Blog der Woche

Jede Woche, am Sonntag-Abend, erscheint hier ein Blog – ein guter Gedanke – ein Rat der alten Yogis, der uns im Alltag, wie auch auf dem spirituellen Weg  – Sinn, Erfüllung und Freude bringt

November 2019 – 2. Woche 
Minuten der Fülle – Minuten der Leere
Tage der Fülle  – Tage der Leere
Jahre der Fülle – Jahre der Leere
Jede Zeitspanne hat ihren Wert.

Meistens entsteht mein Blog, bzw. das Thema, das ich etwas näher ergründen möchte, und das mich auf meinem Weg weiterbringt, aus etwas, das mich besonders berührt. Aber in den letzten Tagen hatte ich das Gefühl leer zu sein.  Dies war gar nicht so unangenehm (bei näherer Betrachtung:-)). Aber die guten Ideen und das Interesse an irgend etwas, glänzten durch Abwesenheit. Aber heute, schon um 05.30 Uhr, liessen mich die Gedanken um das Thema Leere und Fülle nicht mehr los. Workaholic, Arbeitsüberlastung, Sportfanatismus, Vergnügungssucht sind das extreme Gegenteil von Apathie, Zerschlagenheit, Desinteresse, Langeweile und die meisten Formen von Depressionen. Wollen wir auf allen Ebenen gesund bleiben, dann brauchen wir beides in einem natürlichen Wechsel. Wir brauchen die Fülle, und wir brauchen die Leere. Alles zu seiner Zeit und im richtigen Mass. –  Wie gehen wir selbst mit der Fülle, bzw. der Leere um? Der/die Weise nimmt jede Zeitspanne gelassen hin und macht das Beste daraus. Er gibt der Fülle die Zeit und den Raum und er gibt der Leere ihren Raum und die benötigte Zeit. Nun, von dieser yogischen Haltung bin ich leider noch weit entfernt. Es gilt zu überlegen, was für mich Fülle und Leere grundsätzlich bedeuten und wie ich weise damit umgehe. Wie steht’s bei Ihnen?

November 2019 – 1. Woche
Freiwilligenarbeit – macht glücklich!

Am Samstag war Tag der Freiwilligenarbeit. Über 40 Organisationen stellten in unserer schönen Altstadt ihr freiwilliges Engagement vor. Auch mein Team und ich wirkten mit. – Die grossen Yogis haben jede unentgeltliche Tätigkeit als besonders wertvoll betrachtet und hochgeschätzt. Wir alle sind oft unentgeltlich tätig – und wirken bewusst oder unbewusst auf eine besondere Weise für das Wohl der Gemeinschaft und/oder Familie. Offenbar hält die Freiwilligenarbeit gesund und macht glücklich. Wenn ich in meiner jetzigen Tätigkeit Hochbetagte treffe und nach ihrem Rezept frage: was sie so zufrieden und glücklich macht, erfahre ich meistens, dass sie sich für andere Menschen oder eine gute Sache einsetzen. Auch mir machen meine verschiedenen Freiwilligen-Einsätze enorm Freude und im Augenblick stimmen das Mass und auch die Themen. – Aber alles hat zwei Seiten, unser gemeinnütziges Engagement sollten wir gelegentlich achtsam hinterfragen: Stimmt das Mass? Stimmt unsere innere Einstellung? Macht uns diese Tätigkeit auch wirklich Freude – entspricht sie uns? Durch die Jahre verändern wir uns und vielleicht ist es an der Zeit, Altes abzugeben und Neues zu wagen? Wie steht’s bei Ihnen?     

Oktober – November 2019

Frage nicht nach dem „Warum“ 
Frage nach dem „Wozu“. 
(Verfasser unbekannt)

Den Spruch hörte ich in einem Vortrag zum Thema: Weisheit und Spiritualität im Alter aus christlicher Sicht. Je länger ich darüber nachdenke, umso differenzierter wird mir bewusst, was er tatsächlich bedeutet. Wenn wir krank werden, weil wir Körper, Geist und Seele überfordern oder unterfordern, dann ist die Frage nach dem Warum sicher berechtigt. Wir können neue Verhaltensweisen entwickeln und uns angewöhnen; um wieder in eine gesunde Balance zu kommen. Sicher auch, wenn wir immer wieder die gleichen schlechten Erfahrungen in einem Bereich machen. So beklagte sich letzthin beispielsweise eine Person, die einfach nur nervt, dass sie von allen abgelehnt werde. Warum wohl? – Aber ansonsten ist das Warum meistens nur ein Nörgeln und Zwängeln und bringt uns nicht weiter. Die Yogis lehren, dass alles seinen Grund hat und jede äussere Widrigkeit, uns innerlich wachsen lässt und uns wieder auf den rechten Weg bringt, falls nötig. Das Wozu ist wie ein Tor zu neuen Möglichkeiten, das sich öffnet und uns eintreten lässt. Aber es nützt nichts, wenn wir am Tor stehen bleiben – wir müssen eintreten, uns auf das Neue einlassen mit ganzem Herzen und handeln. – Lassen Sie sich doch in den nächsten Tagen auf dieses Thema ein; und überlegen Sie wo und wann ist in Ihrem Leben jetzt ein Warum oder Wozu angebracht.     

  Oktober 2019 – 4. Woche

Leer – leer – leer

Hallo meine Lieben
Es ist Mittwoch, und erst heute schreibe ich den wöchentlichen Blog. Seit Samstag las ich ein Buch, das mich sehr aufwühlte und viel zu denken gab. Ich kann in einem solchen Zustand, neben den Schuhen stehend, nicht schreiben und kaum richtig meditieren. Es geht um eine Erleuchtung, hergeführt durch einen indischen Guru. Die Verfasserin musste durch viel Leid, Erniedrigungen, Schmähungen und Drangsal. Dann war es soweit: Ihr Karma war getilgt, die Wünsche vernichtet und das Ego entsorgt. Es war wie im Märchen vom  Aschenbrödel. Die Verfasserin möchte ich nicht voreilig beurteilen oder gar verurteilen; obwohl eine Bekannte von ihr, mir erzählte, wie schwierig und nervig die Person auch jetzt noch sein kann und sich immer wieder sehr unbeliebt macht. Durch meine Bücher und meine Arbeit hier vor Ort mit älteren Menschen, treffe ich immer wieder Hochbetagte, die mit sich im Reinen und ein Sonnenschein für ihre Umgebung sind. Ihre Güte, Empathie und Milde sind wie ein Segen, den sie grosszügig erteilen. Auch ihr Leben war nicht immer ein Zuckerlecken, aber nun sind sie mit sich und dem Leben im Reinen. Istdasnicht erstrebenswert? ….. Die tägliche Meditation, Yoga und eine gelebte Achtsamkeit und Besonnenheit im Alltag finde ich sehr wichtig – ja – aber eine total-Unterwerfung an einen Guru … ich weiss nicht. Für mich stimmt das nicht. Zudem, habe ich immer das Gefühl, dass ich von innen her geführt werde; und wenn ich dem folge, erfülle ich meinen Lebenszweck und komme somit auch dem Göttlichen näher. Dazu gäbe es noch viel zu sagen …     

Oktober 2019 – 3. Woche 

Spiel das Spiel und wehr‘ dich nicht.
Lass es still gescheh’n. 
Lass vom Winde, der dich bricht 
dich nach Hause weh’n.
Hesse

Im Gedicht von H. Hesse get’s um ein Herbstblatt.

 

Wenn man die Biographien der grossen Yogis liest, merkt man, wie sehr sie vom Schönen angetan waren – Schönes kreierten und es auch pflegten. Nun beschäftige ich mich mit einem Buch über die Kraft der Resilienz (von Dr. med. Claudia Croos-Müller; Kraft, der neue Weg zu innerer Stärke – ein Resilienz Training). Sie beschreibt, wie wir uns immer wieder auf das Schöne einstellen  und dem Schönen Zeit und Raum geben sollten – unserer psychomentalen Gesundheit zuliebe. Die Hirnforschung konnte nachweisen, dass das bewusste Wahrnehmen von Schönheit, egal in welcher Form, die Produktion von stress reduzierenden Hormonen aktiviert und auch in die Bereiche der emotionalen Zentren dringt und diese beeinflusst. Ich selbst merke schon lange, wie mir das Gestalten und Dekorieren guttut. So wünsche ich Ihnen in den nächsten Tagen viele bezaubernde Momente – wenn Sie sich vermehrt bewusst auf das Schöne einstellen, etwas Schönes kreieren und geniessen.  

September – Oktober 2019

Ist die Achtsamkeit eine gut versteckte Nabelschau?

Vor ein paar Tagen unterhielt ich mich mit einem Mitglied einer Freikirche (evangelische Sekte). Seine Tochter macht jetzt Yoga und er selbst befasst sich nun ein bisschen mit der yogischen Philosophie, um zu wissen, auf was sich da seine Tochter einlässt (seine Kirche lehnt Yoga ab weil …). Er hat schon einige positive Punkte gefunden, besonders die Achtsamkeit, die beim Yoga eine zentrale Rolle spielt. Wunderbar, wie man sich da auf den Körper einlässt und sich wieder spürt. – Dies ist ja gut und schön, aber eben nur ein Bruchteil von dem, was die Yogis unter „Achtsamkeit“ verstanden. Es geht letztendlich um eine Haltung voller Sorgfalt und Respekt dem Göttlichen gegenüber – dem Göttlichen, das in Jedem und Allem vorhanden ist, bzw. Alles erfüllt und ausmacht. Achtsam sein einen ganzen Tag lang, erscheint uns, wenn wir unseren Alltag betrachten, als eine riesige Aufgabe, nahezu eine Unmöglichkeit. Wenn wir es aber etwas näher betrachten, ist eigentlich alles ganz einfach. Auch zeitlich lässt sich die Achtsamkeit wunderbar integrieren. Es kann anfangs helfen, wenn wir in jedem Raum und am Arbeitsplatz einen Reminder anbringen, der uns daran erinnert, dass das Göttliche DA ist, und wir allem Achtsamkeit und somit Respekt, Sorgfalt, Wollwollen oder gar Liebe entgegenbringen. Auch ich werde mich, wie immer, in den nächsten Tagen ganz intensiv mit dem Thema befassen und meine hübschen Herbstdekorationen, die meine ganze Wohnung schmücken, sollen mich stets daran erinnern.             

September 2019 – 4. Woche

Egal wie hell die Sonne scheint –

aus dem Schatten treten musst du selbst.

Renata Wolff

Seit ich nun im Ruhestand bin (der sich bei mir oft recht turbulent zeigt), denke ich immer wieder von neuem darüber nach, was mich wirklich beglücken würde und was meinem jetzigen Lebensabschnitt Sinn gibt. Sinn-Findung und Glücklich-Sein sind ein unzertrennbares Paar. Ich merkte aber schon vor Jahren, das Darüber-Nachdenken bringt eigentlich wenig. Man muss es ausprobieren, man muss den Mut aufbringen ins Ungewisse zu treten. Man darf dabei auch nicht auf die andern hören, was gut für die andern ist, gilt meistens nicht für uns. Zudem, wird uns oft von andern etwas vorgegaukelt, was gar nicht stimmt; oder sie haben selbst nie etwas gewagt und kennen das Glücklich-Sein und Erfüllt-Sein aus den eigenen Innersten, kaum oder gar nicht. Die meisten sind also als Ratgeber eher ungeeignet. Oft zeigen sie uns aber recht deutlich, wie man es nicht machen sollte:-). – Ich selbst habe gemerkt, dass es nicht nur eine Sache ist, die mich befriedigt, sondern mehrere – man sollte sich also nicht in eine einzige Sache verbeissen, sondern sich mindestens auf drei einlassen und ihnen ein gewisses Mass an Zeit und Raum zugestehen. Ich habe bei mir auch bemerkt, dass sich meine Vorlieben mit den Jahren immer wieder etwas verändern. Darum ist es so wichtig, dass wir im Fluss bleiben und uns immer wieder auch auf neues und anderes einlassen. – Zudem sollten wir unseren Grundbedürfnissen zuerst nachkommen. Bei mir sind es eine saubere, hübsch dekorierte Wohnung und gesundes und leckeres Essen. Den Haushalt erledige ich grundsätzlich am Montag und dann bin ich frei für meine verschiedenen Tätigkeiten und speziellen Genuss-Momente. Zwei Vormittage widme ich dem Schreiben und Forschen, den einen Vormittag der Organisation des 60plus-Treffs. Da ich früh morgens und/oder spät abends regelmässig meditiere und Yoga mache, habe ich für alles Spontane genug Zeit. In den letzten Monaten habe ich mit Freude festgestellt, dass mich das Basteln, Werkeln und Kreativ-Tätigsein enorm befriedigt und glücklich macht. Ich finde auch immer eine Gelegenheit, um meine Werke zu verschenken und so doppelte Freude zu bereiten – mir selbst und dem Beschenkten. – In den nächsten Tagen probieren Sie das eine oder andere aus und finden damit heraus, was für Sie ganz persönlich das Richtige ist. Sie suchen etwas, was Sie befriedigt, erfüllt und glücklich macht.Aber bitte, keine Verbissenheit und tierische Ernsthaftigkeit – mit spielerischer Neugierde, Schwung und einem Lächeln erreichen Sie viel mehr. Geben Sie sich auch nicht mit dem erstbesten zufrieden, probieren Sie ganz verschiedenes aus und wählen Sie dann aus – es sollten mindestens drei verschiedene Tätigkeiten sein. Vielleicht ist es nach einigen Wochen sogar wieder etwas anderes das Sie anspricht und erfüllt – einfach flexibel sein …. machen Sie sich auf einige Abenteuer gefasst.            

August – September 3019

Negative Emotionen sollten wir zulassen, um sie loszulassen. 

In den letzten Jahren habe ich viel über die Freude, die wir im Alltag immer wieder suchen und bewusst geniessen sollten, geschrieben. Behalten wir also dies bei unserem neuen Wochenthema im Hinterkopf. – Gestern aber besuchte mich eine Freundin. Sie ist eine starke Persönlichkeit, die ihr Hobby zum Beruf machte, finanziell gut gepolstert und auf allen Ebenen erfolgreich ist. Aber auch sie erlitt Verluste und kennt Momente der Trauer, Verlassenheit und Einsamkeit. – In unserem Gespräch erzählte sie mir von einer interessanten Entdeckung, die mich nachdenklich stimmte; und die ich Ihnen, liebe Leser, nicht vorenthalten möchte. Ihre Worte: Als ich letzthin von einer bedrückenden Traurigkeit heimgesucht wurde, habe ich einfach nachgegeben und eine Weile meine Tränen fliessen lassen. – Danach habe ich mir kaltes Wasser ins Gesicht gespritzt – und bald danach hat mich eine wundersame Stimmung erfüllt. Ich fühlte wieder Verbundenheit, Leichtigkeit und Zuversicht. Meine vielen Pendenzen habe ich mit Elan erledigt – es war als hätte ich auf jeder Ebene neue Kraft geschöpft. – Es lohnt sich sicher, dieses Thema einmal etwas näher unter die Lupe zu nehmen und mit Verstand und Herz die spirituelle Tiefe und Weisheit, die darin enthalten sind, zu erforschen. Das Thema ist auch etwas heikel, denn passt man nicht auf, kann man sich leicht in den Fängen der negativen Emotionen verlieren und davor haben wir Angst. Und doch, in vielen alten Mythen und heiligen Schriften wird dem Thema: „Durch die Tiefen gehen und neu auferstehen, wie Phönix aus der Asche.“ grösste Bedeutung zugestanden. Ich denke, dass hier das richtige Mass wichtig ist von – Sich-fallen-lassen – Sich-wieder-aufrichten – weitergehen (das Letztere ist ganz wichtig). Der Herbst ist im Anmarsch –  und ich wünsche Euch eine schöne, gute und goldige Zeit.     

Der Blog fällt am nächsten Sonntag aus – ich geniesse einige Tage der Einkehr.         

August 2019 – 4. Woche

Wer sich um die Minuten kümmert,
kann die Jahre sich selbst überlassen. (Sprichwort)

Zurzeit lese ich das Buch von Rick Hanson „Denken wie ein Buddha“. Die Essenz des Buches heisst: „Kreiere täglich viele kleine Momente der Freude und verweile einen Moment darin. Wenn Du einige Sekunden das Gefühl der Freude halten kannst (nur dann), wird dies im Gehirn positive Veränderungen erzeugen: Gelassenheit, Zuversicht, Friedfertigkeit, Wohlwollen, Geborgenheit, innere Seelen- und Geisteskraft, usw.. Diese Empfindungen werden dich immer mehr durch den Alltag begleiten – beziehungsweise recht bald deinen Charakter prägen.“ Rick Hanson ist ein sensibler, warmherziger Mensch, der selbst schon unter Ängstlichkeit und gar Panik-Attacken gelitten hat. Er weiss wovon er spricht und macht Mut. Sein Buch kann ich nur empfehlen. Anfangs, wenn er  auf die Beschaffenheit und Funktionsweise des Gehirns eingeht, ist es vielleicht etwas trocken. Aber dies zu wissen ist eben wichtig – da muss man einfach durch. Aber schon das nächste Kapitel kann einen richtig in Bann ziehen und man muss aufpassen, dass man das Buch nicht zu schnell und in einem Zug durchliest. Ich selbst habe darin viel Neues gelernt. – Fazit: Auch ohne Buch können wir uns in den nächsten Tagen eine neue Gewohnheit schaffen. Wir suchen im Alltag die kleinen Freuden oder kreieren sie in unserer Fantasie und kosten jede einzelne davon einige Sekunden aus. So einfach!

August 2019 – 3. Woche

Bist du ein Gut-Mensch!
Um Himmels willen, nein danke!

Als mir letzthin wieder einmal überschwänglich gedankt wurde, weil ich so viel im Quartier an Freiwilligenarbeit leiste, indem wir die diversen Treffs für Senioren organisieren und mit einigem Aufwand gestalten, wurde ich richtig verlegen; und ich konnte nur vehement abwinken. – Denn so selbstlos bin ich gar nicht und das ist auch gut so. Egal was ich anpacke – ich tue es immer für alle, und dazu gehöre ich selbst auch. Und warum schreibe ich davon in meinem Blog? Weil ich Sie liebe Leser, ermuntern möchte, es mir gleich zu tun. Alles Gute, das Sie für andere tun, sollte auch Ihnen guttun. Jede Tat wirkt nach innen und nach aussen. Was uns selbst nicht guttut, tut auch den andern nicht wirklich gut. Dies sieht man oft nur bei genauerem Hinschauen und gründlichem Überdenken. Ich denke schon die ganze Woche über dieses Phänomen nach und komme zu erstaunlichen Erkenntnissen. – Und nun setzten Sie ein Lächeln auf – soo tragisch ist die ganze Sache ja nicht. Denken – denken – denken … und danach da und dort neu organisieren. Wünsche Ihnen viel Spass dabei!

August 2019 – 2. Woche

Nette Worte sind wie Blumen für die Seele.
Ein Lächeln kostet nichts und
ist doch so viel wert. (Julia Hanigk)

Zahlreiche Studien belegen, dass Begegnungen, und das Kommunizieren mit andern, für unsere ganzheitliche Gesundheit von enormer Wichtigkeit sind. Aber nicht nur das, wir werden selbst dabei glücklicher und es können daraus interessante und rührende Momente entstehen. – Vor einigen Tagen las ich einen Artikel, indem eine junge Redaktorin die Freundlichkeit austestete. Daraus sind so viele wunderbare Begebenheiten entstanden, dass sie dabeibleiben wird. Sie möchte das Freundlich-Sein nun fest in ihr Leben integrieren – es soll ein Teil ihrer Persönlichkeit werden. -Seit ich dies gelesen habe, frage ich mich selbst, wie es mit meinem eigenen Freundlich-Sein steht. Mit ehrlichen Komplimenten nicht zurückhalten, da und dort ein gutes Wort, ein Lächeln, ein Lob, ein Dank… das Gegenüber wirklich wahrnehmen. Eine motivierende Frage stellen, etwas Schönes anerkennen und dies ausdrücken. Hilfe anbieten wo sie nicht erwartet wird, usw. Haben Sie auch Lust, sich auf das Thema einzulassen? Ich wünsche Ihnen so oder so eine wunderschöne Woche, gespickt mit vielen besonderen Momenten – die Ihr Herz etwas höherschlagen lassen.

Juli-August 2019 – Woche

Das Dilemma der Hitzetagen: Das Denken ist anstrengend und das Nicht-Denken ist langweilig.

Letzten Sonntag kam an einem Gartenfest das Thema Langeweile ins Gespräch. Die verschiedenen Ansichten darüber gaben mir zu denken und ich beschloss, meine eigene Haltung dazu neu zu hinterfragen. – Diese Woche beschäftigen wir uns also mit der Langweile. Was ist das eigentlich genau? Wieviel Unruhe Party- und Reise-Sucht beruhen darauf, dass man der Langeweile entfliehen will? Was bedeutet Langeweile für uns persönlich? Was könnte uns die Langeweile im Gutem bringen? Wie weit lassen wir sie zu?Wie gehen wir damit um? – Yoga kommt aus einem Land, das die Hitze sehr gut kennt und oft kann man tagsüber kaum einen klaren Gedanken fassen. Als ich in Indien war und Yogis besuchte, musste ich immer wieder erfahren, wie ihnen beispielsweise die Siesta heilig war – da durften sie keinesfalls gestört werden. Es gab in ihrem Tagesrhythmus sehr viel Ruhe neben dem Beschäftigt-sein und den Meditations-Zeiten. Ich bin nun gespannt, was mir selbst die Beschäftigung mit der Langeweile bringen wird.

Juli 2019 – 4. Woche

Muss ich meine Zeit mit Leuten verbringen,
die mir weitgehend nicht entsprechen? (gelinde ausgedrückt)

In der Sommerzeit findet man wieder mehr Zeit, um Freunde und Bekannte zu treffen. Auf die einen freut man sich und die andern versucht man zu ertragen. Macht das letztere überhaupt Sinn? Der Philosoph Christoph Quarch (mehr über ihn unter www.christophquarch.de) sagt dazu – Ja, unbedingt. Wenn man sich im Leben weiterentwickeln und innerlich wachsen will, wie es der Yoga-Weg lehrt, dann müsse man sich immer wieder aus der  Komfortzone begeben und sich gelegentlich mit Andersartigem, Unbequemen oder sogar Wiederwertigem beschäftigen. – Wir müssen uns auf das uns Fremde und Unbequeme einlassen und damit in Dialog treten. Nur so können wir unseren geistigen Horizont erweitern, unser Herz weiten und berühren lassen. Frieden in uns – in Frieden mit uns  selbst – in Frieden mit dem Fremden – dem Andersartigen. Wenn wir also in solchen Begegnungen einen Sinn erkennen, dann können solche Begegnungen uns  uns auch leichter fallen; und oft erleben wir, wenn der innere Widerstand wegfällt, schöne und interessante Überraschungen. Viele Ängste fallen weg und unserer Herzensbildung steht nichts mehr im weg. – Heisse Tage kommen auf uns zu – ich wünsche Ihnen eine gute Zeit und trotzdem viele angenehme Stunden und nette Begegnungen.

