ich habe keine Zeit …“, minimieren. Wenn Sie drei Wochen lang das Mantra und die Imagination mehrmals pro Tag  repetieren, werden sich die alten Denkmuster, die sich wie Energiebahnen im Gehirn gebildet haben, grösstenteils auslöschen. Immer das Gefühl zu haben, es ist genug Zeit vorhanden – auch für Hobbys und fürs Yoga, macht zufrieden und glücklich – das ist Ihnen klar!  Wünsche Ihnen viel Spass bei diesem Experiment!

Zum neuen Jahr 2017 wünsche ich Dir ….

Liebe, Inspiration und Träume
dass du immer deinen Mut und deine Stärke behältst,
ein fröhliches Herz,
einen Weg, den du gerne gehst,
einen Freund, eine Freundin mit der Du lachen und tiefschürfende Gespräche führen kannst,
dass Du schöne Momente für immer im Herzen bewahren kannst
ein Lächeln alle Tage

Ich wünsche dir zum neuen Jahr die Zuversicht, dass alles gut wird
Ich wünsche dir zum neuen Jahr Gelassenheit
Ich wünsche dir zum neuen Jahr viel Zeit zum Genießen
Ich wünsche dir zum neuen Jahr Glück, das aus der Tiefe deines Herzens kommt
Ich wünsche dir Kraft
Ich wünsche dir Geduld
Ich wünsche dir Mut
Ich wünsche dir Frieden
Ich wünsche dir Freude
Ich wünsche dir einen Engel
Ich wünsche dir viel Glück
Ich wünsche dir Gottes Segen auf all Deinen Wegen.


Dezember – 4. Woche

Weihnachten im Herzen – besteht darin, dass man sich innerlich mit dem Guten im Herzen des andern verbindet.

Jeder hat in seinem Herzen einen guten Kern – auch wenn der oft tief verborgen ist. Im Christentum spricht man vom göttlichen Licht und auch im Sanskrit findet man entsprechende Begriffe dafür. Halten wir doch in den nächsten Tagen immer wieder für einen Augenblick inne und denken wir an einen Menschen (Familienmitglied, Arbeitskollegen, den grimmig dreinblickenden Nachbarn, einen Flüchtling, eine Freundin) – einfach an einen Menschen, dem wir begegnen oder an den wir sowieso denken. Stellen wir uns vor, wie er lächelt und glücklich ist, und nun wünschen wir ihm Gutes, Glück und Gottes Segen und innere Geborgenheit und Zuversicht. Auch Sie selbst lächeln bei dieser Blitz-Meditation.

Dezember – 3. Woche

Es lebe hoch die Einfachheit! –
denn alles wirklich Schöne und Gute ist ganz einfach …

Für die grossen Yogis war die Einfachheit eine Selbstverständlichkeit und sie lebten diese uns vor. Sie haben das Materielle nicht verachtet – sie sind ihm sogar mit Achtung begegnet – denn auch das war für sie göttlich. Aber sie brauchten es nicht und verschwendeten keine unnötigen Gedanken daran. Auch ihr Leben war einfach – sie unterstellten es schlichten und geregelten Strukturen. Sie gaben auch Wert auf einfache, natürliche und gesunde Kost und waren auf einen sorgfältigen Umgang mit Lebensmittel und dem Essen bedacht. – Einfachheit ist nicht nur Verzicht und eine aufgesetzte Bescheidenheit. Einfachheit hat enorm viele Vorteile und kann echt befreiend wirken. – Denken Sie während der folgenden Tage ein bisschen über die verborgenen Schätze der Einfachheit nach und bringen Sie da oder dort einfach ein bisschen mehr Einfachheit, Unkompliziertheit und Natürlichkeit in Ihr Leben – in Ihren Alltag. Und Sie werden bald merken – Einfachheit macht glücklich – schenkt innere Freiheit, Freude und Frieden.

 

Dezember – 2. Woche

Wer hat, der gibt – wer gibt, der hat.

Unser Leben sollte ein stetes Geben und Nehmen sein – so lehren es die grossen Yogis – und so lebten sie es uns vor. Auch die echten Lebenskünstler, das sind Menschen, die zufrieden und glücklich sind, leben unbewusst nach diesem yogischen Gesetz. Das Geben und Nehmen bezieht sich nicht nur auf die materielle Ebene – eine nette Geste, Hilfsbereitschaft, ein Lächeln, ein aufmunterndes Wort, Zeit, Achtsamkeit – alles Gaben, die unser Leben – egal, ob wir sie andern oder uns selbst zukommen lassen, bereichern.  Die beste Wirkung erzielen wir, wenn wir im Wechsel uns selbst und andere beschenken oder Geschenktes annehmen. Machen Sie aus dieser Woche eine Zeit der besonderen Geschenke … und geniessen Sie es …

 

Dezember – 1. Woche

Wenn deine Grundsätze dich stressen, frustrieren oder gar traurig machen, dann kannst du dich darauf verlassen: Sie sind falsch.