 

Juli 2019 – 3. Woche

Warum überlässt du nicht alles dem grossen Gesetz des Universums
und lebst jeden Tag mit einem friedlichen Lächeln? (Zengetsu)

Dieser Spruch versprüht seine eigene Magie, bringt inneren Frieden und Zuversicht – und ich mag dem nichts zuzufügen. 🙂

Juli 2019 – 2. Woche
Sommerzeit – Reisezeit und alle sind doch – ach so glücklich …

Egal wie heiss oder kalt es ist, im Yoga werden wir angehalten, genau hinzuschauen – um dem Sinn der Geschehnisse auf den Grund zu gehen. Ich war in den letzten Tagen in den Schweizerbergen – da mein Mann an einem Berg-Radrennen mitmachte. Da ich wieder  beschwerdefrei reisen kann, freute ich mich darauf. Die erste Zugfahrt war sehr angenehm und ich genoss sie.  Aber nach dem Umsteigen, im zweiten Zug, war eine Höllenhitze – alle Fenster zugeschlossen, keine Klimaanlage, usw. (wir öffneten dann sehr wohl die Fenster, aber durch die vielen Tunnels war der Lärm fast unerträglich). Es war eine Qual … Im Ort angekommen wurden wir von einer Blechlawine begrüsst, die sich durch den Ort schlängelt (die vielen Motorräder waren ohrenbetäubend) und an jeder Ecke wurde mit viel Lärm gebaut. Nun, meine Beobachtungen könnte ich noch weiter ausführen … kurz: es war alles andere als beschaulich, gemütlich, erholsam und beglückend. Und wenn ich in die Gesichter der anderen Touristen sah … ich weiss nicht … ich möchte keine spekulativen Unterstellungen machen … aber fröhlich und glücklich sahen sie nicht aus. – Diese Reise hat mich viel gelehrt in Bezug auf die echte Wirklichkeit des Reisens und des Urlaub-machens im Sommer. Ich weiss, dass auch im Urlaub nicht immer alles rundläuft, das gehört dazu. Aber wenn man die Stunden zählt, bis man wieder in den eigenen kühlen und gemütlichen Wänden verweilen kann, dann ist das Mass an Negativem überschritten. – Diesen Blog schreibe ich, um uns anzuhalten – unsere Reisen besser unter die Lupe zu nehmen. Was sollte mir das Reisen bringen? Warum reise ich überhaupt? Können meine Erwartungen erfüllt werden? Was ist besser, wenn ich von zu Hause weg bin? Was könnte ich tun, damit das Reisen nicht mehr nötig ist? Es gäbe noch viele Fragen … wagen wir, die Fragen zu stellen. Damit kommen wir vielleicht zu Erkenntnissen, womit wir uns viel Stress und Geld ersparen können. Gerade in den letzten Jahren habe ich erfahren dürfen, wie erfüllend und beglückend ein Leben daheim sein kann. Aber das geht nur, wenn man es bewusst gestaltet – seine Freundschaften, Hobbys, Bedürfnisse; und die Schönheit seines Daheims, hegt und pflegt.

Juli 2019 – 1. Woche

Eigentlich ist es viel zu heiss für den Blog – und doch – ich habe es versprochen.

In den letzten Tagen hat mich das folgende Thema gleich mehrmals angesprungen: Sei Dir bewusst, wasund wieviel Du alles schon erreicht hast! Diese Anerkennung uns selbst gegenüber ist keine Selbst-Beräucherung oder Selbst-Verherrlichung, sondern sehr wichtig für den Fortgang unserer inneren Entwicklung. Es ist sozusagen unser Fundament auf dem wir weiterbauen können. Zudem ist es wichtig für unsere geistig-seelische, wie auch unsere körperliche, Gesundheit; und schenkt uns Kraft für die anstehenden Herausforderungen. Gedanklich, oder sogar schriftlich listen wir jeden Tag von neuem auf, was wir im Aussen, wie auch im Innen erreicht, haben. Worauf dürfen wir stolz sein (Charakterbildung, beruflichen Erfolg, Verarbeitung von Vergangenem, Vergebung, gute Gewohnheiten, Disziplin auf dem spirituellen Weg)? Was macht uns glücklich? Oft kommen dann auch sofort wieder Selbstvorwürfe, weil man meint, es sei zu wenig. Haben Sie die Disziplin, dies zu vermeiden. Es ist genug, so wie es ist – ES IST GENUG – es ist gut, so wie es ist – ES IST GUT – SO WIE ES IST.

Juni 2019

Ab dem 1. Juli bin ich wieder zurück … endlich, nach drei Jahren mache ich wieder eine Reise – wir fahren an die Nordküste von Deutschland und ich freue mich riesig auf das Meer.

Der Juni ist ein guter Monat, um vermehrt das Nichtstun zu pflegen, sich kleine Auszeiten zu gönnen und zur Stille zu kommen. Lassen Sie sich von den folgenden Aphorismen inspirieren.

Statt über Sorgen zu grübeln, gehe in die Stille und
lass dir im Frieden des Innern die Tatkraft geben,
um das Leben zu meistern.
Seneca

 
Was immer du erwirbst und was Wesentlich ist,
erhältst du in der Stille und
göttlich ist nur, was im Schweigen geworden ist.
Sören Kierkegaard

 
Wenn die Trübung aufhört,
so entsteht die Stille.
Wenn die Stille eintritt,
so scheint Weisheit auf.
Wenn die Weisheit sich zeigt,
offenbart sich das wahre Wesen.
Keizan Jokin  
 

Mai 2019 – 4. Woche

Was pflege und nähre ich: Das Armuts- bzw. Mangelbewusstsein oder
das Reichtum-Bewusstsein und die Zufriedenheit?
Bin ich mit mir und dem was ich habe, was ich tue und was ich bin zufrieden?  

Die Natur zeigt es uns – alles wächst, gedeiht und dies in einer unendlichen Fülle und Üppigkeit. Alles ist in reichem Überfluss vorhanden. Gleich zweimal hörte ich letzte Woche einen Vortrag über das Thema Mangel- oder Reichtum-Bewusstsein – das eine Mal von einem reformierten Pastor und das andere Mal von Deepak Chopra einem indischen Mediziner und Philosophen. Beide wiesen auf dasselbe hin: Ein Mangelbewusstsein ist der Nährboden von Neid, Eifersucht, Gier, Habsucht, Konkurrenz-Denken, Furcht, Unzufriedenheit. All diese Emotionen sind Gift für Körper, Geist und Seele. Schon in der Geschichte von Kain und Abel wird dies aufgezeigt und auch die Yogis sprechen immer wieder davon. – Und doch, die Unzufriedenheit und auch die, damit verbundene, Sehnsucht nach etwas Bestimmten oder Unbestimmten, sind auf unserem spirituellen Weg sehr wichtig – sie treiben uns an. Die Unzufriedenheit entsteht dann, wenn wir nach rechts und nach links schauen, – statt nach innen und nach oben. Da sind sich die Philosophen im Westen und die Weisen im Osten einig. – Meditieren wir doch in den nächsten Tagen über diese, unsere eigenen Unzulänglichkeiten und wenden wir uns dem Gegenpol zu: Es ist alles vollkommen, so wie es ist, wir sind vollkommen, so wie wir sind; – und das was wir haben und tun, ist genug. Mangelgedanken sind auch immer mit der Sehnsucht nach Vollkommenheit und Fülle verbunden. Wenn wir uns ganz in den Augenblick versenken, in unser Innerstes gelangen und ganz still werden – dann finden auch wir immer wieder die Vollkommenheit und Sinn und Erfüllung in unserm Dasein.

Mai 2019 – 3. Woche

Diese eine Kraft, die in mir wohnt, will, dass ich lebe.
Diese eine Kraft will, dass ich Sinn und Zweck meines Lebens erfülle.
Diese eine Kraft hilft mir, dass Sinn und Zweck meines Lebens, Wirklichkeit werden.
Diese eine Kraft zeigt mir den Weg und ist immer für mich da.    

Liebe Leserinnen, liebe Leser meines Blogs, viele von Ihnen wissen, dass ich meine guten Stunden oder Tage, meine mittelmässigen und meine schlechten, habe. Dies komme von einer hormonellen Störung versicherte mir der Arzt und sei wahrscheinlich ein Familienerbstück – tia – das stimmt sicher. – Dank meiner yogischen Lebensphilosophie kann ich mit diesem Phänomen recht gut umgehen; und auch Yoga auf der Matte wirkt oft wahre Wunder.  – Als ich letzthin wieder einmal einer dieser schwarzen Tag hatte, fiel mir ein Zettel mit dem Spruch, den mir selbst mal eingefallen ist, und den ich für Sie nun im Blog bringe, in die Hände. Es war mir, als ginge ein eigener Zauber von diesen Worten aus … und ich rezitierte ihn den ganzen Tag über immer wieder. Es war als würde er mein schweres Herz tragen, berühren, erfüllen, umhüllen, trösten; und mir ein Hauch von Leichtigkeit, stille Freude und sanfte Zuversicht bringen. Alles ist gut – so wie es ist. Dieses Etwas in mir hilft, steht mir bei und schenkt mir die nötige Kraft. Vertiefen wir uns doch nächste Woche jeden Tag etwas mehr in den Sinn dieser Worte.

Mai 2019 – 2. Woche

Sind wir uns all unserer inneren Schätze bewusst?  

Wir haben uns letzte Woche vermehrt der weiblichen Seite des Göttlichen zugewandt. Maria, Tara, Durge oder wie sie heissen mag, im Westen wie im Osten, wird oft auch als die Vermittlerin und Fürbitterin betrachten. Sie bringt unsere Anliegen und Sorgen vor Gott, den Vater, und legt für uns ein gutes Wort ein. Menschen, die dieses Vertrauen haben, erfahren auf eine natürliche Art und Weise, Geborgenheit, Trost, Liebe, innere Weisheit und schauen voller Zuversicht in die Zukunft. Aber auch im Buddhismus und im Hinduismus (im Islam weiss ich es nicht) wird gleichermassen zu den weiblichen Gottheiten gebetet. Dies muss ein Urbedürfnis des Menschen sein – etwas das der Mensch braucht. Die Yogis gehen ja davon aus, dass diese Kraft nicht nur für uns wirkt, sondern auch in uns – wir besitzen sie selbst. Geborgenheit – Trost – Liebe, innere Weisheit – haben wir in uns selbst. Machen wir uns dies, in den nächsten Tagen immer wieder von neuem bewusst.

Mai 2019 – 1. Woche
Om tare tu tare ture swaha
Om tare tu tare ture swaha

Freie Sinn-Übersetzung: Gruss und Ehre der gütigen Tara, sie ist das verkörperte Mitgefühl, sie hilft in Not, sie tröstet, sie gibt uns Kraft und Zuversicht, sie schenkt uns alles, was wir auf unserem Weg brauchen, um ins Licht des Göttlichen zu tauchen. – Der Wonnemonat Mai ist auch der Monat, wo Maria, die christliche Gottesmutter, vermehrt verehrt wird. Viele der grossen Yogis hatten zur göttlichen Mutter – zum Weiblichen, das ein Teil des Ganzen ist, eine besonders intensive Beziehung und fanden in dieser Kraft die Erleuchtung und auch die Hilfe für alles, was sie planten. Wenden wir uns doch in den nächsten Tagen vermehrt der weiblichen Gotteskraft zu – übergeben wir ihr unsere Anliegen. Vielleicht könnten wir einen speziellen und wunderschönen Platz gestalten, auf  dem wie jeden Tag eine Kerze brennen lassen, frische Blumen hinstellen und eine kleine Karte, auf der wir unsere Anliegen vertrauensvoll notieren – Maria, Tara, oder wie immer sie heisst – wird es schon richten. Ihre Güte ist grenzenlos.

April 2019 – 4. Woche

Wir sollten durch unser Leben
die Erde zum Himmel machen.
Johannes Chrysostomos

Seit einigen Tagen beschäftigt mich die Frage: Was lässt uns einen Menschen auf Anhieb sympathisch und „liebenswert“ erscheinen?  Was Besonderes hat so ein Mensch an sich? Ich begegnete in den letzten Wochen ganz verschiedenen Menschen; und wenn ich dem einen ganz neutral und wohlwollend begegnete, gab es auch andere, die mein Herz auf Anhieb rührten. Mit dem Alter, Aussehen, Reichtum oder Status hat alles offenbar nichts zu tun. Einige Antworten habe ich schon auf meine Fragen, aber da steckt noch viel mehr dahinter. Ich denke, es hat auch etwas mit uns selbst zu tun und darum lohnt es sich doppelt, dieses Thema einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Wie empfinden uns eigentlich die andern? Was sagt dies über uns selbst aus? Was macht einen Menschen im Allgemeinen und auch im Besonderen „liebenswert“ und sympathisch?

April 2019 – 4. Woche

OSTERN – Sonntag nach dem ersten Vollmond des Frühjahrs; Fest der Auferstehung, des Neubeginns, des Erwachens in der Natur.

Letzte Woche haben wir etwas sterben lassen, das uns nicht mehr von Nutzen war oder uns nur noch belastete und bedrückte. Diese Woche wollen wir neue Impulse setzen für unseren Alltag und für unseren spirituellen Weg. Dies braucht nicht etwas zu sein, das uns zeitlich belastet, sondern etwas, das unsere Gesinnung etwas verändert und uns die Allgegenwart Gottes etwas näher bringen kann. Mein Vorschlag: Was nehmen Sie tagsüber oft zur Hand? Besen, Kochlöffel, Lippenstift, Natel, PC-Maus, Stricknadeln, usw.??? ….. Laut der großen Yogis ist ja Gott in allem, beziehungsweise es ist Gott … Versehen Sie nun Ihren auserwählten Gegenstand mit einer besonderen Markierung oder Kleber als Reminder, der Sie daran erinnern soll, dass Sie sich bei jeder Berührung bewusst mit dem Göttlichen kurz verbinden. Denken oder sprechen Sie dabei ein kurzes Mantra. Hier einige zur Auswahl: Gott ist mein Heil – Gott ist meine Zuversicht (mein Beistand, Stütze, Schutz, Freude, Ziel, usw.) Oder: Gott hilft mir …. (hier einsetzen, wo die Hilfe benötigt wird) … usw. In meinen Büchern finden Sie eine große Auswahl von Mantras – achten Sie einfach darauf, dass es kurz ist. Nun wünsche ich Ihnen von Herzen frohe Ostern, gutes und fröhliches Gelingen und viel Erfolg. Ihre GH

April 2019 – 3. Woche

Das Abendrot zeigt,
dass auch das Ende schön sein kann.
(unbekannt)

Thema der Karwoche: Sterben lassen, zu Grabe tragen und begraben. Auch wir können immer wieder etwas begraben – etwas, das uns unser Leben schwermacht und/oder uns nicht gut tut…. etwas, dessen Zeit gekommen ist. Dieses Jahr werde ich dies mit einer besonderen Angst tun. Sterben lassen, zu Grabe tragen, begraben.Wie ein guter Pfarrer, werde ich daraus eine schöne Abschiedsfeier machen. Ich werde für das Begrabene beten wie auch für die Hinterbliebene und die Angehörigen. Danach werde ich das Grab pflegen und sollte das Begrabene wider keimen und sich zeigen, werde ich es sofort wieder auszupfen und auf den Kompost werfen. Sicher haben auch Sie etwas, dessen Zeit gekommen… zögern Sie nicht … begraben Sie es und bitten Sie das Göttliche um Beistand. Dann wird alles gut!

April 2019 – 2. Woche

Liebe Leserinnen und Leser meines Blogs,

Es ist mir unendlich peinlich – aber ich muss es richtigstellen: Letzte Woche erzählte ich Ihnen meine Krankenkassen-Geschichte, bzw. über die bevorstehende Prämien-Verbilligung. Nun – alles ist geplatzt. Am Montag, eine Stunde vor der Schlussbesprechung, rief mich das Büro an – ganz kleinlaut – und sage mir, dass ich schon seit 5 Jahren keine Verbilligung ohne erheblichen Leistungsverlust erhalten könne. Das Team vom Büro habe, als sie mich sahen, mich mind. 15 Jahre jünger geschätzt und nicht weiter auf das Geburtsdatum geachtet. Soll ich nun lachen oder schreien? Ich entscheide mich fürs erstere.  … Zu meinem Geburtstag hat mich dann auch noch mein Bankberater angerufen – über die Details möchte ich mich nun nicht weiter äussern – es ist schon alles peinlich genug – aber alles sieht gar nicht so schlecht aus … Schlussendlich habe ich gestern ganz unbeschwert einen (von einer Freundin empfohlenen) Bio-Fair-Trade-Kleiderladen besucht und siehe da, diese Kleider sind offenbar nur noch einige wenige CHF teurer als meine üblichen Marken (Cecile & Co.) und total schick. Es lohnt sich also, sich in dieser Sache neu zu orientieren.

Die ganze Geschichte hat mich veranlasst, über meine Finanzen etwas näher nachzudenken und mich zu fragen, was würden die grossen Yogis dazu sagen? Ja, was wohl? Auch sie benötigten Geld, oft sogar sehr viel Geld, um ihre Ziele hier auf Erden zu verwirklichen – Geld war für sie immer Mittel zum Zweck und sie haben viel Gutes damit bewirkt. Was machen wir damit?

Nachtrag: In meinem langen Leben habe ich oft auch Leute kennengelernt, die sich nichts gönnten und möglichst viel spendeten. Diese waren allerdings oft nur schwer geniessbar und ich glaube, das ist auch nicht der Sinn der Sache.:-)             

April – 1. Woche
Wir öffnen uns dem Schönen und Guten
und nehmen es dankend an .

Gestern hielt ich an einer Messe zum Thema Yoga und Nachhaltigkeit einen Vortrag „Yogische Tipps für den Alltag – gegen Stress, Burnout und Sinnlosigkeit“. Da die Organisatoren Start-up-er sind und ich die Idee super gut fand, habe ich auf das Honorar grösstenteils verzichtet. Aber mein Gutmensch-Spiel und meine Grosszügigkeit passte offenbar dem Universum gar nicht. Meine Krankenkasse hatte da zufällig auch einen Stand und da kam ich mit dem Vertreter auf meine horrend hohe Prämie zu sprechen. Er riet mir die Police zu bringen und er wolle diese neu prüfen. Dies tat er heute und siehe da, weit über CHF 100 werde ich in Zukunft einsparen bei fast gleicher Leistung. Wenn ich dies mit der Gage hochrechne, dann habe ich in wenigen Monate schon, eine meiner besten Gagen meines Lebens. Zudem habe ich gestern und heute viele wunderbare Menschen getroffen, viele die meine Bücher kennen und mich angesprochen haben und andere, die sich wirklich um den Planeten sorgen und einen möglichst klimafreundlichen Lebenswandel führen. Zudem habe ich ganz pfiffige Produkte kennengelernt. – Warum habe ich dieses Erlebnis in meinem Blog erwähnt? Ich möchte uns damit wieder einmal bewusstmachen, dass das Universum und der Geist, der allem innewohnt, uns immer wieder mit viel Gutem überraschen wird und uns doch immer wieder reich beschenkt. Spontan können wir mitten im Alltag kurz innehalten und das Mantra sprechen: Ich bin offen für Gottes Segen und seine reichen Gaben – und danke von ganzem Herzen.

März 2019 – 4. Woche
Eile mit Weile …

Zügig schreiten wir in den Frühling. Vielleicht spüren wir nun ein bisschen Frühlingsmüdigkeit, gespickt mit dem Gegenteil – der Abenteuerlust. Das heutige Thema ist bekannt und doch möchte ich es uns wieder erneut bewusstmachen. Hetze und Zeitnot sind die Vorboten von Stress und rauben uns viel mehr Energie als wir meinen. Es heisst aber nicht, dass wir nur noch schlendern, statt zügig schreiten sollten; oder etwas flink anpacken und erledigen können. Es ist sogar wichtig, dass wir nicht in einen langsamen Trott verfallen. Besonnen, gelassen effizient, zielstrebig sein und sich auf das Wesentliche und Wichtige konzentrieren, Zeiträuber loslassen – weniger kann mehr sein. Es können sich auch immer wieder zeitraubende Gewohnheiten einnisten – diese aufspüren, liquidieren und neue Gewohnheiten schaffen. Am besten schaffen wir dies, indem wir unsere Morgenroutine etwas genauer unter die Lupe nehmen, danach unseren Weg zur Arbeit, die Arbeitszeit, usw. Wir werden sicher nicht alles neu planen müssen, aber schon kleine Justierungen können sehr viel bringen. Wo liegt bei uns persönlich die Grenze zwischen schnell schreiten und hetzen; oder zwischen effizient anpacken und hastig und gestresst unsere Aufgaben erledigen? Es stimmt leider, sobald unser Tempo nicht stimmt, verfallen wir in den Kampfmodus und wenn wir zu lange und zu oft in diesem Zustand sind, greift dies uns selbst auf seelisch-geistiger und körperlicher Ebene an. Schauen wir doch wieder mal genau hin.

März 2019 – 3. Woche
Ich gehe.

Je nachdem in welchem Tonfall, Tempo, Takt, bestimmend, fragend, weinerlich, singend, usw., wir die Worte aussprechen; wir bestimmen Bedeutung und Wirkung. Die Wirkung beeinflusst uns selbst und auch unser Aussen und alle Beteiligten. Allem was „ist“ geben wir die Farbe und die Macht – oder wir behalten die Macht, um etwas Positives daraus zu kreieren. Die grossen Yogis lehrten schon immer: Es sind nicht die Umstände und Herausforderungen, die unsere Lebensqualität bestimmen – wir kreieren unsere Lebensqualität selbst. – In den folgenden Tagen können wir immer wiedermal innehalten und uns fragen: Welche Macht gestehe ich dem JETZT zu? Welche Farbe gebe ich ihm? Wir können dieses ernste Thema, zähneknirschend, jammernd oder tadelnd angehen; oder mit einem Augenzwinkern, spielerisch und fröhlich. Mit welcher Methode erreichen wir wohl mehr?:-)

März 2019 – 2. Woche
Immer in der Ruhe und doch nie im Stillstand…

Fahrlässiger Umgang mit dem Wechsel von Ruhe und Aktivität, kann uns   Unbehagen und Stress verursachen oder sogar krankmachen. Das gilt bei zu wenig Ruhe, was die meisten sehr gut kennen; aber auch  genauso bei zu viel Ruhe. Unserer Gesundheit zuliebe und dies gilt auch auf der seelisch-geistigen Ebene, sollten wir unser Mass an Ruhe immer wieder einmal neu hinterfragen und gegebenenfalls neu justieren, beziehungsweise dem Alter und unserer momentanen Kraft anpassen. In unseren Ruhephasen können wir uns wunderbar regenerieren und das vegetative Nervensystem wird aktiv. All unsere Organe und inneren Systeme laufen dann auf Hochtouren und erledigen ihre Aufgaben, damit wir wieder für die äusseren Aufgaben bereit sind. Wenn wir allerding zu lange in den Ruhephasen verweilen, fängt es an zu gären. Es wird faul und verdirbt, wie Samen, die zu lange in der Erde verbleiben. Wir brauchen Bewegung auf jeder Ebene – im Geiste, in der Seele und im Körper. In Geist und Seele sollte das, was uns bewegt, positiv und erfreulich sein; die körperlichen Bewegungen sollten harmonisch, achtsam. gleichmässig und regelmässig sein (im Buch yoga@home habe ich diesbezüglich ein wunderschönes und ganzheitliches Programm ausgearbeitet, das sogar im Bett ausgeführt werden kann:-)). – Achten Sie diese Woche doch vermehrt darauf, was Sie im Geist bewegt und im Herzen berührt – achten Sie dabei besonders auf die Qualität. Kreieren Sie ein Bewegungsprogramm für den Körper, in dem Sie jedes Gelenk mindestens 8mal bewegen

März 2019 – 1. Woche
Alles hat seine Zeit … alles braucht seine Zeit … wenn die Zeit reif ist …

Ich muss es loswerden:-) Das Gründungsfest des 60plus-Treffs war ein voller Erfolg – alle Tische waren besetzt (fast 50 TN) – die Gäste waren fröhlich, dankbar und voller Komplimente. Es ist, als hätten wir viele Samen ausgesät, diese ruhten im Dunkeln und nun keimt es … ihre Zeit ist gekommen. Bald werden die Kreativ-Workshops beginnen und die Leute freuen sich schon jetzt darauf.
In den letzten Tagen denke ich viel über den richtigen Zeitpunkt nach, denn wir haben Monate der exakten Planung hinter uns und uns viel Zeit gelassen. Alles klappte schlussendlich wunderbar. Die Zeit war reif …. In unserer Gesellschaft ist es völlig legitim, dass man nicht warten kann oder will, dass man seinem Körper seine Ruhe vorenthält oder Heilungsprozesse beschleunigen will; dass alles ganz schnell gehen soll und möglichst vieles zur gleichen Zeit. Sorgfalt und Besonnenheit lassen grüssen und der Stress, lästige Fehler und Unstimmigkeiten sind vorprogrammiert. – Unser Wochenthema: Geduld, Besonnenheit und Sorgfalt walten lassen, sich viel Zeit einräumen, jeden Tag eine Extra-Minute uns selbst zugestehen, Ruhe kreieren und geniessen, sich von der Muse küssen lassen … das Daheim mit einem Vorfrühlingsgruss schmücken.

Februar 2019 – 4. Woche
Ende gut – alles gut.

Morgen ist für mich ein grosser Tag und mein Kopf und mein Herz sind voll davon. – Alles begann mit einer Wahrnehmung, die mein Herz rührte, sich dann als Vision in meinem Kopf festsetzte und letztendlich in die Tat umgesetzt wurde. Meine ersten Yogalehrer und Vivekananda wären auf das Resultat sicher stolz. Für unseren Stadtteil haben wir den 60+Treff gegründet. Hier soll mit der Zeit nicht nur die Geselligkeit gefördert werden, sondern auch neue Interessens-Gemeinschaften können hier entstehen. Statt dass man im stillen Kämmerchen alleine vor sich her brütet, trifft man sich mit Gleichgesinnten, lernt Neues oder Altes in neuer Form kennen, wird kreativ, tauscht Bücher aus und geniesst die Geselligkeit. Morgen findet nun der Willkommens-Apéro statt und eine beachtliche Zahl Gäste hat sich angemeldet.  Ich bin vom positiven Echo überwältigt. Dabei hat es zu Beginn gar nicht gut ausgesehen – aber nun kriegen wir Unterstützung in den verschiedensten Formen von überall her. Wir werden mit dieser neu geschaffenen Plattform in den nächsten Jahren viel Freude bereiten können – davon bin ich überzeugt. – Während der letzten Monate habe ich mir in der täglichen Meditation vorgestellt, wie das Projekt von Erfolg gekrönt sein wird; und uns und allen Beteiligten Freude macht. Es sieht nun genau so aus … – Wir sollten immer wieder Neues angehen, so wie die Pflanzen im Frühjahr immer wieder von Neuem erblühen. Jetzt ist die beste Zeit sich darüber Gedanken zu machen. Lassen Sie sich aber für das „Gedanken-machen“ viel Zeit und spielen Sie innerlich mit den Möglichkeiten – mit Möglichem, aber auch scheinbar Unmöglichem. Wünsche Ihnen viel Spass dabei!          

Februar 2019 – 3. Woche
Die grösste Offenbarung ist die Stille.
Laotse

Wir brauchen beides: Einerseits sind es die Ziele und die Wünsche, die uns antreiben weiter zu gehen; andererseits ist es die Ruhe, die Stille oder gar Langeweile und Eintönigkeit, die wir brauchen zum innerlich zu wachsen und uns zu entwickeln – um auf dem Yoga-Weg weiter zu kommen. Diese beiden Aspekte sollten in Balance sein. Sind sie das? Welchen Aspekt wollen wir in den nächsten Tagen etwas mehr leben?

Februar 2019 – 2. Woche
Kleine und grosse Wunder am Wegrand …

Aus wissenschaftlichen Berichten, welche die Wirkung der Meditation auf Körper, Geist und Seele erforschten, wissen wir heute, dass nicht erst das Können eine positive Wirkung erzeugt – es ist das regelmässige und beharrliche Üben. – Ich selbst meditiere ja schon seit vielen Jahren, aber die Meditations-Techniken, die ich Ihnen in den letzten Wochen vorgestellt habe, und die mich nun selbst tagtäglich begleiten, haben mir neue Welten erschlossen. Ich komme u.a. viel schneller und tiefer in die Stille und Leere. Besonders die Chakra-Keimsilben-Atmung (letzte Woche erklärt) hat es mir angetan und ich habe das Gefühl, da liegt mit etwas Übung noch viel mehr drin. Darum möchte ich diese Woche dabeibleiben. – Selbstverständlich hatte ich mir in den letzten Wochen vorgestellt, wie ich bei meinen Projekten unterstützt werde (es sah anfangs ganz anders aus). Nun – oh Wunder – Hilfe und Unterstützung kommen von überall her. …. Solche kleine und grosse Wunder wünsche ich von ganzem Herzen auch Ihnen, liebe Leser und Leserinnen, am Wegrand der Meditation.

 

Februar 2019 – 1. Woche
Das Ganze ist mehr als die Teile …

In den letzten Tagen hatte ich viel um die Ohren, wir planen für die nächsten Monate verschiedene Events in unserem Stadtteil; und nun hat auch noch ein Gastreferent, kurz vor seinem Gross-Auftritt, seine Vortags-Vereinbarung komplett vergessen … meine Gedanken schlugen Purzelbäume während der Meditation. Es ging also darum, meine Gedanken zu fokussieren, meinen Kopf zu leeren und Ruhe und Entspannung zu kreieren. Dazu bediente ich mich mit einer Meditation aus dem Schamanismus und einer weiteren Technik aus dem Yoga – ich kombinierte. Das Resultat hat mich „begeistert“:-) – Sie kennen die Chakras und deren Keimsilben!?: 1. Wurzel-Chakra mit La, 2. Chakra mit Va, 3. Chaka mit Ra, 4. Chaka Ya, 5. Chaka Ha, 6. Stirn-Chakra mit AOU, 7. Chaka mit MMM. So geht es: Sie verweilen in jedem Chakra einige Atemzüge lang und während der jeweiligen Ausatmung lassen Sie die dazugehörige Keimsilbe erklingen. Und nun ganz wichtig! Den Unterkiefer lassen Sie beim Aussprechen der Silbe (z.B. Laaaa) ganz locker, locker, locker hängen (der Mund ist leicht geöffnet). Wenn Sie es richtigmachen, kommen Sie  dabei bald schon in eine leichte Trance und der Speichelfluss verstärkt sich – dabei werden u.a. vermehrt Glückshormone produziert und Hormon-, Nerven-, Blut- und Immunsystem kommen in die richtige Balance. Wenn Sie die Trance erreicht haben, begeben Sie sich, wie ich es Ihnen letzte Woche erklärt habe, in den Leerraum und die Zeitlosigkeit. Nach einigen Tagen Üben können mit dieser Methode in Ihnen und auch in Ihrem Leben interessante und wunderbare Dingen passieren – und Sie erleben Yoga in seiner reinsten Form – Sie kommen dem Göttlichen näher.

Januar 2019 – 4. Woche
Viele Formen – ein Ziel … 

Schade, wenn neben der Körperarbeit auf der Matte die mentalen Übungen, sprich Meditationen, vernachlässigt werden. Dabei könnten sie gerade dem heutigen vielbeschäftigten und gestressten Menschen enorm viel bieten. Klar, die Yogis meditierten in erster Linie, um die Erleuchtung zu erlangen und dem Göttlichen näher zu kommen – Yoga in reinster Form, eben. Aber heute wird die Meditation in vielen Fällen auch bei physischen und psychischen Krankheiten und Burnout erfolgreich eingesetzt. Aber es ist immer besser vorbeugend zu wirken.  – Wie schon letzte Woche erwähnt, möchte ich Ihnen in den nächsten Wochen einige Meditations-Formen vorstellen, die heilend und regenerierend wirken – die Ihnen Ruhe, Kraft und Gelassenheit schenken; und Sie auch spirituell wachsen lassen. Warum gleich mehrere Formen? Jeder Mensch ist ein Individuum und den einen spricht die eine Form an, den andern die andere. Das Ziel ist immer dasselbe, Sie wollen ins Quantenfeld gelangen (in die Leere, in die Dunkelheit, in die Raum- und Zeitlosigkeit – da wo der Körper Heilung und/oder Regenerierung erfahren kann, in den Raum der grenzenlosen Möglichkeiten und Fülle – wo Sie Bilder Ihrer erwünschten Zukunft deponieren können, usw.). Experimentieren Sie also in den nächsten Wochen mit den verschiedenen Meditations-Varianten und finden Sie heraus, welche am besten zu Ihnen passt, bzw. Sie am weitesten bringt. Ob Sie nur 3 Minuten oder 30 Minuten meditieren, spielt eigentlich keine Rolle – im Universum existiert keine Zeit. Dies gilt auch während der Meditation, bleiben Sie einfach immer einige Atemzüge lang in den verschiedenen Abschnitten der Meditation – Sie bestimmen selbst wie lange. Übung: Sie meditieren wie immer morgens direkt nach dem Aufwachen und/oder abends vor dem Einschlafen. Zur guten Konzentration bleiben die Augen immer geschlossen. Sie reiben die Hände und legen sie rechts und links neben das Brustbein. – Einstimmung mit 6 tiefen Atemzügen. – Nun kommen Sie in eine höhere Emotion, indem Sie sich etwas vorstellen, das Sie Freude und Liebe empfinden lässt, und ein Lächeln ins Gesicht zaubert. – Danach spüren Sie in die Wärme der Hände und der Auflagestellen auf der Brust, – Sie entfernen nun  die Hände einige cm und spüren in den entstandenen Zwischenraum. – Bei jedem folgenden Atemzug wird der Zwischenraum etwas grösser. Wenn die Arme fast gestreckt sind, senken Sie sie und bleiben aber mit dem Bewusstsein im Leerraum. Nun kreieren Sie Ihre Wunschbilder für die Zukunft und übergeben diese dem Göttlichen – Sie bleiben danach noch ein bisschen in der Leere – bleiben dem Göttlichen einfach noch ein bisschen nah,  – und beenden mit einem Dankeschön die Meditation.

Januar 2019 – 3. Woche

Leere suchen und zulassen – innen und aussen …

Ich erfreue mich noch immer an meinen leeren Schubladen, Tablaren und Ecken – und bin glücklich, das ich nun wieder weiss, was ich alles habe und noch wichtiger: wo ich es habe.:-) – In den letzten Tagen wollte ich auch zeitliche Leerräume schaffen und da merkte ich, wie unangenehm mir dies vorkam – ich verlasse die Komfortzone und wo lande ich schlussendlich – wie halte ich Momente oder gar Stunden ohne Betätigung, Programmen oder Menschen aus? Dies kann sogar Angst oder Panik-Attacken auslösen, wie viele Betroffene bestätigen. Dabei sind gerade die zeitlichen Leerräume (geplante Auszeit) für unsere Gesundheit enorm wichtig. Ich wage zu behaupten, dass 90% der Burnouts und anderen Zivilisationskrankheiten durch dieses innerliche Dauer-Besetzt- und Gehetzt-Sein verursacht werden. Was ist zu tun? Folgendes Forschungsergebnis wird Sie sicher motiviert, das heutige Wochenthema in den Alltag einzuplanen. Joe Dispenza und sein Forscherteam haben sich mit Spontanheilungen (die sie an sich selbst und an anderen erfahren  durften) und auch mit den langsameren Heilungsprozessen auseinandergesetzt. Sie haben mit entsprechenden Geräten gemessen, was in der Meditation passiert, wenn der Übende in das Quantenfeld reinkommt; und herausgefunden, dass sich die Körperfunktionen regulieren und regenerieren. Jede Körperfunktion, jedes Organ funktioniert wieder „richtig“. Die Heilungskräfte werden aktiv und dies nicht nur im Körper, sondern auch im seelischen und geistigen Bereich. Der Mensch denkt und fühlt darnach anders – gesund. Zudem wurde herausgefunden, dass man in dieses Feld nicht nur dann kommt, wenn man brav jeden Morgen und Abend 30 oder mehr Minuten lang meditiert. Wer das will und kann, und dies voller Intensität und Freude durchhält (ohne Muss oder Sollte), der/die soll es tun. Wunderbar! Aber es tut schon gut, wenn man tagsüber einfach immer wieder für einige Momente in die Stille und Leere geht. Übung: Sie lenken das Bewusstsein in ein Chakra das Sie bestimmen. Atmen dreimal tief ein und aus. Sie lenken danach das Bewusstsein einige Meter vor Ihnen in den Raum, in die Leere, und verweilen solange Sie mögen/können in diesem Leerraum: Sie denken dabei: Jetzt und hier in der Leere bin ich eins mit der göttlichen Kraft und Macht, die mich heilt und regeneriert an Körper, Geist und Seele. 

Januar 2019 – 2. Woche

Die Leere birgt die Fülle,
und aus der Fülle entsteht alles was lebt und existiert …

In den letzten Tagen habe ich mich innerlich, wie auch äusserlich mit der Leere beschäftigt und Leere geschaffen. Ich bin meine Schränke und Bücherregale durchgegangen und habe Leerraum geschaffen, indem ich Verbrauchtes und nutzlos gewordenes aussortierte und zu entsprechenden Sammelstellen und Brockenstuben, die von Hilfswerken betreut werden, gebrachte. Das tat gut und wirkte auf allen Ebenen befreiend. Zudem habe ich mich mit den Schriften der grossen Yogis und einigen modernen Wissenschaftlern befasst, die sich mit der grossen Leere in unseren Atomen und im Universum auseinandersetzen und erforschen. Den Yogis ging es immer darum, in die grosse Leere zu gelangen, um dem Göttlichen näher zu kommen und um die Erleuchtung zu erlangen. Sie lehrten: Das Göttliche ist nur in der Leere zu finden. – Meditieren Sie in den nächsten Tagen immer wieder über die „Leere, die die Fülle birgt“. In den nächsten Blogs erfahren Sie dann noch mehr, wie Sie dieser Leere näher kommen oder sogar in die Leere gelangen können.

Januar 2019 – 1. Woche

Liebe Leserinnen, liebe Leser
Zum neuen Jahr wünsche ich Ihnen Gesundheit, Erfolg, Zufriedenheit, Glück und Gottes Segen.

Wer kein Ziel hat,
wird überall und nirgends landen.

Schon mein Yogalehrer erklärte uns, wie wichtig es ist, Wünsche zu pflegen, Pläne zu machen und Ziele zu setzen. Heute plädieren auch verschiedene Zweige der Naturwissenschaften für das lernen und üben von Neuem, um körperliche und geistig-seelisch gesund und fit zu bleiben. – Wir sollten allerdings nicht nur darauf bauen und hoffen, dass sich unsere Wünsche erfüllen, sondern wir sollten diese auch hinterfragen, um uns selbst besser kennenzulernen. Unsere Wünsche und Ziele können viel über uns aussagen. Ziele sind auch nicht immer im Haben und Tun zu setzen, sondern im Sein: gütiger, geduldiger, wohlwollender, zuversichtlicher, achtsamer sein, usw. Unsere Yogapraxis zur Gebetspraxis machen … die Welt mit all ihren Problemen und Schönheit in unsere tägliche Meditation einschliessen – tagsüber öfters kurz innehalten und tiefer in die Stille – in das Leben – eintauchen. Nehmen Sie sich nicht zu viel vor – nur eine kleine Veränderung bringt schon viel und kann in unserem Leben Wunder bewirken.

November – 4. Woche

Es gibt immer einen Grund …

Letzte Woche fand ich in meinem Milchkasten eine kleine Tüte mit drei Äpfeln und einem Zettel, worauf stand: Tausend Dank für Deinen Rat, den Du mir letzte Woche gegeben hast. Herzliche Grüsse H. – Von wegen einfaches Geschenk? Auf die Äpfel waren lustige Gesichter geklebt und die Tüte war aus einem tiefgründigen Zeitschriften-Artikel mit vielen Verzierungen gefertigt. Dieses besondere Geschenk, das mir soviel Liebe und Sorgfalt gefertigt wurde,  rührte mein Herz und wenn immer ich daran denke, muss ich lächeln … – So habe ich nun beschlossen: Menschen, die mir im vergangenen Jahr, in irgendeiner Weise, geholfen haben, ein kleines Präsent zu kreieren. Beispielsweise ein Fläschchen Zitronen-Ingwer-Sirup, und dies werde ich dann hübsch verzieren und verpacken. Ich bin also ab morgen  in wichtiger Mission unterwegs und beschäftigt – freue mich schon darauf. Und – was machen Sie nächste Woche punkto glücklich sein und glücklich machen?

November – 3. Woche

Es fallen die Blätter – leicht und leise,
dem Baum wird’s leicht auf diese Weise.
Verbrauchtes verrottet und wird zu satter Erde
in der sich Neues entwickelt und Gutes werde …

Vordergründig gesehen und gefühlt, bin ich ein Mensch, der gut vergeben und die Vergangenheit, mit all ihren Ungereimtheiten, hinter sich lassen kann. Aber leider musste ich in den letzten Tagen feststellen, dass in meinem Innersten nicht alles so ist, wie ich es mir gerne vormache und einrede. Ich merkte zudem, dass mich dies zusätzlich ärgerte: Weil ich so bin, wie ich bin; und ich nicht so bin, wie ich gerne wäre. (Wow, was für ein Satz!). – Seit Monaten „stalkt“ mich eine Person, die in jeder Beziehung ganz in der Vergangenheit verbittert und gefangen ist … diese Person nervt … warum? Weil sie mir etwas zeigt, was ich nicht wahrhaben will … meine eigene Unzulänglichkeit punkto Loslassen und Vergeben. In vielen Angelegenheiten ist mir dies sogar sehr gut gelungen – aber nicht in allem. Als mir dies vor einer Woche klar wurde (dauert bei mir oft etwas länger), wendete ich jeden Tag dreimal die Klopftechnik mit dem entsprechenden Mantra an (wie die „Klopftechnik“ funktioniert und praktiziert wird, findet Ihr im Internet). Und siehe da: Die Person ist nicht mehr auf meinem Radar und ich nicht mehr auf ihrem. Ich denke, es ist die passende  Zeit, wenn die Blätter fallen, – auch in uns selbst Veraltetes und Verbrauchtes mit Sorgfalt, Wohlwollen und Liebe, fallen zu lassen.

November – 2. Woche

Ein wunderbarer Augenblick
vom stillen Glück erkoren
im Morgenrot der Zuversicht
wird immer neu geboren
(Ingrid Riedl)

 Als ich letzthin einen kahlen Ast genauer betrachtete, bemerkte ich, wie sich schon kleine Knötchen bilden, die sich im Frühjahr zu Knospen bilden und wieder neu keimen werden. Auch ich plane schon jetzt verschiedenen Anlässe und Workshops für den sogenannten Montags-Treff 2019 in unserem Stadtteil. Ich lasse mir dazu viel Zeit – und spiele mit diversen Möglichkeiten. Diese Planung macht echt Spass. Es kommen mir immer neue Ideen – es ist ein Prozess – es entwickelt sich etwas – und es wird immer besser. Im Advent werde ich dieses Projekt beiseitelegen und im neuen Jahr wieder frisch in Angriff nehmen. Nun habe ich mir vorgenommen, dies auch im Privaten zu machen (im Bereich der Familie – Freundschaften – Gesundheit – Buchmanuskript entwerfen – handwerkliche Projekte – Reisen -Weiterbildung, usw.). Solange unsere Pläne in unserem Kopf oder bestenfalls auf dem Papier sind, können wir sie immer wieder ohne grossen Aufwand verändern, streichen, neuentwickeln; und laut Forschung tut dies uns auf allen Ebenen gut und macht glücklich. – Wäre dies auch etwas für Sie?     

Oktober-November – Woche

Unsere Welt würde anders aussehen,
wenn die Menschen es wagen würden,
ihr Herz zu zeigen.
(Albert Schweitzer)

Dass Stress dem Herzen (Organ) schadet, weiss ich schon lange, aber wie sehr jede negative Emotion (Angst, Groll, Ärger, Schuld, Scham, usw.) dem Herzen tatsächlich schadet, war mir nicht bewusst. Es war mir aber auch nicht bewusst, wie sehr positive Emotionen, wie Freude, Liebe, Dankbarkeit, Wohlwollen, usw.  dem Herzen guttun. Jeder Gedanke, der mit einer Emotion verbunden ist, beeinflusst die Herztätigkeit unmittelbar. Spezielle Messgeräte zeigen dies ganz deutlich. Wir wollen die nächsten Tage unserem Herzen widmen, indem wir uns während des Tages öfters nach innen richten und ….

Dazu gibt es eine wunderschöne Meditation von Joe Dispenza. – Sie setzten sich entspannt und aufgerichtet hin – legend die Hände, wie zum asiatischen Gruss, an das Brustbein – atmen 6mal tief ein und aus und erzeugen danach Freude, Liebe, Wohlwollen und Dankbarkeit, indem Sie entsprechende Bilden kreieren.  Damit tun Sie nicht nur Ihrem Herzen etwas zugute, sondern allem und jedem der/die/das in Ihren Bildern vorkommt und Sie schaffen damit sich selbst eine wunderbare Aura – Ausstrahlung.    

Oktober – 4. Woche

Halte dich sauber und hell:
Du bist das Fenster,
durch das du die Welt sehen musst.
(George Bernard Shaw)

Negative Emotionen, wie Wut, Zoll, Schuldgefühle, Scham, Ärger, Neid, usw., lassen sich nicht ganz vermeiden. Wir finden uns besser damit ab und machen uns nichts vor. Unsere Mitmenschen und Umstände können uns auf die Palme bringen oder uns Angst machen oder, oder, oder … Wir müssen aber in diesen negativen Gefühlen nicht endlos baden – wir können Ihre Ursachen beseitigen (wenn das doch nur so leicht wäre) und/oder wir können sie transformieren, wie ich letzthin bei Joe Dispenza las. Dabei stellte er eine Technik vor, die wir eigentlich ganz ähnlich aus dem Pranayama kennen:

Man stelle sich im untersten Chakra eine Symbol vor, das die negative Emotion darstellt (beispielsweise eine schwarze Kugel).

Einatmen: Zuerst den Anus, darnach Unter- und Oberbauch einziehen (Bhandas) und sich dabei vorstellen, wie die schwarze Kugel nach oben bis zum Scheitel und über den Kopf hinaus schwebt. Darnach ca.  6 cm über dem Kopf zum Stehen kommt; und sich in eine strahlend weisse Kugel verwandelt.  – Täglich dreimal 6 Atemzüge. – Damit ich immer wieder in die richtige Stimmung komme, wenn sich die Kugel verwandelt, übergebe ich sie einem lächelnden Baby. Dieses Bild öffnet mein Herz. – Nun, es geht nichts übers Ausprobieren – wie man so schön sagt!