Gerade in der Vorweihnachts-Zeit verfallen wir oft in alte Muster: Es war immer so, es gehört zur Tradition und es muss auch dieses Jahr so sein. – Aber bei näherem Analysieren, würde man merken: Keine Tradition ist in Stein gemeisselt und auch die Zeiten haben sich geändert. So waren früher beispielsweise viele Frauen nicht berufstätig und hatten damit natürlich mehr Zeit für die mannigfaltigen Fest-Vorbereitungen; oder man lebte in Grossfamilien und die Aufgaben konnten auf mehrere Personen verteilt werden. – Yoga ist unter anderem auch eine Disziplin der Flexibilität, und diese, gepaart mit der Achtsamkeit, kann uns bei einer Re-Organisation zugutekommen. – Kreieren Sie also diese Woche einen Plan, der Ihnen eine glückliche und besinnliche Zeit bis, während und nach den Festtagen beschert. Damit machen Sie nicht nur sich selbst eine Freude und ein Geschenk, sondern auch allen Beteiligten.

 

November – Anfang Dezember

Grow where you are planted.

Dieser Leitsatz bringt eine der wichtigsten Belehrung der Yogis auf den Punkt. Wirke einfach da, wo du bist und bewirke es mit dem, was du hast. Oft meinen wir, anderswo wäre alles besser und leichter. Aber das Universum will uns nicht dort, sondern da wo wir jetzt sind, haben; und dies mit den Menschen, die uns täglich begegnen. – Vieles machen wir uns schwer, weil wir immer mehr und immer besser sein möchten oder es allen recht machen wollen – nach zu viel Perfektionismus und Harmonie streben. Überlegen Sie sich während der nächsten Tage, wie Sie in alles, was ansteht, etwas mehr Leichtigkeit und Einfachheit hineinbringen. Dies gilt für die täglichen Aufgaben und Verpflichtungen, wie auch für die Planung der kommenden Festtage. Finden Sie das für Sie richtige Mass – bringen Sie Ihre Talente, und das was Ihnen Freude macht, ins Spiel. Ich wünsche Ihnen viel Spass dabei.

November – 4. Woche

Ich bin ganz ok und noch ein bisschen mehr – und ich bin mir dies immer bewusst.  

Vergeuden Sie nicht Ihre Kraft, um besser oder mehr sein zu wollen. Sie sind ganz ok, so wie Sie sind. Wir alle haben unsere Schwächen, Fehler, Mängeln und Unzulänglichkeiten und damit müssen wir leben. Wir richten es jeden Tag von neuem so ein, dass wir damit uns und unseren Nächsten nicht unnötig das Leben schwer machen. Oft gelingt es ganz gut, manchmal etwas weniger. – Machen Sie sich am ersten Tag dieser Woche gedanklich oder sogar schriftlich, eine Liste von all Ihren Mängeln und denken Sie bei jedem eine Strategie aus, wie Sie damit umgehen, damit Sie damit nicht geplagt werden. In den folgenden Tagen  der Woche konzentrieren Sie sich nur noch auf das Positive in jeder Schwäche – denn jeder Mangel besitzt ganz im Innersten den Kern des Gegenteils – des Guten. Am Freitag veranstalten Sie eine kleine Feier für sich allein oder mit andern – unter dem Motto „Ich bin wie ich bin und es ist gut so“.

November – 3.Woche

Ich liebe mich dann am meisten, wenn ich es am wenigsten verdient habe, denn dann habe ich es am nötigsten.

Nun muss ich feststellen, dass das Pensioniert-Sein bei mir gar nicht so gut klappt, wie ich es gerne hätte. Ich bin beispielsweile öfters in Eile, komme in selbstverschuldeten Stress, vertrödle die Zeit – und sogar alte Untugenden machen sich wieder bemerkbar. Statt mich nun über mich selbst zu ärgern, versuche ich es mit Geduld, liebevollem Verständnis und dem Vorsatz, es bei nächster Gelegenheit besser zu machen. Nun darf ich feststellen, dass es öfters klappt und ich mit den neuen Alltagsstrukturen immer besser zurecht komme. – Zeigen Sie sich in den nächsten Tagen immer wieder Liebe und Wohlwollen, und wenn Sie nicht tadellos funktionieren – erst recht. Verwöhnen Sie sich jeden Tag mit einer besonderen Aufmerksamkeit. Und Sie wissen ja: Sie sind ein Geschöpf Gottes und das Göttliche will, dass seine Geschöpfe geliebt und respektiert werden.

November – 2. Woche

Man muss nicht jeden und alles lieben – aber man kann allem und jedem wohlwollend begegnen.