 

Oktober – 3. Woche

Wir mögen die Welt durchreisen,
um das Schöne zu finden,
aber wir müssen es in uns tragen,
sonst finden wir es nicht.
(Ralph Waldo Emerson)

Im Augenblick lese ich die Bücher von Joe Dispenza. Dies ist schon fast wie eine Gehirnwäsche und vieles erwähnt er immer wieder und wieder und wieder. Zum Beispiel, wie die höheren Emotionen, wie Liebe, Freude, Staunen, Dankbarkeit, Begeisterung, Wertschätzung u.a., unsere innere Chemie im positiven Sinne verändert und regenerierend, ja gar heilend, wirkt. Nur morgens und abends eines dieser Gefühle je 10 Minuten lang aufbauen und empfinden, darnach können im Blut regenerierende und glücklich machende Substanzen nachgewiesen werden. Er nennt diese chemischen Ausschüttungen selbstverständlich beim Namen – wenn Sie es also genauer wissen wollen – im Internet finden Sie Videos und Bücher von ihm. Oft ist es aber genauso wichtig, etwas auszuprobieren als endlos darüber zu hören und zu lesen. – In den nächsten Tagen: Morgens und abends, denken wir zuerst an etwas (kann mehreres sein), das wir lieben und das uns Freude macht und lassen dabei Dankbarkeit, Liebe und Freude aufkommen. (Na, mein Kätzchen will nun partout mit mir schmusen – ich schreibe später weiter:-) – Die Rosen in unserem Garten blühen und duften zurzeit um die Wette – ich kann nur staunen und danken und mein Herz davon berühren lassen. Wir leben doch in einer wunderschönen Welt! In den nächsten Tagen will ich, neben meiner Morgen- und Abendmeditation, mir mehr Zeit einräumen, dem Schönen und Guten bewusst nachzugehen. Und Sie?

Oktober – 2. Woche

Ehre die Ahnen und ihre Gesetze und Werte; aber gehe deinen eigenen Weg – auch wenn er ins Unbekannte und Ungewisse führt.

Dieses Gesetz lebten uns die grossen Yogis in aller Konsequenz vor. Nur so konnten sie ihre Bestimmung erfüllen – nur so konnten sie zum Segen für Ihre Mitmenschen werden. – Wie oft passen wir uns so sehr unserer Umgebung und unserer Herkunft an, dass wir unseren eigenen Weg gar nicht mehr wahrnehmen; oder gar vergessen, dass wir unseren eigenen Weg zu gehen haben. – Fragen wir uns nächste Woche jeden Tag aufs neue in der Stille nach unserem ureigenen Weg – und machen wir den ersten Schritt in die für uns richtige Richtung.

 

Oktober – 1. Woche

Hege und pflege Gedanken, die dir guttun, die dich weiterbringen und die dir Freude machen.

Dies war das Credo der grossen Yogis, wie Ramakrishna, Vivekananda, Yogananda, Yesudian – um nur einig wenige zu nennen. Soeben bin ich vom Jubiläums-Kongress des schweizerischen Yoga-Verbandes (Yoga schweiz – suisse – svizzera) heimgekommen. Auch hier kam dieses Thema öfters zur Sprache. Was wir früher den Yogis glauben mussten, wird heute von der Wissenschaft bestätigt: Wir sind was wir denken und unser Gesundheit, unser Leben, wie auch unser Umfeld, gestalten sich entsprechend. Wir können unser Gedankenmanagement verbissen und zähneknirschend angehen – oder, obwohl wild entschlossen, gelassen und humorvoll; – und vor allem mit ganz viel Liebe und Verständnis uns selbst gegenüber. Mein Gott – ist es denn so schlimm etwas Schönes zu denken?! Es mag uns nicht immer leicht fallen – aber dann erst recht … Ich drücke uns beide Daumen: Wir können es – wir schaffen es – wir freuen uns schon jetzt auf das positive Resultat.

September – 4. Woche

Some people came in your live as blessings.
Some come in your live as lessons. (Mother Teresa)

Einige Leute kommen in euer Leben als Segen,
andre kommen als Lektionen. – Als Ramakrishna starb, sah seine Freu keinen Sinn mehr im Leben und verfiel in eine Depression (modern ausgedrückt). Da veranlasste ihr verstorbene Gatte aus dem Jenseits, dass ihr eine Nichte gebracht wurde – ein sehr schwieriges Kind, das sie wieder auf Trab brachte. Danach leistete sie viel Grosses für seine Mission und sein Andenken. – Auch in unserem Leben gibt es immer wieder Menschen, die uns mental und emotional auf Trab halten. Und oft ist es schwierig und frustrierend, zusehen zu müssen, wie jemandem einfach nicht zu helfen ist, er/sie einen ärgert, usw. – Solche Menschen halten einen wach, lassen uns innerlich wachsen und stark werden; aber nur, wenn wir die Problematik mit yogischer Weisheit und Gelassenheit angehen. Denken wir in der folgenden Woche ein bisschen darüber nach und versuchen wir die Lektion und das Gute darin zu finden. Aber bitte nicht zu ernst … würzen wir unser Vorhaben mit einer Prise Humor und Leichtigkeit.

September – 2. und 3. Woche

Gedanken kreieren Emotionen und diese erzeugen Hormone, die wiederum entsprechende Gedanken verursachen….   

Unsere Gedanken erzeugen Emotionen und diese bringen blitzschnell chemische Prozesse in Gang: Neurotransmitter, die hauptsächlich aus dem Gehirn und dem Geist kommen; Neuropeptide, die als Brücke fungieren zwischen Gehirn und Körper; und Hormone, die jede Funktion des Körpers (jeder Zelle) steuern und somit wiederum die entsprechenden  Gedankengänge erzeugen. Das zeigt auch, warum negatives Denken sogar zur Sucht werden kann und warum viele aus dieser Negativ-Schlinge nicht mehr herauskommen. Darum: Wollen wir positive und konstruktive Gedanken erzeugen und uns ein schönes und sinnvolles Leben kreieren, müssen wir immer auch  die entsprechende Emotion erzeugen. Dies gelingt mir am besten, wenn ich mit der Emotion beginne: Ich begegne im Geiste einem lachenden Baby, spiele mit meinem Kätzchen, sehe mich am Meeresstrand oder einem erhabenen Berggipfel, oder spüre die Liebe eines Mitmenschen – bin unsagbar glücklich und/oder bin dankbar für mein wunderschönes Leben…. alles nur  Beispiele, wie Sie in eine positive Emotion kommen, die ihrerseits die entsprechenden Hormone freisetzt. Erst dann sind Sie bereit für Ihre konstruktiven Gedanken. – Morgens vor dem Aufstehen, tagsüber zwischendurch, abends vor dem Einschlafen – kreieren wir in den nächsten Wochen immer wieder kurz Freude, Dankbarkeit, Güte, Begeisterung und/oder Liebe und dann erzeugen wir eine Imagination, in dem sich etwas ereignet (Projekt gelungen, Ziel erreicht, Herzenswunsch erfüllt, o.ä.), das uns glücklich macht. So geschehen Wunder – dafür garantiere ich.

September – 1. Woche

Was bin ich und was muss ich tun, um das zu sein, das ich bin? (Sartre/Beauvoir)

Zurzeit lese ich von Sarah Bakewell „Das Café der Existenzialisten“. Das Buch ist ausserordentlich spannend geschrieben und vermittelt einen guten Einblick in Leben und Philosophie der Existenzialisten. Als Jugendliche war ich fasziniert von deren Büchern und die Bücher Der Ekel von Sartre und Das andere Geschlecht von S. de Beauvoir nahmen mich ganz in ihren Bann. Diese Literatur prägte mich für mein ganzes Leben und brachte mir nicht nur eitle Freude ein. Ich las und dachte viel über das freie Entscheiden und die innere und äussere Freiheit eines einzelnen Individuums nach. Merkte aber bald, dass ich meine daraus erworbenen Erkenntnisse kaum mit jemandem teilen konnte. Der „normale Bürger“ verstand mich nicht oder wollte mich nicht verstehen; und Freunde machte ich mir damit keine. Also hielt ich meine Erkenntnisse unter sicherem Verschluss und dies blieb bis heute so. – Aber warum eigentlich? In den nächsten Tagen werde ich über den Begriff „Freiheit“ meditieren und sehen was dabei neu herauskommt. Dieser Begriff ist ja auch im Yoga sehr bekannt – aber wie weit geht das Verständnis – die Ausführbarkeit – die Konsequenz? Lassen Sie sich doch mit mir auf ein gedankliches Abenteuer ein? Bei den Existenzialisten gab es öfters mal Prügeleien, weil man nicht gleicher Meinung war und Freundschaften gingen in die Brüche – eigentlich ein Paradox (die Meinungsfreiheit blieb auf der Strecke liegen) … nun, wir machen es besser! Bedenken wir auch, dass jede Erkenntnis nur etwas taugt, wenn wir sie in unser Leben integrieren: Wie weit ist dies möglich ohne, dass wir uns damit Probleme schaffen? Also weiterdenken und brauchbare Lösungen suchen … Ich wünsche uns viel Spass dabei!

August – 4. Woche

Wie innen, so aussen,
wie aussen, so innen.

Elisabeth Haich, die Partnerin meines ersten Yogalehrers, hat uns immer wieder darauf hingewiesen, dass wir unsere Körperhaltung überprüfen sollten. Wie stehen wir? Wie gehen wir? Unsere äussere Haltung überträgt sich auf unser Innenleben, kann jeder negativen Emotion den Garaus machen und baut positive Emotionen, Denkwiese und Charakterzüge auf.  In dieser Woche wollen wir unser Gehen und Stehen jeden Tag neu überprüfen. Wir eignen uns wieder Stand und Gang eines jungen, motivierten, selbstbewussten und glücklichen Menschen an. Zudem, ein Yogi geht nicht – er schreitet. Dazu ist jetzt weiter nichts zu sagen. 🙂

August – 3. Woche

Du kannst nicht tiefer fallen als in Gottes Hände.
(Dieter Bonhoeffer)

Letzte Woche klagte mir ein Bekannter sein grosses Leid. Er erzählte mir, wie er mit aller Kraft gegen das Leid ankämpfte sich an allem mögliche festhielt, um nicht zu fallen; und schlussendlich doch den Boden unter den Füssen verlor und nun das Gefühl habe, endlos zu fallen. – Die Yogis lehren uns das Loslassen, das Geschehen-Lassen und das Zulassen. Wie oft haben wir Angst, uns einfach fallen zu lassen – in die letzten Tiefe des Tales zu steigen, um von dort wieder den Weg unter die Füsse zu nehmen und weiter zu gehen. Dies im Vertrauen, dass Gott uns trägt und führt, und auch immer wieder unsern Weg mit unzähligen Freuden schmückt. Statt uns zu sorgen, können wir beten und unser Leben und Sterben, wie auch das Leben unserer Lieben, in Gottes Hände legen. Machen wir die nächste Woche zu einer ganz speziellen Woche des Gebets. Achten wir zudem in den nächsten Tagen vermehrt auf das, was uns Freude macht und gut tut – mit dankbarem Herzen.

August – 2. Woche

Gottes Güte ist grenzenlos
und ich als sein Kind, bin sein Botschafter des Guten.  

Es ist mir ein Anliegen, nochmals auf den Blog der letzten Woche zurückzukommen. Darin zeigte ich auf, wie bedeutsam und wichtig es ist, da zu wirken wo man ist und hier in nächster Umgebung sein Bestes zu geben. Aber das ist nur das eine … Denken wir an all die Kulturen, wo genau dies passiert; es geht dem einzelnen nur um seine Familie und seine Sippe. Alle andern werden ignoriert; und man bereichert sich, indem man die andern unterdrückt und ausbeutet. Beispiele gibt es genug und daraus entstehendes Elend auch. – Was bedeutet dies für uns? Es gibt immer ein Sowohl-als-auch. es spricht nichts dagegen, dass wir beides pflegen: Einerseits unsere Beziehungen und Hilfsbereitschaft den Nächsten gegenüber, anderseits unser helfende Beitrag an die Welt. Wir können diesbezüglich beten, spenden oder uns an Hilfsprojekten  beteiligten. Wir können uns für eine intakte Natur und/oder das Wohlergehen der Tiere und Menschen einsetzen, usw. Alles in einem Mass, das nur wir zu bestimmen wissen. Und alles Gute, das wir in die Welt setzen (egal wie klein oder gross es uns erscheinen mag) wirkt immer auch in uns selbst und für uns selbst. Zudem macht es immer auch Freude und es wärmt unser eigen Herz. Ich wünsche Ihnen eine wunderschöne Woche.

August – 1. Woche

Das Gebot, Grosses zu vollbringen,
entwertet den Kern des Lebens. (Charles Eisenstein)

Wir sind geradezu darauf getrimmt, zu glauben, dass es nur zählt, wenn wir Grosses vollbringen, viele Menschen erreichen und grandiose Auftritte auf den Bühnen der „wichtigsten“ Orte der Welt haben, usw. Statt des Schlafliedchens, das wir für unser Kind singen – brauchen andere für Ihre Gesangsauftritte eine Anlage, die mit 6 Sattelschleppern transportiert wird. Statt sich auf Demos für eine bessere Welt zu zeigen, halten wir die Hand unserer alternden und depressiven Nachbarin … usw. Haben wir als verantwortungsvolle Weltenbürger nicht oft das Gefühl, unser Engagement und unser bescheidene Einsatz sei nicht genug? Wir könnten, sollten und müssten mehr … Mir geht es oft so. Darum haben mich die folgende Denkanstösse von C. Eisenstein (in einem Artikel) sehr berührt. Er schreibt: Ob etwas gross, einflussreich, nachhaltig und wichtig ist, bestimmt nicht das Volumen, sondern unsere innere Haltung. Wir sind in einem energetischen Feld mit Allem und Allen verbunden und unsere Gedanken bestimmen, ob wir einen zerstörerischen oder wachsend und heilen Einfluss darauf ausüben. Hegen wir in Bezug auf unsere Mitmenschen und der Natur wohlwollende und liebende Gedanken – ist der Wert aus der Sicht der höheren Macht genauso wertvoll, wie wenn wir scheinbar Grandioses vollbringen. Für unsere Mitmenschen einfach da sein, mit einer positiven Haltung unsere täglichen Verpflichtungen nachgehen und mit heilender Achtsamkeit der Natur begegnen, und dies Tag für Tag solange wir leben … damit geben wir täglich Impulse in das Alles-durchdringende-Energiefeld und geben einen Beitrag zur Heilung unseres Planeten und unserer selbst.

– „Was auch immer einem Wesen geschieht,
das geschieht auch in einem Winkel unseres Selbst.“ CE

Juli-August – Woche

Gib der Alltäglichkeit ihr Recht und sie wird dir mit ihren Anforderungen nicht zur Last fallen. (C. von Brentano)

In diesen heissen Tagen denke ich oft an meine Reisen durch Asien und deren Hitzewellen, die mir schon immer zu schaffen machten. Wie bewunderte ich damals die einfachen Menschen, die in ihrer einfachen Weisheit, aus den Umständen das Beste machten und sich anzupassen wussten. Sie arrangierten sich mit dem was sie hatten und auch die schwersten Schicksalsschläge ertrugen sie mit einer uns Westlern unvorstellbaren Gelassenheit und innerem Frieden. Vielleicht kann auch uns die tägliche Hitze etwas mehr innere Ruhe bringen und uns einladen zu gelassenem Nichts-Tun, Nichts-Wollen. Einfach Sein ….

Juli – 4. Woche

Wer im Geiste Gottes lebt – ist frei.

Dies war sinngemäss der Spruch, der das Thema des heutigen Sonntag-Gottesdienstes bestimmte. Es ging unter anderem ums Frei-Sein von Allem, das uns gefangen nimmt und hält: Vergangenheit, Groll, Rache, Wut, Vorurteile, Schuldgefühle, Ängste, Menschen, materielle Güter, Grenzen, Kleinlichkeiten, usw. – Zum Schluss wurde für die Christen gebetet, die sich unschuldig in Gefangenschaft befinden. Tia – ich habe mir dann innerlich die Freiheit genommen und für „alle“ Gefangenen gebetet. Mir wurde dabei auch bewusst, wie heimtückisch das Thema „Freiheit ist“. Es geht auch darum, dass wir nicht einfach alles was uns gefangen hält, loslassen, sondern uns der neuen Freiheit zuwendend und ihre Fassetten benennen. Aber der Spruch birgt noch ganz andere Tiefen – je länger man über dessen Sinn nachdenkt … Es ist ein Thema voller überraschende Erkenntnisse. Auch die grossen Yogis kannten und kennen sehr wohl dieses Thema und leben danach – und dies ist sicher einer der Gründe, warum sie glücklich sind.

Juli – 3. Woche

Hallo meine Lieben,

Heute las ich einen Text von Omkarananda, indem er uns rät,  wir in all unserm Tun einen Akt der Gottesverehrung und Meditation zu sehen. Dabei ist mir folgendes Mantra entstanden.

„Ich wirke durch Gott und Gott wirkt durch mich,
ich wirke für Gott und Gott wirkt für mich,
ich wirke in Gott und Gott wirkt in mir.“
All mein Wirken sei  durch, für und in Gott.

Halten Sie in den nächsten Tagen öfters mal inne, sprechen Sie dieses Mantra – und lassen Sie es in sich wirken.

Juli – 2. Woche

Leben bedeutet immer: dem Höheren, der Vollkommenheit entgegenstreben, sich emporschwingen und versuchen den Gipfel zu erreichen. (Boris Pasternak)

Im Yoga bedeutet dies, dass man sich mit dem Höchsten verbindet und in ihm die Heimat sucht und findet. Als ich heute diesem Gedanken nachhing, kam mein Kätzchen und wollte partout mit mir schmusen – und um mich dazu zu bringen, war ihm jeder Trick recht … War dies ein Fingerzeig Gottes? Ist die Verbundenheit mit dem Göttlichen gar nicht so kompliziert? … ganz einfach? Gott ist in Allem und Alles ist Gott. – Halten wir in den nächsten Tagen doch einfach immer wieder kurz inne und verbinden wir uns gedanklich mit dem, was wir gerade berühren, – alles ist Gott; und unser Innehalten und in der Stille verweilen ist Yoga.

Juli – 1. Woche

Ich bin ok – so wie ich bin.

Zurzeit lese ich von Sabine Wery von Limont: Das geheime Leben der Seele (es geht nicht um die Seele im spirituellen Sinne, sondern es geht um die Psyche). Die Autorin zeigt auf wie die Psyche sich ab der Zeugung entwickelt und unser Verhalten steuert; was ihr guttut und was nicht; wie sie uns Freude macht oder Leid bringt; was ihr schadet und was sie pflegt und nährt. Sie zeigt auf, dass ein intaktes Selbstwertgefühl das A und O für unsere Gesundheit und ein glückliches Leben ist. Ein heiles Selbstwertgefühl zeige sich darin, dass wir uns etwas intelligenter, kompetenter und hübscher finden, als wir  tatsächlich sind; und dass wir beim Erzählen gerne ein bisschen übertreiben und uns besser darstellen als – na ja – wir finden uns interessanter und einmaliger als wir es tatsächlich sind. Diese überaus positive Einstellung und Wahrnehmung unserer selbst, aktiviere die Ausschüttung von all den Hormonen, die uns psychisch und körperlich gesund erhalten; und nicht nur uns, sondern auch unseren Nächsten guttun. – Forschen wir doch in den nächsten Tagen etwas nach, wie es ums eigene Selbstwertgefühl steht und wie wir es etwas mehr aufbessern könnten. – Wünsche Ihnen viel Freude dabei!

Juni – 4. Woche

Vor einigen Tagen ist mir der Text, den Sie oben sehen, nach vielen Jahren wieder einmal in die Hände geraten – alles ist etwas schief, – und die Schrift, wie auch die Ausdrucksweise, sind altmodisch – was für mich den besonderen Charme des Textes ausmacht. Wie vor langer Zeit, so auch heute noch, fasziniert mich dieser tiefsinnige Spruch. Lassen wir doch in den nächsten Tagen diese Text auf uns einwirken.

Liebe Leserin, lieber Leser, vielleicht besitzen auch Sie einen Text, der Sie schon seit längerem begleitet … mögen Sie ihn mit mir teilen?  

Juni – 3. Woche

Sobald wir in Berührung kommen mit der göttlichen Quelle, die sich in der Tiefe unseres Herzens befindet, steigt sie an und erfüllt unseren Körper und unsere Seele mit einem neuen Geschmack, mit dem wunderbaren süssen Geschmack der Liebe. (Anselm Grün)

In der kommenden Woche machen wir zwischendurch immer wieder mal drei tiefe Atemzüge. Wir stellen uns dabei vor, in die Tiefe unseres Herzens zu steigen – zur göttlichen Quelle der Liebe. Wir stellen uns weiter vor, wie wir aus der Quelle Liebe in Form von geheiligtem und gesegnetem Wasser schöpfen und es grosszügig an Menschen, die uns nahestehen oder auch an Fremde, weitergeben …. einfach so …

Juni 2. Woche

Halte den Blick auf die wunde Stelle gerichtet, denn dort tritt das Licht ein. (Melvana Rumi)

Vor wenigen Tagen, als ich den Spruch las, kämpfte ich mit einer sehr unangenehmen Erkältung – die mich auf allen Ebenen schachmatt setzte. – Ich kann es gar nicht beschreiben … mir wurde eigenartig ums Herz … – Wir alle haben da oder dort eine wunde Stelle und mit diesem Spruch bekommt alles einen tieferen Sinn, den wir in den nächsten Tagen, in der Stille der Meditation, etwas näher erkunden könnten.

Juni – 1. Woche

Wer ein WARUM zum Leben hat, erträgt fast jedes WIE. (F. Nietzsche)

Ein ganzes Leben lang müssen wir den Sinn unseres Lebens immer wieder neu definieren und festlegen. Jede Lebensspanne macht Sinn und es gibt immer wieder einen anderen Schwerpunkt. Darum ist es so wichtig, dass wir auch die ganz profanen Dinge ernst nehmen und mit grösster Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit erledigen. Die grossen Yogis aller Zeiten zeigen uns wie. – Es gibt aber auch den höheren Sinn – der sich auf der spirituellen Ebene befindet. Im Yoga ist er klar festgelegt: „Man sucht die Verbindung und schlussendlich die Verschmelzung mit dem Göttlichen“. Um dies zu erreichen stellt uns das Leben immer wieder neue Herausforderungen, die uns formen und dem Göttlichen näherbringend – dies in der Freude, wie auch im Leid. – In den nächsten Tagen könnten wir, alles was uns begegnet und widerfährt, bzw. herausfordert, unter diesem Aspekt betrachten.

Egal wie alt, von Stürmen zerfetzt und „verknorrt“ ein Baum ist – im Frühling blüht er wieder mit den andern um die Wette und erfüllt den Sinn seines Daseins. Er ist uns ein Vorbild!