Sie ein wohlwollender Mensch?  – Wohlwollend-Sein bedeutet nicht, dass man in jeder Situation und jedem Menschen gegenüber „lieb“ und nachgiebig ist, auch Strenge und Disziplin gehören dazu. Man muss nicht schlechtes Verhalten erdulden und man kann verlangen, dass angerichteter Schaden wieder gut gemacht wird.  – Grundsätzliches Wohlwollen und Wohlgesinnt-Sein sind eine innere Haltung, welche das Gegenüber wahrnimmt und sich dementsprechend verhält. Wohlwollen kann wahre Wunder bewirken und wirkt wie Balsam für alle Beteiligten. Wohlwollen weckt in jedem Menschen das Wahre und Gute und wirkt wie ein Bumerang. Wohlwollenden Menschen wird auch mit Wohlwollen begegnet.  – Hinterfragen Sie diese Woche Ihre innere Haltung in Bezug auf Ihre Nächsten, Arbeitskollegen, einzelnen Freunden, – ja, sogar Fremden gegenüber. Testen Sie aus, wie weit Sie es mit Wohlwollen bringen und beobachten Sie genau, was Ihnen selbst diese Haltung einbringt.

November – 1.Woche

Die Qualität deiner Gedanken bestimmt die Qualität deines Lebens …

Die Gedankenkontrolle, bzw. deren Beherrschung, ist eines der wichtigsten Gesetzte des Yogas. Und dies in jeder Hinsicht, sei es als spirituelle Disziplin oder als bestes Heilmittel für Körper, Geist und Seele. – Unsere Denkweise unterliegt einer Gewohnheit, die fest in den Gehirnstrukturen verankert ist. Dies gilt besonders für die nur teilweise bewussten Gedanken. Nun gilt es, diese Gewohnheit zu durchbrechen, indem man täglich immer wieder kurz innehält und sich bewusst wird, welchen Gedanken man nachhängt. Sind die Gedanken positiv und konstruktiv, dann ist das wunderbar und es wirkt sich positiv auf jede Körperzelle aus, es hebt unsere Stimmung und strahlt in unsere Umgebung. Sind die Gedanken negativ, dann polt man diese um, indem man an etwas Schönes und Gutes denkt. – Wenn man diese kleine Übung für eine Woche lang, täglich öfters wiederholt, setzt man Samen für eine neue Denkweise, bzw. das Gehirn wird neu programmiert. – Ich selbst brauchte vor 40 Jahren einige Wochen für dieses Thema – aber es hat sich gelohnt.

Warum ich den wöchentlichen Blog schreibe …

Vor ca. 40 Jahren besuchte ich meine ersten Yogastunden bei Selvarajan Yesudian in Zürich und begegnete dabei den sogenannten Wochenthemen. Seine, für mich eher fremdartig anmutenden, Tipps und Tricks für ein besseres Leben und den spirituellen Weg habe ich neugierig aufgenommen und auch gleich im Alltag mit Begeisterung, aber auch einer ansehnlichen Portion Skepsis, ausprobiert. Schon bald verspürte ich mehr Selbstvertrauen und Vertrauen in das Leben und in das Göttliche – und alles wurde leichter. Meine melancholischen Stimmungen blieben immer weg, ich wurde mutiger, geduldiger, freier und sah vermehrt das Positive in allem was mir begegnete. Ich dachte klarer und lösungsorientierter. Meine konstruktive und positive innere Haltung färbte sich bald auch auf mein Leben, bzw. meinen Alltag ab.

Es war also nicht in erster Linie die Körperarbeit, die ich wohltuend zu spüren bekam, es waren diese kleinen Ausschnitte der Yogaphilosophie, die jeden Aspekt meines Daseins wandelten. Später, als ich selbst zur Yogalehrenden wurde, war für mich ganz klar, dass die Yogaphilosophie ein fester Bestandteil im Unterricht sein wird und 35 Jahren lang stellte ich meinen Kursteilnehmenden jede Woche ein Thema vor. Es waren yogische Weisheiten; tiefsinnige Begriffe aus dem Sanskrit und deren Bedeutung; oder Ratschläge, die von grossen Yogis an ihre Schüler weitergegeben wurden. Es waren Erkenntnisse, die dazu verhalfen, innerlich zu wachsen und sich weiter zu entwickeln. Diese Arbeit an sich selbst galt nicht nur für die Teilnehmer, sondern immer auch für mich selbst.

Nun ist meine Yogaschule ab 1. Oktober in neue Hände übergegangen und ich habe beschlossen nicht mehr zu unterrichten.

Mir ist aber sehr viel daran gelegen, jede Woche weiterhin an mir zu arbeiten und lade Dich nun einfach ein, den Weg mit mir zu gehen.

Die grossen Yogis waren trotz aller Ernsthaftigkeit und Strenge, voller Güte, Liebe, Humor und Verständnis und haben von ihren Mitmenschen nicht Unmögliches verlangt – sie wussten um das rechte Mass. Die Arbeit mit den Wochenthemen ist der Weg der kleinen Schritte, ein sanfter, humorvoller und freudiger Weg, ein Weg an dessen Seiten viele wunderschöne Blumen blühen, deren Zauber das Herz öffnet, so dass Erkenntnis, Weisheit, Liebe und Güte Einzug halten können, – um von hier in die Welt zu strahlen.

Du findest hier also jeden Sonntag einen neuen Spruch, der die Essenz des Wochenthemas aufzeigt, dazu eine kurze Erläuterung und die Aufforderung, während der Woche sich selbst etwas mehr mit dem Thema zu befassen. – Vielleicht reicht es Ihnen sogar, wenn Sie nur den Leitsatz liest.