Mai – 4. Woche

Wenn nicht so – dann so …

Durch die achtsame Yogapraxis, die ich seit einigen Jahrzehnten betreibe, habe ich vieles gelernt, das mir auch in meinem Privaten, in meinem Beruf und in diversen Projekten geholfen hat. Wenn ich merke, dass etwas nicht geht, dann fange ich an zu pröbeln oder suche Lösungen. Ich gebe nicht so schnell auf, versuche es erneut in dem ich Änderungen vornehme, bis es klappt (genauso wie in der Körperarbeit). Meistens wird es dann „super-gut“ – besser als ich es mir in meinen kühnsten Träumen vorstellte und im ganzen Prozess habe ich viel Neues dazugelernt – und trotz allen Widrigkeiten viel Spass gehabt. Machen Sie sich doch diese Woche ein wenig Gedanken zu diesem brisanten Thema. Das Durchbeissen, Geduld haben, mehrmals neu anpacken und nicht lockerlassen, bis das gewünschte Resultat steht – ist ja heutzutage nicht gerade IN.:-)

Mai – 3. Woche

Lasst uns Frieden, Freiheit und Leichtigkeit feiern …

Pfingsten sei die Geburtsstunde des Christentums. Die Jünger Christi, seien am 50. Tag nach der Auferstehung traurig und hoffnungslos zusammengesessen. Da gab es ein tosendes Gewitter und der Heilige Geist (wer immer dies auch sein mag:-)) stieg wie Feuerflammen vom Himmel und erfüllte ihren Geist. Sie waren wie verwandelt und verkündeten begeistert und voller Enthusiasmus in vielen  Sprachen das Evangelium … so steht es in der Bibel. – Auch im Osten erzählt man ähnliche Geschichten von grossen Yogis und buddhistischen Mönchen. Dies wird gewöhnlich mit der Erleuchtung zusammengebracht. – Was könnte dies für uns bedeuten? Gnade, Lebensbestimmung, höhere Erkenntnis, Geistesblitze … ??? Das Symbol von Pfingsten ist die weisse Taube, die Frieden, Freiheit und Leichtigkeit verkörpert. Was bedeutet für uns innerer Friede, innere Freiheit und Leichtigkeit? Wie könnten wir immer wieder in diese beglückende Gemütslage kommen? Jeder Tag birgt eine neue Chance.

Mai – 2. Woche

„Helfen“ macht glücklich … ?!

Das Helfen liegt in unserer Ur-Natur, es ist eines unsrer Ur-Bedürfnisse (Sie haben richtig gelesen); – und es ist ein wichtiger Aspekt in unserem Leben – egal wie alt oder wie jung wir sind.

Wenn wir zu viel, zu wenig oder auf eine falsche Weise helfen – auf eine Art, die uns nicht entspricht, dann macht uns dies unglücklich. Hilfe, die wir anderen zukommen lassen, sollte immer „Hilfe zu Selbsthilfe“ sein. Wir sollten nicht die Verpflichtungen der andern übernehmen oder sie gar durch unsere Hilfe kontrollieren wollen; oder in die Abhängigkeit treiben und sie hilflos machen. Wenn wir aus Gedankenlosigkeit und Gleichgültigkeit das Helfen vernachlässigen, macht uns auch dies unglücklich. Es geht also immer um das richtige Mass und die für uns, richtige Art. Hinterfragen wir doch diese Woche unser „Helfen“ jeden Tag aufs Neue. Belastet uns das Helfen, dann sollten wir die Art und Weise hinterfragen und neue Strategien entwickeln. Spielen wir doch mit den verschiedenen Möglichkeiten (die gibt es immer) und verändern wir unser Hilfsangebot, bis es uns selbst wieder Freude macht. Ich wünsche Ihnen eine wunderschöne Woche – bespickt mit vielen glücklichen Momenten.

Mai – 1. Woche

Schönheit und Wachstum überall – lass uns feiern …

Halten wir doch in den nächsten Tagen öfters mal inne und geniessen wir das Blühen, Wachsen und Gedeihen rund um uns in der Natur. Diese kleinen Momente tun uns gut und motivieren uns (bewusst und unbewusst), auch in, durch und rund um uns – etwas Neues zu wagen und zum Erblühen zu bringen.  

  

April/Mai – Woche

Am Ende ist alles gut und wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht zu ende. (unbekannt)

Morgens früh wachte ich aus einem Alptraum auf: Ich hatte geträumt, ich müsste auf einem öffentlichen Platz, der voller Unrat war, einigen Interessierten Yoga erteilen. Viele andere standen herum, um zu gaffend uns auszulachen. Für mich war die Situation einfach unerträglich. Ich wachte auf und noch halb im Schlaf säuberte ich mit viel Hilfe den Platz, konnte alle Anwesenden für den Yoga begeistern und gab den Teilnehmenden eine wunderschöne und tiefgreifende Yogastunde. – Meine Technik, wie ich den Traum im Halbwachzustand nachbearbeitete, ist in der Therapie nicht neu und viele schwören auf ihre gute Wirkung. Jetzt, wo es in der Natur wunderschön ist, könnten wir uns vornehmen, eigene unschöne Bilder, die sich uns zeigen (aus der Vergangenheit oder im täglichen Leben) nachzubearbeiten und zu einem guten Ende zu bringen. Dadurch können wir viel Unangenehmes, das sich in unseren Gehirnstrukturen festgesetzt hat, auslöschen; und wir geben vielem eine neue Chance – denn unsere inneren Bilder haben die Tendenz sich zu verwirklichen.

April – 4. Woche

… ausser man tut es …

In der Natur hat alles seinen Grund, Sinn, Bestimmung und Wirkung. So auch unsere Talente und unsere vielen guten Eigenschaften und Charakterstärken. Letzte Woche sind wir uns unserer Talente und Charakterstärken  vermehrt bewusstgeworden; und in der kommenden Woche wollen wir diese vermehrt einsetzen – jeden Tag eine gute Tat. Wir machen uns selbst und anderen – jeden Tag eine Freude – indem wir auf eines unserer Talente zurückgreifen. Aber bitte, ganz stressfrei, gelassen und einem fröhlichen Herzen.

April – 3. Woche

Sei einfach du selbst – die andern gibt es schon … (unbekannt)

Die meisten von uns haben von klein auf das Gefühl, sie sollten anders sein – sie genügen nicht ganz. Es wäre besser wenn … Dabei hat es sicher, von einer höheren Warte aus gesehen, seinen guten Grund, dass wir genau so sind, wie wir sind. In den folgenden Tagen wollen wir uns mit unserem So-Sein, mit unserer Einzigartigkeit und Vollkommenheit befassen. Was an Positivem verbirgt sich hinter unseren „scheinbaren“ Schwächen, Mangelhaftigkeiten, Fehlern und Unzulänglichkeiten? Befassen wir uns doch gleichzeitig auch vermehrt mit unseren Talenten, guten Charaktereigenschaften und Stärken. Damit geben wir, so ganz nebenbei, all dem Guten und Sonnigen in uns, vermehrt Energie. Mit dieser positiven und konstruktiven Erforschung unseres So-Seins ist es, als würden wir vermehrt Licht in unsere inneren Räume bringen – und das Dunkle muss weichen. Wir können uns vermehrt so annehmen und lieben wie wir sind; und alles wird leichter.   

April – 2. Woche

Die Welt ist voller Wunder. (Martin Luther)

Wenn wir in den letzten Stunden in der Natur waren und gesehen haben – wie sie zu neuem Leben erwacht – einfach so – weil die Zeit gekommen ist – dann kommt uns dies doch wie ein Wunder vor. Es gibt auch viele Wunder in unserem Leben – sinnen wir doch in dieser Woche etwas darüber nach. Vielleicht brauchen wir in einer gewissen Angelegenheit sogar ein Wunder – wir können darum bitten – und sehen, was dann passiert.

April – 1. Woche

Morgenstund‘ hat Gold im Mund! (alte Volksweisheit)

Früher hat mich meine Mutter mit diesem Spruch oft genervt, denn ich war ein Morgenmuffel par exe Lance. Eigentlich bin ich das heute noch … und oft gibt’s für mich morgens nichts Schöneres als lange zu schlafen und zu träumen. Aber nicht nur – in den letzten Monaten habe ich etwas Neues entdeckt, worauf mich meine Katze gebracht hat. Oft weckt sie mich schon um 05.30 Uhr und will partout fressen und liebkost werden. Punkt! Nun kommt es immer öfters vor, dass ich dann noch fast im Halbschlaf ins Bad gehe; putze die Zähne, spritze mir kaltes Wasser ins Gesicht und kämme die Haare. Danach werden noch die Fusssohlen kalt geduscht, Ingwer-Wasser aufgekocht; und dann sind ein bisschen Yoga und die Morgen-Meditation angesagt. Nun habe ich gemerkt, dass mir dies sogar Spass macht – und dies immer mehr; und meine Yoga-Zeit wird oft etwas  länger. Viele Übungen gelingen mir wieder genauso gut wie vor 40 Jahren und auf die Konzentration kann ich richtig stolz sein. Tja – das Osterfest steht für neues Erwachen, neues Leben, neuer Anfang …. Vielleicht habe auch Sie Lust, neue Experimente zu machen – nun wäre die richtige Zeit für den Neubeginn. Aber bitte – nicht übertreiben, beginnen Sie mit ganz wenig und gehen Sie nach dem Lustprinzip. Geniessen Sie diese kostbaren Minuten am frühen Morgen, die nur Ihnen ganz alleine gehören. Denken Sie dabei etwas Wunderschönes und lassen Sie Ihre Sinne tanzen.

März – 4. Woche

Und so lang du das nicht hast – dieses Stirb und Werde! bist du nur ein trüber Gast auf der dunklen Erde.

Diese Weisheit stammt von Goethe und passt wunderbar in die Karwoche. Es geht um das große Sterben und die Auferstehung von Jesu. Dieses Ostergeschehen (das Sterben und das neue Leben) kannten aber schon die alten Volker, und dies rund um die Welt.  Seit vielen Jahren ist dies die Woche, in der ich Vergangenes und alles Schmerzhafte begrabe. Dies ist auf alle Fälle meine Absicht und ob es mir gelingt, ist dann eine andere Frage. Aber die Absicht ist gesetzt und das ist schon mal der Anfang. Am Karfreitag schreibe ich alles, was ich begraben möchte, auf einen Zettel und der wird verbrannt; und die Asche wird in Wasser der Erde übergeben. An Ostern überlege ich mir – was an Neuem ich in mein Leben lassen möchte. Was ich weiter an Gutem wirken und was mich spirituell weiterbringen könnte. Alle Rituale oder auch die Symbole, die zu Ostern gehören, weisen auf das „Stirb und Werde“ hin – und stimulieren unser Unterbewusstsein nach dieser Gesetzmäßigkeit zu leben. Lassen wir uns diese Woche darauf ein – und folgen wir der Freude – dann ist das, was wir anpeilen auch das Richtige für uns.

März – 3. Woche

Ihre Seele selber weiss es, was ihr gut tut. Anselm Grün

Hiermit möchte ich nochmals A. Grün zitieren: „Sie braucht Quellen, aus denen sie schöpfen kann. Sie braucht Wurzeln und Flügel. Freiheit und Weite und Struktur.“ Weiter braucht sie Liebe (von andern wie auch die Selbstliebe), Freundschaft, Gemeinschaft, die Stille, einen Lebenssinn und das All-Ein-Sein. Spielen wir diese Woche etwas mit diesen Gedanken – und wenden wir uns in der Stille immer wieder unserem innersten Kern, der Seele,  zu. Stellen wir an sie Fragen, wenn wir welche haben und seien wir offen für die allfälligen Antworten.

März – 2. Woche

Glück ist nichts Vorgefestigtes. Es entsteht aus deinem eigenen Tun. Dalai-Lama

Wie wahr! Seit einigen Wochen widme ich mich wieder einem Hobby, das ich drei Jahrzehnte lang links liegen liess (fast). Endlich bin ich wieder kreativ; indem ich neue Dekor ausprobiere, Blumensträusse binde, Türkränze fabriziere, stricke, neue Rezepte ausprobiere, eigene Pflegemittel kreiere, usw. Viel Inspiration hole ich aus dem Internet, ich gebe es zu – aber allem gebe ich meine ganz persönliche Note … Sogar meinen Mann und meine Nachbarin habe ich angesteckt; und ich plane Kreativ-Treffs in unserem Quartier (Stadtteil). Selbstverständlich machen mich meine entstandenen Produkte glücklich – aber das ist nichts im Vergleich zur Freude, die es mir bereitet, während des Tuns. Wussten Sie, dass viele grosse Yogis dem Schönen und Guten sehr zugetan  und sogar selbst kreativ tätig, waren? Machen Sie sich in den nächsten Tagen Gedanken über Ihre eigene Kreativität. Kennen Sie die APP pinterest? Dort finden Sie Kreativität ohne Ende. Ich wünsche Ihnen eine wunderschöne Woche.       

März – 1. Woche

Über viele Jahre unter grossen Kosten reiste ich durch viele Länder, sah die hohen Berge, die Ozeane.
Nur was ich nicht sah, war der glitzernde Tautropfen im Gras gleich vor meiner Tür. (Tagore)

Die Sehnsucht nach der Ferne beherrscht die einen das ganze Jahr über und andere ganz besonders im Frühjahr. – Darum könnten wir diese Sehnsucht nach der Ferne auch einmal etwas näher unter die Lupe nehmen. Wo entspringt sie? Was versprechen wir uns von dieser oder jener Reise? Was bringt sie unserem Seelenfrieden? Macht uns das Reisen wirklich glücklich? Was könnte es uns bringen, einfach daheim zu bleiben? Wo könnten wir die Energie, die uns das Reisen abverlangt stattdessen einsetzen. Wie könnten wir das Daheim-sein noch interessanter gestalten – jetzt – hier?

Februar – 4. Woche

Not-good-enough …. (nicht-gut-genug)

Unser Familien-Lieblings-Kuscheltier ist ein Bär mit etwas tollpatschig schielenden Augen. Auf einem kleinen Schild an der Hosennaht steht sein Name: Not-good-enough. Gäste nehmen ihn gerne auf den Schoss, so selbstverständlich als würden sie Ihn schon lange kennen. Ich bin mit ihm gross geworden und leider auch mit dem nagenden Gefühl: Ich bin nicht gut genug – das reicht nicht. Auch wenn mir etwas wirklich gut gelungen ist, gibt es einen Teil in mir, der die alte Rolle noch spielt. Einen Lebensspiel-Verderber. Ein Richter mit hohen Ansprüchen, der nie mit mir zufrieden ist und schlechte Stimmung verbreitet. (leicht gekürzt aus: Wandeln – mein Fasten-Wegweiser 2018, von Melanie Kirschstein) – Wir alle sind nicht in Allem gut oder gar perfekt und brillant – und das ist gut so. Das macht uns menschlich und gar liebenswürdig. Achten wir nächste Woche auf das Teufelchen not-good-enough – umarmen wir es kurz und lachen wir mit ihm. – Lassen wird auch hin und wieder die andern besser sein als wir selbst und sprechen hier dies auch aus … sie werden uns dafür noch mehr lieben und schätzen. So zeigen wir unsere Grösse …

Februar – 3. Woche

Unsere Gewohnheiten bestimmen weitgehend die Qualität unseres Lebens.

Viel zu oft beschäftigen wir uns mit unseren schlechten Gewohnheiten. Nächste Woche kehren wir den Spiess um; und wir befassen uns mit unseren vielen guten Gewohnheiten. Ich habe damit schon vor einigen Tagen begonnen und es war erstaunlich, was dann geschah… Lassen Sie sich also überraschen. – Wünsche Ihnen eine wunderschöne Woche und bedenken Sie auch immer wieder: Je besser es Ihnen selbst geht, umso mehr profitiert davon auch die Umgebung:-)… Und was ist die Moral der Geschichte?

Februar – 2. Woche

Gross – imposant – viel – weit … und noch grösser, noch imposanter, noch mehr und noch weiter …

Gleich zwei Freundinnen, haben mir unabhängig voneinander erzählt, wie sie bei Yogalehrerinnen, die eine eingeflogen aus New York, die andere aus Australien, enttäuscht wurden. Es sei alles nur eine grandiose Schau, Eigendarstellung und Werbung gewesen – ohne Herz und ohne Besonnenheit. – Na ja – machen wir es besser! Egal was wir tun – auch wenn es etwas scheinbar ganz Kleines ist, kann es Grosses bewirken – aber nur wenn es von Herzen kommt. – Was es letztendlich bewirkt, das liegt in Gottes Händen. Im Deutschen gibt es eine Volksweisheit, die sagt: Gott wirkt durch deine Hände. Lassen wir uns die folgenden Tage auf das Kleine ein – auf das scheinbar Kleine, das in uns selbst, wie auch beim Nächsten oder für unsere Umwelt, von grosser Bedeutung sein kann. Achten wir auf unsere inneren Regungen, Gedanken, Worte und Gesten. – Der kommende Valentinstag kann für uns eine gute Gelegenheit sein, jemandem eine Freude zu machen – jemandem, der/die gerne übersehen oder sogar ein bisschen gemieden wird. Es braucht oft nur wenig …

Februar – 1. Woche

Das Glück findest du oft erst, wenn du dich auf den Weg gemacht hast! (unbekannt)

Den Spruch las ich gestern auf einer Karte, die mir ins Haus flatterte; und ging mir irgendwie unter die Haut, denn diese Erfahrung mache ich fast täglich. Seit ich beruflich nicht mehr so stark eingebunden bin, habe ich alle Zeit und oft würde ich am liebsten meiner Faulheit frönen … dann raffe ich mich auf: übe Yoga, lese, schreibe, gehe in die Natur oder bin handwerklich tätig – und jedes Mal denke ich danach: es war gut und ich fühle mich nun wunderbar. Oft fühle ich mich danach schlicht und einfach glücklich. Es ist nicht das Haben, das wirklich zufrieden macht, sondern das Tun, das zum Glücklich-Sein führt.  – So möchte ich diesen Spruch nun nächste Woche bewusster in mir wirken lassen; und dazu lade ich Sie, liebe(r) Besucher(in) ganz herzlich ein.         

Januar/Februar-Woche

Alles ist gut – und wenn es nicht ist, ist es noch nicht zu Ende. (alte Volksweisheit)

Zuversicht, Weisheit und Geduld sind sanfte Kräfte … und doch kann ihnen nichts wiederstehen – mit ihnen ist alles möglich. – Ich selbst bin ja so dankbar:  Letzte Woche hatte ich eine echte Herausforderung zu bewältigen und Dank des Wochenthemas war das ganz einfach – alles hat sich ganz wunderbar  entwickelt und ich fühlte mich von Anfang an bis zum Schluss gut. Dass ich positiv und voller Zuversicht an das Ganze herangegangen bin, ist das eine – dass ich die ganze Angelegenheit dem Göttlichen anvertraut, bzw. übergeben habe, ist das andere. – Lassen wir uns in den nächsten Tagen auf den Sinn des folgenden Satzes ein: Ich habe die Möglichkeit, alles was der Tag bringt, unter die göttliche Obhut zu stellen. – Tun wir es doch einfach!

Januar – 3. Woche

Zuversicht verändert nicht sogleich die Grundsituation –
aber von Grund auf alles. (Yvonne Mölleken)

Dieser wunderschöne und tiefsinnige Spruch geht mir seit gestern nicht mehr aus dem Kopf, denn mit „abwesender oder anwesender Zuversicht“ kenne ich mich aus. Die Zuversicht wurde mit nicht in die Wiege gelegt – eher das Gegenteil. Aber in Not war sie stets meine zuverlässigste Hilfe. Leider musste ich sie mir in vielen Situationen von neuem erarbeiten. Wenn ich dann die Zuversicht wiedergewonnen hatte – dann änderte sich alles – in meinem Inneren sofort und im Aussen entwickelte es sich zum Guten. – Lassen wir doch diesen Begriff in den folgenden Tagen auf uns wirken – jeden Tag aus einer neuen Perspektive. Der Begriff beinhaltend verschiedene Facetten – die erst nach gründlichem und mehrmaligem Nachdenken ans Licht kommen. Lassen wir uns überraschen. Zudem macht es uns glücklich, wenn wir unsere Gedanken auf die Zuversicht richten.

Januar – 2. Woche

Sei der/die du bist.

Yoga lehrt, dass wir uns grundsätzlich so akzeptieren und wertschätzen sollten, wie wir sind. Es habe seinen Grund, dass wir so sind – wie wir sind. Dazu gibt es einige Fabeln: vom Fisch, der ein Vogel sein wollte, vom Hirsch, der sich seiner dünnen Beine schämte, vom keinen Schwan, der mit seinem grauen Kleid seine Mühe hatte, usw. – Beschäftigen wir uns doch diese Woche mit unserem So-Sein auf eine gute und positive Art. Es ist grundsätzlich gut und richtig, dass wir so sind wie wir sind. Unsere „guten“ Seiten machen uns Freude und dies fördert bekanntlich unsere Gesundheit und unser Wohlergehen auf jeder Ebene. Unsere vermeintlich „schlechte Seite, bzw., unsere unbequeme Seite und unsere Schwächen halten uns wach und katapultieren uns aus unserer Bequemlichkeit und Komfortzone – sie drängen uns, an uns zu arbeiten, um auf der profanen wie auch auf der spirituellen Ebene zu wachsen. Dies macht unsere vermeintlichen Fehler eher kostbar, denn diese bringen uns weiter. – Wie sind wir? Wo sind unsere Stärken und wo sind unsere Schwächen? Mit einer Prise Humor und einer guten Dosis Verständnis und Wohlwollen gehen wir das Thema an. Oft braucht es nur wenig und unsere Lebensqualität verbessert sich drastisch … Vielleicht haben Sie Ende der Woche das Gefühl, nur wenig erreicht zu haben – das ist genug und oft viel mehr als wir meinen. Lassen Sie es sich gut gehen!

Januar – 1. Woche

Neuen Raum und Platz schaffen – Verbrauchtes loslassen, entsorgen oder weitergeben.

Seit einigen Tagen ist abnehmender Mond und diese Zeit eignet sich hervorragend, um Verbrauchtes zu entsorgen. Alles was weg ist, kann keine Sorgen mehr machen und schenkt Leichtigkeit und Freiheit. Es kann sich auch ein Gefühl von Leere einstellen und diese Leere ist der fruchtbare Boden für neue Inspirationen. – Als ich über mein Entsorgungs-Vorhaben mit einigen Nachbarn sprach, zeigte sich, dass wir alle das gleiche Thema haben. Es ist also sozusagen etwas in der Luft … wie schon oft. – So werde ich nächste Woche, mit einer grossen Kiste bewaffnet, jeden Tag in einem anderen Raum die Gestelle Schubladen und Schränke unter die Lupe nehmen und räumen. Ich freue mich darauf – machen Sie mit!?   

Sylvester-Neujahrswoche

Die Erkältung ist etwas hartnäckig, leider bin ich noch nicht ganz auf dem Damm. Einfach abwarten und noch mehr Tee trinken … Ich habe nun viel Zeit zum Nachdenken – Durchdenken  – Vorausdenken oder gar nichts denken.  – Ganz herzlichen Dank für die Genesungs-Wünsche – die mir viel bedeuten.

Sich vom Herzen leiten lassen …

Fragen wir doch in den nächsten Tagen unser Herz nach dem Motto des neuen Jahres. Welche neuen Erkenntnisse und Erfahrungen auf unserem spirituellen Weg stehen an? – Echte Spiritualität ist immer auch mit viel Freude und Liebe verbunden – und diese erstrahlt sich in unseren Alltag. Echte Spiritualität heisst nicht –  noch mehr Meditation und Yoga, sondern es geht um die innere Gesinnung – wie wir unseren Alltag angehen und wie wir unseren Mitmenschen begegnen. – Dies gelingt uns nicht immer und überall – aber jeder neue Tag des kommenden Jahres bietet eine neue Chance – eifach dranbleiben. – Und ganz wichtig: Egal wie wir es schaffen und wieviel davon – es geht darum, dass wir immer zu uns selbst stehen – vergebend, liebend, grosszügig. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen beherzten Rutsch mit Schwung und Zuversicht ins neue Jahr.

Diese Woche muss der Blog leider ausfallen, da ich seit Samstag 23.12. mit einer Erkältung im Bett liege.

Dezember – 3. Adventwoche

Es kommt nicht so sehr darauf an, was geschenkt wird, sondern welche Gesinnung dahintersteckt.

In den letzten Wochen habe ich öfters das Portal www.smarticular.net besucht, mich von den guten Ideen animieren lassen; und ich habe auch schon dies und jenes ausprobiert. Na ja – und wie es so meine Art ist –  verpasste ich den Produkten meine ganz persönliche Note. Daraus sind nette Geschenke geworden bereitet von vielen guten Gedanken.  – Das kreative Tun bescherte mir glückliche Momente, die mir bewusstmachten, wie doch immer wieder der Weg und nicht das Ziel in unserem Leben die wichtigere Rolle spielt. – Aber man kann auch gemeinsam handwerklich und kreativ tätig sein und dies könnten wunderschöne Momente – in mitten der Festtage – werden. Auch sinnvolle und originelle Geschenke könnten gemeinsam gemacht werden … usw. Ich wünsche Ihnen eine entspannte, originelle und fröhliche Vorweihnachts-Woche.

Dezember – 2. Adventwoche

Mit unseren fünf Sinnen erahnen wir unsere Welt, mit allen weiteren erkennen wir sie.
(aus Daredevil Twentieth Century Fox 2003 – Aktionsfilm)

Gönnen wir uns doch mitten im Alltag immer wieder mal eine Mini-Auszeit indem wir für einen Augenblick innehalten und dabei einen oder gleich mehrere unserer Sinne, bzw. unsere Wahrnehmung, schulen – und den Augenblick genießen. Dies tut uns gut auf allen Ebenen und macht dem Stress den Garaus …

Dezember- 1. Advent-Woche

Warten – erwarten – abwarten – aufwarten …

Der Advent verkörpert das Warten auf Christus den Erlöser der Welt … und dies nun schon seit unendlich vielen Jahren … Ein Ende des Wartens ist nicht in Sicht. Schon als Kind überlegte ich mir, ob da von einem so kleinen Baby nicht etwas viel verlangt wird, bzw. die Erwartungen doch etwas zu groß sind. In der Zwischenzeit habe ich herausgefunden, dass jede Erwartung sowieso die Fatalität in sich trägt und schlicht und einfach, unglücklich macht. Also was ist zu tun: Keine Erwartungen aufkommen lassen – nicht uns selbst, wie auch andern gegenüber – auf der Hut sein, dass sich keine Erwartungen in unseren Köpfen oder Herzen einnisten – ohne Erwartung auf die Festtage zugehen – und jeden kommenden Tag einfach genießen – ohne Wenn und Aber. Übung macht bekanntlich den Meister – machen wir die Erwartungslosigkeit:-) also diese Woche, mit einer großen Portion Gelassenheit und einer Prise Humor zum Thema.

November 4. – Woche

Wenn er/sie erscheint,
geht die Sonne auf …

Könnte man dies auch von uns sagen? – Achten wir doch in den nächsten Tagen darauf, welche Stimmung wir selbst verbreiten. Tagsüber bei unseren Liebsten oder auch bei den verschiedenen Events und Begegnungen, die anstehen. Oft können wir eine Situation nicht ändern – aber wir haben es in uns, trotz allem Licht zu verbreiten; und wo Licht ist, muss das Dunkle weichen.

 

November – 3. Woche

Viele Menschen sind nur deshalb einsam, weil sie Dämme bauen statt Brücken. (Maurice Chevalier)

Zurzeit lese ich von Lynne McTaggart: The Bond. Die Wissenschaft der Verbundenheit. Hier wird aufgezeigt, wie lebenswichtig es für jede Zelle ist, mit anderen verbunden zu sein, um zusammen zu wirken und die gegebenen Aufgaben zu lösen. Auch wir sind ein Verbund von Zellen und für uns gelten die selben Regeln. Wir sind schon rein durch den Atem mit Allen und Allem verbunden. Dies im positiven Sinne – wir sind und tun einander gut – oder im negativen Sinne – wir liegen miteinander im Zwist – (dies kann von unserer Seite her auch nur in Gedanken sein) – und schaden den andern und uns selbst. Es kann auch sein, dass wir uns abschotten und zu oft und zu viel mit uns selbst beschäftigen. – Dies ist laut Forschung verheerend und beeinträchtigt unsere Gesundheit auf jeder Ebene. – Hmmm – schauen wir doch diese Woche etwas näher hin. Wir können jederzeit unsere Gedanken neu ausrichten und sie auf das Gute, statt auf die Fehler und Macken, der Mitmenschen richten; und wir können uns in Gedanken jederzeit auf das Schöne und Gute in der Natur und unserer gesamten Umgebung konzentrieren. Die Yogis haben diese Fähigkeit – überall das Gute zu sehen; und Allem und Allen wohlwollend und mit Respekt zu begegnet, zur Meisterschaft entwickelt. … Das können wir auch und der Gewinn daraus ist unvorstellbar – körperliche und seelisch-geistiges Wohlfühlen, inneren Frieden, Freude und viele kleine und große Wunder warten gleich um die Ecke.

November – 2. Woche

Manche Menschen sehen die Dinge, wie sie sind, und sagen: „Warum?“ Ich träume von Dingen, die es nie gab, und sage: „Warum nicht?“. (John F. Kennedy)

 Zurzeit lese ich das Buch von Roger G. Lanphear: Der Kurs zum Selbst – in Wahrheit und Liebe von Babaji. Es ist ein 24-Wochen-Kurs, der einen dem höheren Selbst näherbringt und aufzeigt, dass unser Guru im eigenen Herzen zu finden ist. Gleich für die erste Woche rät er, jeden Tag morgens glich nach dem Aufwachen und abends vor dem Einschlafen über den folgenden Satz nachzudenken und den Sinn tief in sich wirken zu lassen: Ich bin als Ebenbild Gottes geschaffen. – Er ist Licht – ich bin Licht; – Er ist Liebe – ich bin Liebe; Er ist Güte – ich bin Güte; Er ist Fülle, Frieden, Freude, Vollkommenheit, Schönheit, Glückseligkeit, usw., usw. – Dies sind wunderschöne Gedanken und ich freue mich, diese mit Euch zu teilen.

November – 1. Woche

Die Dankbarkeit ist der Schlüssel zur Zufriedenheit. (Ernst Ferstl)

Laut Forschung kurbelt eine Haltung (Einstellung) innerer Dankbarkeit das Immunsystem an; sie senkt den Blutdruck und reguliert die Herzfrequenz-Variabilität. Dankbarkeit erzeugt eine positive entspannte Haltung, von der jede Körperzelle profitiert und somit jeder Heilungsprozess unterstützt wird. Aber nicht nur das, Dankbarkeit bringt unsere Liebenswürdigkeit, unser Wohlwollen und unsere Zufriedenheit zutage. – Gönnen wir uns doch in den nächsten Tagen einige stille Minuten, in denen wir für alles danken. Da gibt es vieles aufzuzählen und jeden Tag wird mehr dazu kommenje länger wir darüber nachdenken.

Zurzeit lese ich von Sondra Barrett: Das geheime Wissen unserer Zellen. Mit Körperintelligenz heilen. (Goldmann). – Es ist ein wunderbares Buch und lehrt mich wieder das Staunen.  Von Herzen danke ich ihr, dass sie dieses Buch geschrieben hat.

 

Oktober-November – Woche

Das Wesen des Geistes in dir ist Licht. Es ist das Wesen seines Seins, deine Existenz. Mystiker, Heilige und Yogis sind Zeugen dieses Lichts. Es ist Leben. Es ist Liebe. Es ist Schönheit. Es ist Weisheit. Es ist alles und mehr als alles. (Swami Omkarananda: Aus dem Buch „Berühre das göttliche Licht in dir“)

Diese Woche wollen wir uns immer wieder in den Sinn des obigen Textes vertiefen. Und wenn wir dies tun, ist es, als würden wir uns dem Licht zuwenden und alle Schatten fallen hinter uns oder verschwinden ganz. Damit werden wir uns auch im Alltag immer mehr des Positiven in unserem Leben bewusst – und unsere Gedanken nähren somit das Gute und Schöne. Ich wünsche Ihnen eine wundervolle Woche und grüße Sie herzlich.

Oktober – 4. Woche

Keine Gewohnheit ist in Stein gemeißelt ….

…. aber belegt im Gehirn ihren eigenen Pfad. – Ein Großteil unseres Alltags beruht auf Gewohnheiten, die für uns günstig und gesund sind – und dann gibt es noch die anderen, die lästig und ungesund sind. Heute morgen musste ich mir eingestehen, dass die Versuche in der Vergangenheit, diese eine Gewohnheit zu minieren, nicht gefruchtet haben. Aber ich glaube, das habe ich früher nicht ganz richtig angegangen (obwohl ich es ja wissen sollte) – ich habe den entsprechenden Pfad im Gehirn nicht gelöscht … Dies werde ich nun diese Woche angehen, indem ich mir jeden Tag morgens und abends einige Minuten lang vorstelle, wie ich die neue Gewohnheit in meinen Alltag einbringe; und ich werde mir zusätzlich vorstellen, wie wunderbar ich mich dabei fühle. Gleichzeitig werde ich die neue Gewohnheit schon ein kleines bisschen in den Alltag integrieren. – Ich werde aber diese Kur nicht nur 7, sondern 21 Tage lang machen – damit sich im Gehirn der neue Pfad voll entwickeln kann. Vielleicht haben auch Sie etwas, das Sie angehen möchten, es freut mich, wenn Sie mitmachen. Heute in drei Wochen feiern wir das positive Resultat. Abgemacht!

Das Licht, das für uns scheint, soll unser Vorhaben begleiten, und uns Kraft und Beharrlichkeit schenken, das Ziel zu erreichen.

Foto von gestern im Garten

Oktober – 3. Woche

Es lebe die Hilfsbereitschaft!

Den Blog schriebe ich mit einem Augenzwinkern und schiefen Grinsen: Was kommt Ihnen in den Sinn, wenn Sie den Begriff “ Hilfsbereitschaft“ etwas näher unter die Lupe nehmen? Wo, auf der Skala von 1 bis 10, würden Sie Ihre eigene Hilfsbereitschaft ansetzen? Was ist die Schattenseite davon? Wem und wann kann die Hilfsbereitschaft sogar schaden? Ich sage es mal etwas böse: Hilfsbereite sind oft auch Kontroll-Fricks, Besserwisser, Perfektionisten, Angsthasen und Manipulierer, die sich mit dem Deckmäntelchen „Hilfsbereitschaft“ tarnen. Wer zu schnell und zu oft hilft, kann sich selbst schaden und ebenso dem anscheinend Hilfsbedürftigen, denn es ist der schnellste Weg zur Selbstüberforderung und andererseits zur Hilflosigkeit (dies gilt für die Kinder, wie auch für die Alten). – Wir könnten uns diese Woche mit der Kehrseite der hochgepriesenen Hilfsbereitschaft auseinandersetzen und bei uns gegebenenfalls neue Maßstäbe für die unsere setzen. Nehmen Sie es mit Humor!

Foto von gestern – der Herbstwald ist nun wunderschön …

Oktober – 2. Woche

Was steckt eigentlich dahinter …?

Die großen Yogis waren bekannt dafür, dass sie alles mit großer Sorgfalt und Respekt behandelten – wo sie standen war eiliger Boden, was sie aßen, genehmigten sie sich mit Dankbarkeit. Tieren und Pflanzen begegneten sie wohlwollend. Bücher, Reinigungsgeräte – einfach alles – benutzten sie mit äußerster Achtsamkeit. Mir wurde gestern das Thema bewusst, als mir ein Bekannter erzählte, dass er eigentlich keine Bücher kauft, sondern möglichst alles Wissen gratis im Internet sucht und herunterlädt. Na ja – und wie kam es ins Internet? Wer hat dieses Wissen erarbeitet? Welcher Autor hat sich monate- oder gar jahrelang lang damit auseinandergesetzt. Für mich ist jeder Kauf eines Buches auch ein Akt der Dankbarkeit dem Autor und dem Verlag gegenüber. – Ich denke, es ist ganz gut, sich wieder einmal  bewusst zu werden, woher unser Essen kommt, unsere Kleidung, unsere Körperpflegeproduktel, unsere Heimausstattung, und das Wissen und die Unterhaltung aus dem Internet – und unseren Respekt und Dankbarkeit zu zeigen.

 Oktober – 1. Woche

Je besser Du Ja sagen kannst,
umso besser kannst du Nein sagen.
Robert Holden/Louise Hay

Sie haben richtig gelesen – der Spruch oben scheint ein Paradox zu sein. Und man muss darüber vorerst etwas nachdenken – um den Sinn zu erfassen. Zu vielem sagen wir nur halbherzig Ja und zu vielem sagen wir voller Überzeugung Nein und dies immer wieder. Louise Hay bringt es auf den Punkt: „Je mehr wir uns auf das konzentrieren, was wir nicht wollen, umso mehr bekommen wir davon.“ Es gibt viele Varianten: beispielsweise sagen wir auch oft automatisch und zu schnell zu vielem Ja. Oder wir wissen gar nicht so recht was wir wollen, aber umso mehr, was wir nicht wollen. Oder, zu dem was wir gerne hätten, sagen wir nur halbherzig Ja. Kultivieren wir diese Woche also unser Ja- und Nein-Sagen und konzentrieren wir uns öfters auf das, was wir wollen und was uns guttut. Mit einer genügenden Portion Achtsamkeit werden wir dadurch wieder eine gute Balance zwischen Ja und Nein erreichen.

September – 4. Woche

Je weniger Dinge man auf Erden wichtig nimmt,
desto näher kommt man den wirklich wichtigen Dingen.
F.G. Lorca

Wie bei allem, gilt es wohl auch hier das gesunde Maß zu finden. Die Dinge ernst nehmen, aber eben nicht zu ernst. Jeder Moment bietet die Möglichkeit, dass Außen als einen Spiegel zu betrachten und ihn zu nutzen, um daran zu wachsen. Fließe ich durch das Leben oder stolpere ich vor mich hin? Begegnen mir immer wieder die gleichen Situationen und Thematiken? Agiere oder re-agiere ich?

Ist es nicht einfach wunderbar am Leben zu sein und in die Fülle des Daseins einzutauchen? Ganz nach dem Motto: „Wir sind nicht menschliche Wesen die eine spirituelle Erfahrung machen, sondern spirituelle Wesen die eine menschliche Erfahrung machen“. (Text aus dem inspirierenden Newsletter der Yogaschule Atlas)

September – 3. Woche

Die Liebe ist ein Spiegel.
Wenn Ihr den Mut habt,
ihr ins Gesicht zu sehen,
spiegelt sich in ihr euer wahres Wesen.
(Rumi)

Louise Hay, eine der größten spirituellen Lehrerinnen der Gegenwart lehrte, (sie verstarb vor einigen Tagen friedlich im Schlaf mit 91 Jahren)   dass wir vom Außen die Behandlung erfahren, die wir uns innerlich zukommen lassen. Alles was im Außen passiert, sei der Spiegel unserer Innenwelt. Ich sehe dies nicht ganz so eins zu eins, aber da ist sicher vieles dran und es lohnt sich, darüber nachzudenken und Neues zu wagen. In Gottes Augen sind wir alle gleichwertig und wir verdienen unsere ganze Liebe, unser Wohlwollen und Verständnis – Wir sind Geschöpfe Gottes und Gott macht alles perfekt, vollkommen, wunderbar … maßen wir uns also nicht an, Gott zu kritisieren, kleinzumachen oder gar sein Werk zu zerstören. –  Behandeln wir uns also diese Woche besonders wohlwollend, liebe- und verständnisvoll. Unsere scheinbaren Mängel und Fehler sind für unseren spirituellen Weg wichtig. Indem wir an ihnen arbeiten, kommen wir weiter … so einfach ist das. Jeder Tag bietet neue Gelegenheiten, an uns zu arbeiten – nicht verbissen, sondern geduldig und voller Liebe und Verständnis. Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche!

 

September – 2. Woche

Die Mitte finden und wahren – aus der Mitte wirken und in der Mitte ruhen.

Laut der chinesischen Heilslehre herrscht im Herbst das Erdelement und dies bedeutet: Erdverbundenheit, die innere Mitte wahren, bei sich selbst bleiben und die Ruhe pflegen – innerlich und äußerlich. – Wie oft sind wir in Gedanken nicht bei uns selbst, sondern bei den anderen (Kindern, Eltern, Freunde, Kursteilnehmern, Arbeitskollegen), und wir befassen uns mit ihren Problemen. Der Yoga lehrt, dass wir größtenteils nur durch unsere Erfahrungen lernen und auf dem spirituellen Weg weiterkommen. Mit unseren Gedanken, unserem Rat oder gar den Verpflichtungen, die wir für die andern übernehmen, verhindern wir oft, dass Erfahrungen gemacht werden können; und noch schlimmer: die Betreffenden werden zu selbstbezogenen Egoisten – dies gilt für den 5jährigen Knirps, wie auch für die 95jährige Lady:-). – Diese Woche wollen wir beobachten, wie oft unsere Gedanken bei den andern weilen – und wir wollen mehr bei uns selbst sein. Vielleicht müssen wir ja mit Schrecken feststellen, dass wir es mit uns selbst gar nicht so recht aushalten. Na ja, das können wir ändern – und ein neues Abenteuer steht an.  Toi. toi. toi.

 

September – 1. Woche

Was immer es ist, betrachte es ganz von der Nähe, danach aus einiger Distanz, von oben – von unten – und vor allem betrachte es mit Wohlwollen, Optimismus und Respekt.

Wir können uns viel Unangenehmes ersparen, wenn wir eine Situation ruhig und gelassen von allen Seiten betrachten. Wir verschaffen uns einen Überblick, wir gehen der Sache auf den Grund, wir schaffen Klarheit – und wenn es klar ist, ist das Wetter schön. Dasselbe gilt auch, wenn wir es mit Menschen zu tun haben; die einen sind pflegeleicht:-), die andern eher schwierig. Wenn wir aber allen vorurteilslos und wohlwollend begegnen, schaffen wir eine wunderbare Atmosphäre – in der sich alle wohlfühlen – und jede Situation wird dadurch einfacher und leichter. Bringen wir diese Woche vermehrt die diversen Betrachtungsweisen ins Spiel und leben wir so die yogische Achtsamkeit

August-September Woche

Ich bin ein Teil von jener Kraft, die steht’s das Böse will und steht’s das Gute schafft … (in Faust v. Goethe)

Gestern sagte mir eine Freundin sinngemäß: Die Situation war so grundschlecht und böse und doch ist daraus oder gerade deswegen, viel Gutes entstanden. Nachts hat mich diese Aussage noch lange beschäftigt und ich merkte, dass auch bei mir aus Unangenehmem oder auch in Bezug auf schwierige und bösmeinende Menschen, letztendlich immer etwas Gutes, ja oft sogar sehr Gutes, entstanden ist. Ich kann es selbst kaum fassen: bei näherem Hinschauen merke ich, einen Teil meines Erfolgs verdanke ich eigentlich genau diesen bösmeinenden Menschen. – Lassen Sie sich in den nächsten Tagen dieses Thema immer wieder mal durch den Kopf gehen – Sie werden Interessantes entdecken. Und Sie werden sicher jetzt und in Zukunft davon profitieren, indem Sie mit mehr Leichtigkeit und Gleichmut dem Unangenehmen und dessen Mitspielern, begegnen.

Gruß aus meinem Garten – trotz Hagel, heftigen Regengüssen und Sturm – die Rosen blühen wieder um die Wette – sind sie für uns nicht ein wunderbares Vorbild?

August – 4. Woche

Ich zähle täglich meine Sorgen, denn ich sorg mich sehr und wenn ich denk …. (Peter Alexander)

Wussten Sie, dass das Sorgen-machen schlicht und einfach schädlich ist? Es schadet dem Sorgenden und auch dem, um den sich die Sorgen drehen. Sorgen sind negative krankmachende Gedanken und immer auch negative Imaginationen und Mantras, die negative Energie in jede Situation ziehen. – Yogis kennen die Sorgen nicht, weil sie ganz in der Zuversicht leben und alle schwierigen Situationen dem Göttlichen überlassen. Was aber nicht heißt, dass sie die Hände in den Schoss legen und die Arbeit und Verpflichtungen Gott überlassen – sie geben immer ihr Bestes. –  Eine Woche lang alle Sorgen dem Göttlichen übergeben und positive und konstruktive Bilder und Worte einsetzen. Versuchen wir es doch einfach …. und es wird vieles, wenn nicht alles, in das rechte Licht rücken. Hier noch ein Mantra: Ich lebe in der Zuversicht – lasse Gott walten und alles ist gut.

August – 3. Woche

In der Wahrheit leben und wirken, um der Wahrheit willen und um ein yogisches Gesetz zu erfüllen (Yama). – Nur in der Wahrheit enthüllt sich uns das Wahre.   

Wie genau nehmen wir es mit der Wahrheit? Wie oft greifen wir zu einer Notlüge, um uns und andere vermeidlich zu schonen, – dem Frieden und Harmonie zuliebe, – weil wir nicht Nein sagen können …. usw.? Zurzeit lese ich ein Kapitel über die Wahrheit und wie viel Schaden wir bei uns selbst und anderen mit jeder Art von Lüge anrichten. Heutzutage wird mit der Wahrheit im Großen (auch in der Weltpolitik), wie im Kleinen sehr lasch umgegangen und damit wird viel Schaden angerichtet. –  Ich empfehle nicht, dass wir diese Woche jedem die nackte Wahrheit einfach so an den Kopf knallen, sondern  dass wir uns einfach jede kleinste Unwahrheit etwas genauer unter die Lupe nehmen – und es stattdessen mit der Wahrheit möglichst genau nehmen,  – ohne jemanden zu verletzten … nicht uns selbst und nicht die andern. Vielleicht können wir auch alte Lügen richtig stellen – dies wirkt enorm befreiend und kann neue Wege für alle Beteiligten öffnen. Wir machen das gut – OK?!!!

August – 2. Woche

Hier und Jetzt …

Alle großen Yogis plädieren für ein Leben, das man bewusst im Hier und Jetzt verbringt.  Die Vergangenheit sollte man ruhen lassen und die Zukunft ebenfalls. Was allerdings nicht heißt, dass man keine Zukunftspläne macht – dies machten auch viele der berühmten Yogis. Sie planten Bauprojekte, Reisen, Bücher, Hilfsprojekte, usw. Wir können also gerne Zukunftspläne schmieden, diese sogar schriftlich festhalten,  jeden Tag einmal durchlesen; und für einen Augenblick in der Vorstellung leben, dass wir und unsere Liebsten dabei glücklich sind. Aber die restlichen 23 Stunden und 30 Minuten verbringen wir möglichst in der Gegenwart. Wochenthema: Pläne schmieden und voll in der Gegenwart leben:-).

Juli – August – Woche

Frieden im Herzen …

Am ersten August feiern wir in der Schweiz den Nationalfeiertag und wir gedenken der Gründern der Schweiz, die zusammenstanden und einander halfen in Not. Wir gedenken auch dem Guten, das wir in der Schweiz haben und schauen in die Zukunft des Landes. Wir sind stolz auf unser Land; und ich im Besonderen auf den Frieden, den wir zu wahren wissen. Trotz der großen Verschiedenheiten unserer diversen Kulturen leben wir in Frieden zusammen. – Wie steht es in uns selbst, wie wahren wir Frieden in unserem Herzen?, – uns selbst gegenüber und unseren inneren Anteilen oder Körperbereichen, die nicht ganz so funktionieren, wie wir es gerne hätten? Wie steht es im Außen? Können wir Andersdenkende in der Familie, am Arbeitsplatz oder Nachbarschaft tolerieren, können wir vergeben? Viele Kriege finden nicht im Außen, sondern tief im Herzen und in der Gedankenwelt, statt.  – Wer mit sich und andern in Frieden ist, ist zufrieden und glücklich …kommen wir doch diese Woche diesem Glücklich Sein etwas näher. – Leben wir nach dem Motto: Große Gedanken weiten das Herz.

Juli – 4. Woche

Beten hilft immer …

Dass das Beten immer hilft, durften ich und eine meiner Bekannten in den letzten Tagen erneut erfahren und wir durften erleben, dass auch im täglichen Leben Wunder geschehen.  – Ich möchte Sie schlicht und einfach bitten, diese Woche Ihre eigene Einstellung zum Beten neu zu hinterfragen und eventuell neu zu definieren. In unseren guten Zeiten können wir täglich loben und danken (das macht zufrieden und froh) und in den schwierigen können wir alles, was uns belastet und bedrückt, Gott überlassen – ist das nicht wunderbar? Yoga fordert uns auf, überall und jederzeit mit Gott in Verbindung zu sein – und alles ist gut.

 

Juli – 3. Woche

Jedes Urteilen sollte durch drei Tore gehen: Beim ersten Tor steht die Frage: Ist es wirklich wahr? Beim zweiten: Ist es wirklich nötig? Beim dritten: Ist es freundlich und wohlwollend?

Diese Woche nehmen wir unser bewusstes, wie auch zum Teil unbewusstes, Urteilen, Beurteilen und Verurteilen – etwas näher unter die Lupe. Den großen Yogis war das vorschnelle Urteilen, über sich selbst oder auch andere, immer ein Dorn im Auge – und sie empfahlen, dies möglichst zu lassen. – Ich möchte Sie bitten, gründlich darüber nachzudenken, warum das Nicht-Urteilen so wichtig ist; und warum es uns und andern schadet und uns und andere unglücklich macht. Aber nicht nur das – denken wir doch auch darüber nach, was uns und unseren Nächsten das Nicht-Urteilen bringen kann. Und zur guten Letzt: Werfen wir das Urteilen dies Woche einfach immer wieder über Bord. –  Ich wünsche Ihnen in den folgenden Tagen viel Leichtigkeit, Freude und schöne Momente der Stille.

Juli – 2. Woche

Im Nichts ruhen! – Dieses Nichts ist reines Bewusstsein – grenzenloser Frieden und Glückseligkeit. Es ist bereits ganz, vollständig und erfüllt. – Du brauchst nichts zu tun – gar nichts – es ist einfach da. (Gangaji – Advaita-Lehrerin)

Auch im Sommer geschieht im Äußeren der Natur nicht viel – und doch, zum gegebenen Zeitpunkt sind die Früchte da, – die sich im Verborgenen bildeten, – die Pflanze hat ihren Sinn erfüllt. – Gönnen Sie sich doch in den nächsten Tagen auch immer wieder eine kleine Ruhezeit – eine Auszeit – einige Stunden oder auch einen ganzen Tag, wo Sie nur Ihren nötigen Verpflichtungen nachgehen und alles andere mit reinstem Gewissen ruhen lassen. Sogar Ihre spirituelle Praxis, Ihr Yoga, gesundes Kochen, Reisen, – einfach Alles, worauf Sie besonderen Wert legen, – lassen Sie einfach los. Genießen Sie das Nichts-Tun, und die Ruhe vor jedem „ich sollte – ich müsste“. Gönnen Sie sich an Ihrem Auszeittag etwas Besonderes, vielleicht etwas, das Sie sich normalerweise sogar vorenthalten. – Während oder nach solchen Tagen passiert vielleicht gar nichts, außer dass es Ihnen einfach sauwohl ist, und Sie mit einem Honigkuchen-Lächeln durch die Gegend schweben. Oder aber, auf einmal ist etwas Neues da, in Form von einer Idee, Begegnung, Zufall – da lauert vielleicht sogar ein besonderes Früchtchen gleich um die Ecke. Aber bitte, erwarten Sie gar nichts – einfach genießen was das Zeug hält! Ich bin mit dabei!

Juli – 1. Woche

Wenn uns negative Gedanken oder Gefühle umtreiben,
sollten wir gegenteilige Gedanken kultivieren.
Patanjali III, 33

Das Beherrschen, Kontrollieren und Kultivieren der Gedanken und Emotionen, war schon immer ein zentrales Anliegen der großen Yogis. Von unseren Gedankengängen hängt weitgehend unsere Lebensqualität ab, denn unsere Gedanken sind Energie und diese tendiert sich zu manifestieren. – Diese Woche wollen wir uns vermehrt mit diesem Thema beschäftigen. – Also, zwischendurch immer wieder kurz innehalten; und falls wir bemerken, dass unsere Gedanken sich in der Negativ-Spirale drehen, – die Richtung ändern und konstruktive und positive Gedanken kreieren. Oder hin und wieder einfach ein bisschen dem Nichts-Tun, wunderschönen Gedanken, Imaginationen und Mantras frönen. – Tut gut! Alles ist ganz einfach – und doch … Aber wie heißt es so schön: „Übung macht den Meister!“

Juni – 4. Woche

Das ist zu viel des Guten …

Meistens scheitert dann etwas in unserem Leben, wenn das Maß nicht stimmt, weil wir zu viel wollen (alles, jetzt und sofort) oder wir uns zu wenig zutrauen. Es ist zu viel oder es ist zu wenig – das Maß stimmt nicht. Den Yogis war das richtige Maß immer ein großes Thema, da sich Gelassenheit nur in einem ausgeglichenen Gemüt entfalten kann und diese Ruhe für die Meditation unbedingt erforderlich ist. – Oft machen wir uns unglücklich, weil wir uns an andern messen oder gar das Maß von andern übernehmen. Das richtige Matt ist individuell und das müssen wir berücksichtigen – immer – überall. Hinterfragen wir uns doch diese Woche diesbezüglich immer wieder. Oft müssen wir nur ganz kleine Korrekturen vornehmen – und alles ist für uns wieder richtig und stimmig. Wünsche Euch viel Freude mit dem Thema!

Juni – 3. Woche

Auch das geht vorüber …. lehrten schon die alten Weisen.

Letzte Woche war für mich nicht einfach, denn jeden Tag wachte ich auf und mir war speiübel u.m..  Gestern stellte die Ärztin in der Notfallstation fest, dass mich die Gallensteine plagen und dass eine Operation ansteht. – Eine große Hilfe in den letzten Tagen waren mir die Meditation, das Mantra-Rezitieren und die Imaginationen. Es war als würden sie mich wie ein leiser, aber steter Windhauch, über den Fluss des Grauens pusten. Ich habe dabei viele interessante und wundervolle Erkenntnisse gewonnen, die ich sicher in den nächsten Blogs mit Ihnen teilen werde. Heute geht es mir relativ gut und die Übelkeit ist weg – dies nach Tagen – ich bin ja soo glücklich … Morgen wird abgeklärt wann und wie die Operation aussehen wird – ich bin zuversichtlich und halte mich an den obigen Spruch. – Es gilt auch, weiterhin zu bedenken, egal wie mies eine Situation ist, dass wohl alles seine Richtigkeit hat und dass man sich trotz allem getragen und geborgen fühlen kann. Vielleicht sind dies auch Gedanken, in die Sie sich während der folgenden Woche vertiefen möchten.

Juni – 2. Woche

Das Leben ist das, was passiert, während du andere Dinge im Kopf hast. John Lennon 

Jeden Tag können wir mit wenig Aufwand so gestalten, dass er zu etwas Besonderem wird. Rituale und gute Gewohnheiten gehören zum Alltag. Sie bieten uns Halt und Sicherheit. Aber schon Novalis sagte:  „Gewohnheiten verewigen nach rückwärts.“  Somit heißt es, immer wieder innezuhalten und zu prüfen, ob uns das Liebgewonnene wirklich noch nährt und zu uns selbst bringt. Auch wenn der Tagesablauf durch Familie, Beruf und weiteren Verpflichtungen einen gewissen Trott aufweist, so ist es doch möglich, hin und wieder einen Moment bewusst innezuhalten, zu durchdringen und ihm damit die Frische des JETZT zurückzugeben. -Versuchen Sie diese Woche das Alltägliche so zu erleben, als ob es das erste Mal ist. Dabei wünsche ich Ihnen viel Freude.

Juni – 1. Woche

Wisse, dass Du nichts weißt und wisse, dass Du alles weißt, was nötig ist, um den Sinn deines Lebens zu erfüllen.

Vereinfacht ausgedrückt, könnte man Pfingsten als das Fest der höheren Erkenntnis bezeichnen. Diesem Fest wird im Christentum die Gründung der Kirche nachgesagt. Auch im Yoga spricht man viel von der höheren Erkenntnis und diese ist dem Stirn-Chakra zugeordnet. Im Westen, im Osten, wie auch in der Wissenschaft geht es also immer um das Streben nach Wissen, Weisheit und neuen Erkenntnissen, die den Menschen diesen sollten.  –  Punkto Wissen habe ich in den letzten Jahrzehnten interessante und erstaunliche Erfahrungen gemacht. Wenn ich innerlich mit Fragen anstand, und das Göttliche um Antwort bat, war die Lösung in Form einer inneren Einsicht, einem Gespräch, einem Text, usw., zur richtigen Zeit da. Dies war immer mit einem sehr beglückenden Gefühl verbunden. – Aber auch das Wissen hat zwei Seiten: Vieles möchten wir wissen oder wir meinen, wir sollten es wissen – dabei ist es gar nicht relevant. Oft ist es sogar besser, wenn wir etwas nicht wissen oder unsere Fragerei beruht auf zu wenig Gottvertrauen und Selbstvertrauen. Diese Woche beschäftigen wir uns mit den Fragen: Was muss ich wirklich wissen? Welches Wissen schadet mir? Was ist pure Neugierde? Was bedeutet für mich höhere Erkenntnis? – Ich schließe den Blog mit einem Mantra:

Göttliches Weisheit erleuchte meinen Geist,
göttliche Liebe erfülle mein Herz.
In Gedanken, Worten und Taten
bringe ich dies zum Ausdruck –
zum Segen und zur Freude aller Beteiligten.   

      

 

Mai – Juni

Wende dein Gesicht der Sonne zu und die Schatten fallen hinter dich. (aus Indien)

Laut der Gehirnforschung weiß man, dass Gedanken, die immer wiederkehren im Gehirn Pfade und Bereiche schaffen, die immer breiter, bzw. grösser werden; und damit von Neuem entsprechende Gedanken kreieren. Das sei bei negativem Denken fatal, denn jede Körperfunktion werde davon beeinflusst – man könne krank werden davon. – Sind die Gedanken vorwiegend konstruktiv und positiv – wohlan – dann weiter so.  Andernfalls ist es an der Zeit, dass man wieder einmal umdenkt, um neue Pfande und Hirnbereiche zu schaffen. Versuchen Sie diese Woche solch negativen Gedanken auf die Schliche zu kommen. Schlicht und einfach – denken Sie bewusst immer wieder etwas Schönes – danken, loben, staunen oder etwas Besonderes ausdenken, bewusst die vielen erfreulichen Kleinigkeiten geniessen. Wünsche Ihnen viel Vergnügen dabei!:-)

Mai – 4. Woche

Sei du selbst und gehe dem nach, was dir entspricht und dir Freude macht.

Stellen Sie sich in diese Woche jeden Tag die drei folgenden Fragen – ohne gleich eine Antwort zu erwarten. Diese Fragen werden in Ihnen etwas anrühren, – und zur gegebenen Zeit werden Sie nicht nur die Antwort haben, sondern auch die Umstände werden sich so gestalten, dass Sie dazu die Zeit, pfiffige Ideen und die Muße haben. Ich drücke Ihnen die Damen!

  • Was könnte ich ein Jahr lang jeden Tag machen, ohne dass es     mir langweilig wird?
  • Welche Gedanken möchte ich hegen und pflegen, weil sie mir guttun?
  • Was brauche ich tief in meinem Herzen, um inneren Frieden zu spüren?

Mai – 3. Woche

Innehalten – stille sein – staunen.

Gestern bemerkte ich, wie oft ich einfach fast unbewusst einen Augenblick innehalte und staue, wie nun eine Blume sich in den letzten Stunden geöffnet hat, wie saftig grün das Laub ist, wie gut der Tee riecht, wie gut sich die Katze anfühlt, usw., usw., usw. Die großen Yogis haben diese Augenblicke bewusst erlebt, Es war für sie immer ein kurzes Eins-werden mit der Natur. Für sie war die Natur der „Ausdruck“ des großen Etwas – des universellen Bewusstseins – egal wie wir es benennen. Die Yogis fühlten sich in diesen Momenten ALL-EIN. Machen auch wir uns in der folgenden Woche diese kleinen Pausen bewusst zu etwas ganz besonderem.

Mai – 2. Woche

„Du hast Vernunft und Verstand – nutze sie.“ (sinngemäß nach Sri Ramakrishna, einem der größten Yogis)

Es gibt Themen zur Woche, da fällt es mir leicht, diese zu „bloggen“. Aber dieses Thema gehört nicht dazu; denn ich möchte nicht belehrend wirken. Aber letzte Woche machte ich diesbezüglich einige interessante Erfahrungen. Und nachdem ich heute zufällig einem Sekten-Sonntagsprediger zusah und zuhörte, – da war mir klar, das Thema müssen wir angehen. – Setzen wir Vernunft und Verstand ein, dann wird vieles in Sekundenschnelle klar, einfach und meistens auch um einiges leichter. Dies gilt für uns selbst, wie auch für alle Beteiligten. – Ich denke, es lohnt sich, das Thema etwas näher zu hinterfragen, bzw. unser Verhalten diesbezüglich.  

Mai – 1. Woche

In diesem Leben können wir keine großen Dinge tun. Wir können nur kleine Dinge mit großer Liebe tun. – Genieße die kleinen Dinge im Leben … denn eines Tages wirst du zurückblicken und erkennen, dass diese die großen Dinge waren. (Mutter Teresa)

Mit yogischer Achtsamkeit wollen wir uns diese Woche immer wieder den kleinen Dingen zuwenden – mit dankbarem Herzen.

April – 4. Woche

Was tut mir gut und was ist richtig für mich?

Sie schreiben die Frage auf eine hübsche Karte und legen diese neben das Bett, kleben sie an den Badezimmerspiegel oder stellen sie auf dem Esstisch auf. Eine Woche lang stellen Sie sich jeden Tag diese Frage und nehmen sich vor, ein klitzekleines Etwas einzufädeln, das für Sie gut und richtig ist. – Sie machen dies für sich selbst – ganz klar. Aber auch für Ihre Umwelt, denn wer nicht nach diesem Prinzip lebt, wird meist irgendeinmal grantig und für die Umgebung ungenießbar – und das wollen wir schon gar nicht. – Wir können in dieser Woche eine neue Gewohnheit schaffen und diese die nächsten Wochen beibehalten.

April – 3. Woche

Vergeben, begraben, wieder auferstehen, auf eine neue Daseinsebene gelangen und innere Leichtigkeit, Freiheit und Frieden empfinden. …

Das Osterfest birgt viele Botschaften, und dieses Jahr beschäftigen mich drei davon besonders. Jesus betete (sinngemäß): „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun.“ Interessant finde ich, dass er seinen Vater darum gebeten hat und nicht er selbst … Auch uns wurde im Leben schon Unrecht getan, wir wurden verletzt – uns wurde weh getan. Vielleicht können auch wir in der heurigen Osterzeit, Gott darum bitten, dass er vergeben möge. Wir könnten alles Schmerzende, das uns je zugefügt wurde, mit einem kleinen Ritual begraben. – „Es ist vollbracht!“ – Feiern Sie in der nächsten Woche Ihre eigene neu gewonnene Leichtigkeit, Freiheit und Frieden, jeden Tag mit einem besonderen Ritual. Oder Sie zünden einfach eine Kerze an und sinnen ein bisschen über die drei Begriffe: Leichtigkeit – Freiheit – Frieden, nach.

April – 2. Woche

Jeden Tag wie der Frühling erwachen,
mit der Sonne im Herzen,
mit Schmetterlingen im Bauch und
mit der Lust und Laune einer ganzen Blumenwiese.
(Jochen Mariss)

Gleich dreimal ist mir diese Woche der Rat begegnet (Internet, Gespräch, Buch), wie wichtig es sei, sich immer wieder die Begeisterung des Anfängers zu wahren, neugierig zu sein und sich Neuem zuwenden. Dies sei das A und O für geistige Frische, und das beste Mittel für seelisches Wohlbefinden. Na ja – und das macht das Leben auch spannend. –  Lassen Sie also diese Woche Ihrer Neugierde freien Lauf – notieren Sie, wie, wo und wann Sie Neues anpacken möchten – könnten. Wenn Sie sich morgens schon beim Aufwachen darauf einstellen, werden Sie tagsüber sicher ein Minütchen haben, dem Neuen zu frönen. Ich wünsche Ihnen Spaß dabei!

April – 1. Woche

Da hilft nur noch ein Wunder…

Wunder geschehen immer wieder, und wir können dies sogar begünstigen, in dem wir unsere Vorstellungskraft einsetzen.  In einer fatalen Situation stellen wir uns vor, wie daraus eine Winwin-Situation entsteht und alle Beteiligten daraus glücklich hervorgehen. – In den letzten Wochen war ich selbst in gleich drei solch ungünstigen Situationen – und siehe da, alles hat sich zum Besten gewendet – und ich gehe wieder jede Nacht dankbaren Herzens ins Bett. – Eigentlich staune ich selbst immer wieder, dass es funktioniert. Wichtig ist, dass Sie sich beim Imaginieren nicht das perfekte Ergebnis vorstellen (wir wissen im Vornherein nie, was genau die perfekte Lösung ist), sondern wie alle Beteiligen glücklich sind. Wenn bei Ihnen nichts ansteht, dann machen Sie sich nächste Woche einige Gedanken über diese Möglichkeit – oder Sie probieren die Methode gleich aus. Ich wünsche Ihnen Erfolg. – Stellen wir alle uns jetzt sofort kurz vor, wie jede(r) Blog-Leser(in) lächelt und glücklich ist.

 

März – 4. Woche

„Leben ist Bewegung, Veränderung, Umwandlung und ein steter Neubeginn: Versteifung ist Tod.“ Elisabeth Haich

Wie alte, verwitterte Bäume jedes Frühjahr in einem neuen Blütenkleid erscheinen, so sollte auch für uns der Frühling geprägt von Neuem sein. – Wir sollten etwas neu zum Erblühen bringen – ein Talent, soziale Kontakte, Gartenplanung, Dekoration des Heims, Buchprojekt, Liedkomposition, Neues beim Backen und Kochen ausprobieren – kurz, etwas neues kreieren, das unsere Hirnzellen zum Tanzen bringt, unser Herz berührt – uns und anderen Freude macht. – Wollen wir Neues wagen und brauchen wir gute Ideen, dazu hilft verhilft beispielsweise eine Entrümpelung. Platz und Leerraum schaffen in Schubladen und Kästen, dies bringt auch Befreiung und Leichtigkeit im Kopf; und es ist ein Naturgesetz, dass Leere neue Fülle wie ein Vakuum anzieht. Wünsche Ihnen eine wunderschöne Woche voller guter Ideen – die Sie in den nächsten Frühlingswochen umsetzen können.


März – 3. Woche

Ein Leben lang lernen …

Das Lernen von Neuem war den großen Yogis ein wichtiges Anliegen auf ihrem spirituellen Weg. Sie selbst waren, solange sie lebten, interessiert an Neuem und ließen sich viele der neuen Errungenschaften (sogar in technischen Bereichen) von ihren Schülern erzählen und erklären. – Auch das Management unseres Lebens ist ein steter Lernprozess. Dasselbe gilt für die schlechten Erfahrungen, die wir alle machen, und die wir als Anstoß sehen sollten, etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Wir können uns dazu folgende Fragen stellen: Was kann ich daraus lernen und wie kann ich es besser machen. Also – wo drückt der Schuh – und was lernen wir dabei, und wie können wir es anders machen. Am besten legen Sie sich gleich eine pfiffige Strategie zurecht und/oder probieren diverse Optionen aus. – Nehmen Sie es spielerisch, dann fällt es Ihnen leicht und es kann sogar Spaß machen. Aber bitte, Selbstvorwürfe oder Schuldgefühle sind absolut tabu – versprochen!!! Es geht nie um das Können, es geht immer um das Lernen, das hält geistig jung und erfrischt auf allen Ebenen.

März – 2. Woche

In allem wohnt Gott, darum behandle alles mit äußerster Sorgfalt und Respekt – dementsprechend wirst auch Du behandelt.   

Diese yogische Weisheit hat mich schon vor einigen Jahrzehnten beeindruckt und ich habe sie mir zu Herzen genommen. Das Versprechen, das darin enthalten ist, kann ich voll bestätigen. In diesem Sinne habe ich nun auch meine Wohnung wieder neu eingerichtet und aus der Tätigkeit eine Meditation kreiert. Lassen auch Sie die folgende Woche Arbeiten im Haus zur Meditation werden – und sicher werden sie Ihnen viel leichter von der Hand gehen – Ihnen sogar Spaß machen.

März – 1. Woche

Alles wird gut, und wenn es noch nicht gut ist, ist es noch nicht zu Ende. (unbekannt)

Unsere Wohnung wird renoviert und was machen wir nun mit unserem äußerst schreckhaften und ängstlichen Stuben-Tiger? Nach langen Überlegungen in Bezug auf die Frage, was stresst ihn am wenigsten, deponierten wir ihn für eine Woche im Hobbyraum. Es war offensichtlich, dass er sich unendlich ängstigte und leidete und mir brach es fast das Herz. Als besonders schlimm empfand ich, dass ich ihm die Situation nicht erklären konnte. – Wie oft meinen auch wir, das Schicksal sei uns ungnädig; es sei launenhaft, ja sogar gräulich oder boshaft. Die großen Yogis und Mystiker lehrten aber, dass das Göttliche die Liebe sei und uns den Weg in die himmlische Heimat weist und uns begleitet. Vielleich hinterfragen wir diese Woche einmal unser Vertrauen in Gott und malen uns aus, wie wir uneingeschränktes Vertrauen und die Zuversicht vermehrt in unseren Alltag bringen.

Februar – 4. Woche

Wir leben nicht wirklich,
wenn wir nicht Freude bewirken.
Thomas Romanus

Lachen ist gesund! Dies sagt ein altes Sprichwort und die Forschung bestätigt es. Schon der Gedanke, dass wir uns oder jemandem eine Freude machen wollen, zaubert ein Lächeln in unser Gesicht, und viele kleine Videos, die heute per SMS im Umlauf sind, lassen uns schallend auflachen. Jetzt, in der Faschingswoche, ist die richtige Zeit, uns mit unserer humorvollen Seite auseinanderzusetzen. Jeder hat Humor, oft ist er aber unter einem Riesenhaufen Ernsthaftigkeit vergraben. Also, auf was warten wir noch? –  Raussprudeln was das Zeug hält!

Februar – 3. Woche

Gute Freundschaften und interessante Begegnungen sind die Würze des Lebens.

Sind Sie sich selbst und anderen ein(e) gute(r) Freund(in)? Zeigen Sie es diese Woche mit kleinen Gesten und Aufmerksamkeiten. Viele vernachlässigen dies und staunen dann, wenn niemand da ist … oder sie warten ein Leben lang auf eine perfekte Freundschaft … oder sie erwarten alles vom andern ohne Gegenleistung … Im Trubel des Alltags kann auch uns dies passieren. – Es lohnt sich, dieses Thema wieder einmal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.   

Februar – 2. Woche

Eingrenzen, abgrenzen, ausgrenzen aber
Tor und Tür offen halten.

Wir können uns eingrenzen, abgrenzen oder noch schlimmer – ausgrenzen. Es sind meistens nicht die andern, die uns dies antun, das besorgen wir uns leider fast immer bewusst oder unbewusst selbst. Achten wir also diese Woche auf die Verbundenheit, die wir pflegen wollen mit andern, mit der Natur und mit dem Göttlichen. Vielleicht wagen wir sogar ein Experiment, indem wir auf jemanden zugehen, oder jemanden mit einbeziehen oder jemandem eine kleine Freude machen, der/die einen abweisenden Eindruck macht. Da können wir eventuell eine nette Überraschung erleben.

 

Februar – 1. Woche

Was und wer gibt und
was und wer nimmt mir Energie?

Diese Frage stellen wir uns diese Woche. Schon alleine durch das Fragen können wir viel erreichen, indem wir uns bewusstmachen, was und wer uns guttut und was und wer nicht. Aber nicht nur das, wir wollen uns auch gleich Strategien zurechtlegen, wie wir Energiespendendes mehr in unseren Alltag bringen und wie wir Energieräuber meiden.  – Was uns aber Energie raubt, hat nicht immer mit dem Aussen zu tun, wir tun dies uns oft selbst an. Beispielsweise raubt uns Zeitdruck, Eilen und Hasten, innere Abneigung, Beschwerungen, Widerstand und negatives Denken, Energie. –  Aber suchen wir nicht zu weit, sondern gehen wir jeden Tag neu an – mit der oben vorgestellten Frage, und überlegen wir uns dann, wie wir das eine meiden und das andere vermehren können.

Wer am Arbeitsplatz diesbezüglich Probleme  hat, beispielsweise  bei einer ungeliebten Tätigkeit oder mit dem Chef oder mit Kollegen, findet viele nützliche Tipps und Tricks und klugen Rat der großen Yogis, in meinem Buch Yoga@Work.

Januar/Februar

Achtung – Achtung – Achtung,
die Freude schlägt zurück …

Zum Jahresbeginn fasste ich den Entschluss, jeden Tag bewusst jemandem eine kleine Freude zu machen, die ihm ein klitzekleines Lächeln ins Gesicht zaubert. So brachte mir die Nachbarin vorgestern einen Strauß weißer Tulpen(knospen). Nun öffneten sich die Knospen und welch Wunder! – schauen Sie selbst. Ich beschloss nun, für sie eine kleine Dankeskarte zu kreieren. Ich suchte dafür Inspiration unter „Ornamente“ im Internet und bin dabei selbstvergessen in ganz neue wundervolle Welten getaucht. Dabei habe ich die ganze Zeit selbst gegrinst wie ein Honigkuchenpferd …  Und die Moral der Geschichte: Achte darauf, was Du andern tust … alles kommt auf dich zurück. Wünsche Ihnen, eine wunderschöne Woche mit vielen freudigen Momenten – die Sie selbst kreieren oder sich schenken lassen.

 

Januar – 4. Woche

Selbstbestimmt – oder fremdbestimmt, vollverplant und ausgebucht.

Unsere Pläne und Ziele kommen uns oft abhanden, weil wir es zulassen, dass uns Mitmenschen, Verpflichtungen oder Unwichtiges vollends in Beschlag nehmen. Oft kommt uns dies unbewusst oder bewusst ganz gelegen, weil wir uns dann nicht mit unserem eigenen Kram beschäftigen müssen.  Chronische Unzufriedenheit ist in Folge dessen der Preis, den wir dafür bezahlen. – Schauen wir doch diese Woche etwas genauer hin – durchschauen wir verführerische Manipulationen und besinnen wir uns wieder, auf uns und das wirklich Wichtige. Aber bitte – das nehmen wir sportlich und eine Prise Humor macht das Vorhaben erst richtig schmackhaft.

Das kleine, aber feine Buch von Franz A. Koch: Mein Onkel Will habe ich in den letzten Tagen in einem Zug gelesen. Es ist mir richtig unter die Haut gegangen, wie man so schön sagt – es rührte mein Herz, stimmte mich nachdenklich und rüttelte mich wieder wach. Wie oft meinen wir, alles liegt an uns und wir vergessen, dass Hilfe und Führung jederzeit für uns da ist – wir müssen uns ihr nur öffnen, fragen, danken und die Zuversicht walten lassen. Wenn uns dies geling, dann gibt es die grossen und keinen Wunder; und es ergeben sich glückliche Zufälle – aber was ist schon ein Zufall. Das Buch motiviert und ist witzig geschrieben – tut einfach gut. Ein schönes Geschenk an sich selbst und andere! – ich kann es nur empfehlen.

Januar – 3. Woche

Das Erreichen eines Zieles ist etwas Vorübergehendes, das Auf-dem-Weg-Bleiben eine lebenslange Aufgabe. (Ernst Ferstl)

Mit dem obigen Satz bringt Ernst Ferstl der Sinn des Ziele-Setzens auf den Punkt. Weiter ist zu bedenken, dass es nicht nur die grossen Ziele sind, welche Qualität, Erfüllung und Sinn des Lebens ausmachen – es sind hauptsächlich die kleinen Ziele, die es in sich haben. Beispielsweise die Abmachung mit sich selbst, aus jedem Tag der nächsten Woche das Beste zu machen – und am Ende des Tages sich selbst etwas Besondres zu gönnen. Ziele sind die Würze des Lebens; und ein Essen schmeckt nur, wenn Mass und Zutaten stimmig sind. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine wunderschöne Woche.

 

Januar – 2. Woche

2017 – 2. Woche

Wo kein Ziel, da kein Weg.

Auf dem Lebens-Weg Schritt für Schritt weiterkommen – oder in einem Hamsterrad rotieren, in einem Loch festsitzen oder wie ein aufgescheuchtes Huhn durch die Gegend schwirren, wir treffen letztendlich immer die Wahl. – Der Jahresbeginn eignet sich hervorragend, sich mit neuen Zielen zu befassen und zu kreieren.  Ein Ziel muss gut überdenkt werden, es muss unseren Stärken und Schwächen entsprechen, es sollte im Mass stimmen und es sollte uns nicht erst beim Erreichen, sondern auch auf dem Weg dahin, Freude machen. Es lohnt sich, einige Tage nur darüber nachzudenken – um es dann voller Elan, sportlich und spielerisch – mit einer ansehnlichen Portion Gelassenheit, anzugehen. – Bedenken Sie auch, Weg und Ziel sollten Ihnen Freude und Erfüllung bringen. Und es sollte Ihre ureigene Sache sein. Und zum guten Schluss auch ein klitzekleines Ziel hat es in sich und kann enorm beglücken. Na – da wünsche ich Ihnen ja was – ein dreifaches Hoch und Daumendrücken.

 

Januar 2017 – 1. Woche

Ich habe die Zeit für das, was wichtig ist und
für das, was mir Freude macht.

In dieser ersten Jahreswoche beschäftigen wir uns mit unserem Zeitmanagement – ich denke, das tut uns allen gut und bringt uns viel. Der oben zitierte Leitsatz wiederholen wir wie ein Mantra jeden Tag des Öfteren. Dabei stellen wir uns kurz vor, wie uns die Arbeit und Verpflichtungen leicht von der Hand gehen, wie wir die Zeit nutzen; und wie wir unseren Hobbys frönen, meditieren, Yoga üben oder bewusst das Nichts-Tun geniessen. – Die Mantras, wie auch die Imaginationen werden im Gehirn ungute Denkstrukturen, wie „ich habe keine Zeit …“, minimieren. Wenn Sie drei Wochen lang das Mantra und die Imagination mehrmals pro Tag  repetieren, werden sich die alten Denkmuster, die sich wie Energiebahnen im Gehirn gebildet haben, grösstenteils auslöschen. Immer das Gefühl zu haben, es ist genug Zeit vorhanden – auch für Hobbys und fürs Yoga, macht zufrieden und glücklich – das ist Ihnen klar!  Wünsche Ihnen viel Spass bei diesem Experiment!

Zum neuen Jahr 2017 wünsche ich Dir ….

Liebe, Inspiration und Träume
dass du immer deinen Mut und deine Stärke behältst,
ein fröhliches Herz,
einen Weg, den du gerne gehst,
einen Freund, eine Freundin mit der Du lachen und tiefschürfende Gespräche führen kannst,
dass Du schöne Momente für immer im Herzen bewahren kannst
ein Lächeln alle Tage

Ich wünsche dir zum neuen Jahr die Zuversicht, dass alles gut wird
Ich wünsche dir zum neuen Jahr Gelassenheit
Ich wünsche dir zum neuen Jahr viel Zeit zum Genießen
Ich wünsche dir zum neuen Jahr Glück, das aus der Tiefe deines Herzens kommt
Ich wünsche dir Kraft
Ich wünsche dir Geduld
Ich wünsche dir Mut
Ich wünsche dir Frieden
Ich wünsche dir Freude
Ich wünsche dir einen Engel
Ich wünsche dir viel Glück
Ich wünsche dir Gottes Segen auf all Deinen Wegen.


Dezember – 4. Woche

Weihnachten im Herzen – besteht darin, dass man sich innerlich mit dem Guten im Herzen des andern verbindet.

Jeder hat in seinem Herzen einen guten Kern – auch wenn der oft tief verborgen ist. Im Christentum spricht man vom göttlichen Licht und auch im Sanskrit findet man entsprechende Begriffe dafür. Halten wir doch in den nächsten Tagen immer wieder für einen Augenblick inne und denken wir an einen Menschen (Familienmitglied, Arbeitskollegen, den grimmig dreinblickenden Nachbarn, einen Flüchtling, eine Freundin) – einfach an einen Menschen, dem wir begegnen oder an den wir sowieso denken. Stellen wir uns vor, wie er lächelt und glücklich ist, und nun wünschen wir ihm Gutes, Glück und Gottes Segen und innere Geborgenheit und Zuversicht. Auch Sie selbst lächeln bei dieser Blitz-Meditation.

Dezember – 3. Woche

Es lebe hoch die Einfachheit! –
denn alles wirklich Schöne und Gute ist ganz einfach …

Für die grossen Yogis war die Einfachheit eine Selbstverständlichkeit und sie lebten diese uns vor. Sie haben das Materielle nicht verachtet – sie sind ihm sogar mit Achtung begegnet – denn auch das war für sie göttlich. Aber sie brauchten es nicht und verschwendeten keine unnötigen Gedanken daran. Auch ihr Leben war einfach – sie unterstellten es schlichten und geregelten Strukturen. Sie gaben auch Wert auf einfache, natürliche und gesunde Kost und waren auf einen sorgfältigen Umgang mit Lebensmittel und dem Essen bedacht. – Einfachheit ist nicht nur Verzicht und eine aufgesetzte Bescheidenheit. Einfachheit hat enorm viele Vorteile und kann echt befreiend wirken. – Denken Sie während der folgenden Tage ein bisschen über die verborgenen Schätze der Einfachheit nach und bringen Sie da oder dort einfach ein bisschen mehr Einfachheit, Unkompliziertheit und Natürlichkeit in Ihr Leben – in Ihren Alltag. Und Sie werden bald merken – Einfachheit macht glücklich – schenkt innere Freiheit, Freude und Frieden.

Dezember – 2. Woche

Wer hat, der gibt – wer gibt, der hat.

Unser Leben sollte ein stetes Geben und Nehmen sein – so lehren es die grossen Yogis – und so lebten sie es uns vor. Auch die echten Lebenskünstler, das sind Menschen, die zufrieden und glücklich sind, leben unbewusst nach diesem yogischen Gesetz. Das Geben und Nehmen bezieht sich nicht nur auf die materielle Ebene – eine nette Geste, Hilfsbereitschaft, ein Lächeln, ein aufmunterndes Wort, Zeit, Achtsamkeit – alles Gaben, die unser Leben – egal, ob wir sie andern oder uns selbst zukommen lassen, bereichern.  Die beste Wirkung erzielen wir, wenn wir im Wechsel uns selbst und andere beschenken oder Geschenktes annehmen. Machen Sie aus dieser Woche eine Zeit der besonderen Geschenke … und geniessen Sie es …

Dezember – 1. Woche

Wenn deine Grundsätze dich stressen, frustrieren oder gar traurig machen, dann kannst du dich darauf verlassen: Sie sind falsch.

Gerade in der Vorweihnachts-Zeit verfallen wir oft in alte Muster: Es war immer so, es gehört zur Tradition und es muss auch dieses Jahr so sein. – Aber bei näherem Analysieren, würde man merken: Keine Tradition ist in Stein gemeisselt und auch die Zeiten haben sich geändert. So waren früher beispielsweise viele Frauen nicht berufstätig und hatten damit natürlich mehr Zeit für die mannigfaltigen Fest-Vorbereitungen; oder man lebte in Grossfamilien und die Aufgaben konnten auf mehrere Personen verteilt werden. – Yoga ist unter anderem auch eine Disziplin der Flexibilität, und diese, gepaart mit der Achtsamkeit, kann uns bei einer Re-Organisation zugutekommen. – Kreieren Sie also diese Woche einen Plan, der Ihnen eine glückliche und besinnliche Zeit bis, während und nach den Festtagen beschert. Damit machen Sie nicht nur sich selbst eine Freude und ein Geschenk, sondern auch allen Beteiligten.

November – Anfang Dezember

Grow where you are planted.

Dieser Leitsatz bringt eine der wichtigsten Belehrung der Yogis auf den Punkt. Wirke einfach da, wo du bist und bewirke es mit dem, was du hast. Oft meinen wir, anderswo wäre alles besser und leichter. Aber das Universum will uns nicht dort, sondern da wo wir jetzt sind, haben; und dies mit den Menschen, die uns täglich begegnen. – Vieles machen wir uns schwer, weil wir immer mehr und immer besser sein möchten oder es allen recht machen wollen – nach zu viel Perfektionismus und Harmonie streben. Überlegen Sie sich während der nächsten Tage, wie Sie in alles, was ansteht, etwas mehr Leichtigkeit und Einfachheit hineinbringen. Dies gilt für die täglichen Aufgaben und Verpflichtungen, wie auch für die Planung der kommenden Festtage. Finden Sie das für Sie richtige Mass – bringen Sie Ihre Talente, und das was Ihnen Freude macht, ins Spiel. Ich wünsche Ihnen viel Spass dabei.

November – 4. Woche

Ich bin ganz ok und noch ein bisschen mehr – und ich bin mir dies immer bewusst.  

Vergeuden Sie nicht Ihre Kraft, um besser oder mehr sein zu wollen. Sie sind ganz ok, so wie Sie sind. Wir alle haben unsere Schwächen, Fehler, Mängeln und Unzulänglichkeiten und damit müssen wir leben. Wir richten es jeden Tag von neuem so ein, dass wir damit uns und unseren Nächsten nicht unnötig das Leben schwer machen. Oft gelingt es ganz gut, manchmal etwas weniger. – Machen Sie sich am ersten Tag dieser Woche gedanklich oder sogar schriftlich, eine Liste von all Ihren Mängeln und denken Sie bei jedem eine Strategie aus, wie Sie damit umgehen, damit Sie damit nicht geplagt werden. In den folgenden Tagen  der Woche konzentrieren Sie sich nur noch auf das Positive in jeder Schwäche – denn jeder Mangel besitzt ganz im Innersten den Kern des Gegenteils – des Guten. Am Freitag veranstalten Sie eine kleine Feier für sich allein oder mit andern – unter dem Motto „Ich bin wie ich bin und es ist gut so“.

November – 3.Woche

Ich liebe mich dann am meisten, wenn ich es am wenigsten verdient habe, denn dann habe ich es am nötigsten.

Nun muss ich feststellen, dass das Pensioniert-Sein bei mir gar nicht so gut klappt, wie ich es gerne hätte. Ich bin beispielsweile öfters in Eile, komme in selbstverschuldeten Stress, vertrödle die Zeit – und sogar alte Untugenden machen sich wieder bemerkbar. Statt mich nun über mich selbst zu ärgern, versuche ich es mit Geduld, liebevollem Verständnis und dem Vorsatz, es bei nächster Gelegenheit besser zu machen. Nun darf ich feststellen, dass es öfters klappt und ich mit den neuen Alltagsstrukturen immer besser zurecht komme. – Zeigen Sie sich in den nächsten Tagen immer wieder Liebe und Wohlwollen, und wenn Sie nicht tadellos funktionieren – erst recht. Verwöhnen Sie sich jeden Tag mit einer besonderen Aufmerksamkeit. Und Sie wissen ja: Sie sind ein Geschöpf Gottes und das Göttliche will, dass seine Geschöpfe geliebt und respektiert werden.

November – 2. Woche

Man muss nicht jeden und alles lieben – aber man kann allem und jedem wohlwollend begegnen.

Sie ein wohlwollender Mensch?  – Wohlwollend-Sein bedeutet nicht, dass man in jeder Situation und jedem Menschen gegenüber „lieb“ und nachgiebig ist, auch Strenge und Disziplin gehören dazu. Man muss nicht schlechtes Verhalten erdulden und man kann verlangen, dass angerichteter Schaden wieder gut gemacht wird.  – Grundsätzliches Wohlwollen und Wohlgesinnt-Sein sind eine innere Haltung, welche das Gegenüber wahrnimmt und sich dementsprechend verhält. Wohlwollen kann wahre Wunder bewirken und wirkt wie Balsam für alle Beteiligten. Wohlwollen weckt in jedem Menschen das Wahre und Gute und wirkt wie ein Bumerang. Wohlwollenden Menschen wird auch mit Wohlwollen begegnet.  – Hinterfragen Sie diese Woche Ihre innere Haltung in Bezug auf Ihre Nächsten, Arbeitskollegen, einzelnen Freunden, – ja, sogar Fremden gegenüber. Testen Sie aus, wie weit Sie es mit Wohlwollen bringen und beobachten Sie genau, was Ihnen selbst diese Haltung einbringt.

November – 1.Woche

Die Qualität deiner Gedanken bestimmt die Qualität deines Lebens …

Die Gedankenkontrolle, bzw. deren Beherrschung, ist eines der wichtigsten Gesetzte des Yogas. Und dies in jeder Hinsicht, sei es als spirituelle Disziplin oder als bestes Heilmittel für Körper, Geist und Seele. – Unsere Denkweise unterliegt einer Gewohnheit, die fest in den Gehirnstrukturen verankert ist. Dies gilt besonders für die nur teilweise bewussten Gedanken. Nun gilt es, diese Gewohnheit zu durchbrechen, indem man täglich immer wieder kurz innehält und sich bewusst wird, welchen Gedanken man nachhängt. Sind die Gedanken positiv und konstruktiv, dann ist das wunderbar und es wirkt sich positiv auf jede Körperzelle aus, es hebt unsere Stimmung und strahlt in unsere Umgebung. Sind die Gedanken negativ, dann polt man diese um, indem man an etwas Schönes und Gutes denkt. – Wenn man diese kleine Übung für eine Woche lang, täglich öfters wiederholt, setzt man Samen für eine neue Denkweise, bzw. das Gehirn wird neu programmiert. – Ich selbst brauchte vor 40 Jahren einige Wochen für dieses Thema – aber es hat sich gelohnt.

Warum ich den wöchentlichen Blog schreibe …

Vor ca. 40 Jahren besuchte ich meine ersten Yogastunden bei Selvarajan Yesudian in Zürich und begegnete dabei den sogenannten Wochenthemen. Seine, für mich eher fremdartig anmutenden, Tipps und Tricks für ein besseres Leben und den spirituellen Weg habe ich neugierig aufgenommen und auch gleich im Alltag mit Begeisterung, aber auch einer ansehnlichen Portion Skepsis, ausprobiert. Schon bald verspürte ich mehr Selbstvertrauen und Vertrauen in das Leben und in das Göttliche – und alles wurde leichter. Meine melancholischen Stimmungen blieben immer weg, ich wurde mutiger, geduldiger, freier und sah vermehrt das Positive in allem was mir begegnete. Ich dachte klarer und lösungsorientierter. Meine konstruktive und positive innere Haltung färbte sich bald auch auf mein Leben, bzw. meinen Alltag ab.

Es war also nicht in erster Linie die Körperarbeit, die ich wohltuend zu spüren bekam, es waren diese kleinen Ausschnitte der Yogaphilosophie, die jeden Aspekt meines Daseins wandelten. Später, als ich selbst zur Yogalehrenden wurde, war für mich ganz klar, dass die Yogaphilosophie ein fester Bestandteil im Unterricht sein wird und 35 Jahren lang stellte ich meinen Kursteilnehmenden jede Woche ein Thema vor. Es waren yogische Weisheiten; tiefsinnige Begriffe aus dem Sanskrit und deren Bedeutung; oder Ratschläge, die von grossen Yogis an ihre Schüler weitergegeben wurden. Es waren Erkenntnisse, die dazu verhalfen, innerlich zu wachsen und sich weiter zu entwickeln. Diese Arbeit an sich selbst galt nicht nur für die Teilnehmer, sondern immer auch für mich selbst.

Nun ist meine Yogaschule ab 1. Oktober in neue Hände übergegangen und ich habe beschlossen nicht mehr zu unterrichten.

Mir ist aber sehr viel daran gelegen, jede Woche weiterhin an mir zu arbeiten und lade Dich nun einfach ein, den Weg mit mir zu gehen.

Die grossen Yogis waren trotz aller Ernsthaftigkeit und Strenge, voller Güte, Liebe, Humor und Verständnis und haben von ihren Mitmenschen nicht Unmögliches verlangt – sie wussten um das rechte Mass. Die Arbeit mit den Wochenthemen ist der Weg der kleinen Schritte, ein sanfter, humorvoller und freudiger Weg, ein Weg an dessen Seiten viele wunderschöne Blumen blühen, deren Zauber das Herz öffnet, so dass Erkenntnis, Weisheit, Liebe und Güte Einzug halten können, – um von hier in die Welt zu strahlen.

Du findest hier also jeden Sonntag einen neuen Spruch, der die Essenz des Wochenthemas aufzeigt, dazu eine kurze Erläuterung und die Aufforderung, während der Woche sich selbst etwas mehr mit dem Thema zu befassen. – Vielleicht reicht es Ihnen sogar, wenn Sie nur den Leitsatz liest.